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InfoBrief 3. Quartal 2017

Im 3. Quartal entwickelt das IfG, im Auftrag und in Kooperation mit dem Freien Verband Deutscher Zahnärzte (FVDZ), das Patientensouveränitätsmodell (PSM). Mit dem PSM wird die zahnärztliche Versorgung dahingehend reformiert, dass der Versicherte sich über persönliche Konten bei seiner Krankenkasse über die Finanzierung und Ausgaben seiner zahnärztlichen Behandlungen online informieren kann. Da die persönliche Zahngesundheit von der Mitwirkung jedes einzelnen Versicherten entscheidend beeinflusst wird, – der Versicherte ist Co-Produzent seiner Zahngesundheit – wird er auch am Ergebnis dieser Tätigkeit entsprechend beteiligt. Die Ergebnisbeteiligung wird so organisiert, dass die jeweilige Verbesserung der Mundgesundheit eines Versicherten und der damit verbundenen Einsparung seiner Krankenkasse, auf seinem Konto in einen von der Kasse festzulegenden Anteil, gutgeschrieben wird. Nach fünf Jahren kann der Versicherte sein Guthaben für zahnärztliche Leistungen, die nicht Regelleistungen sind, einsetzen und so eine höhere Versorgungsqualität erreichen.

Nach ausführlicher Diskussion des PSM mit der Zahnärzteschaft soll nun geprüft werden, wie weit sich für eine Umsetzung des PSM, Krankenkassen gewinnen lassen.

The IfG developed the patient sovereignty model for dental health care. The main idea of the model is that the patient is co-producer of his oral health and should therefore be involved in the result. By the use of online dental health accounts the patients get informed about the financing and the responsibility for their own oral health improvement.

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Ende Juli 2017 stellte das IfG die Expertise :

„Wege zur Überwindung von Einstiegshürden für Teilzeit-Selbstständige: Belastungen durch Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge“ vor.

Die Expertise wurde mit Unterstützung  des Bundesverbands Direktvertrieb Deutschland (BDD), des Verbandes der Gründer und Selbstständigen Deutschland (VGSD) und des Bundesverbandes  der Dolmetscher und Übersetzer (BDÜ) erstellt.

In der Expertise werden massive Erschwernisse für Solo- Selbstständige und Gründer durch die Art der Bemessung der Krankenversicherungsbeiträge festgestellt. Auch das im Frühjahr 2017 verabschiedete Heil- und Hilfsmittel Versorgungsgesetz (HHVG) hat hier keine durchschlagende Verbesserung gebracht, sondern teilweise das Insolvenzrisiko für Gründer und hauptberuflich Selbstständige erhöht. Hier ist eine Nachbesserung durch den Gesetzgeber in der neuen Legislaturperiode dringlich vorzunehmen.

Die Expertise kann über die Homepages der unterstützenden Verbände heruntergeladen werden.

On behalf of several association for self-employed workers an expertise was developed to highlight the entry barriers of solo self-employed persons in context with mandatory health insurance contributions.

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In einer Diskussionsrunde mit einem großen Krankenhausträger und den Baden-Würtembergischen Sozial-und Gesundheitsministerium erörtert Prof. Neubauer Möglichkeiten der Umwidmung eines kleinen Krankenhauses in eine Praxisklinik. Dabei ergaben sich wesentliche Umsetzungshürden, die eine rasche Realisierung wenig wahrscheinlich machen.

Prof. Neubauer discussed the possibility to reorganize a small hospital to be designated as a practice clinic.

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Das IfG erstellt eine kritische Bewertung des „Gutachtens zur ambulanten Notfallversorgung im Krankenhaus – Fallkostenkalkulation und Strukturanalyse“ . Im Mittelpunkt steht die Suche nach einer leistungsbezogenen Vergütung für die stationäre sowie ambulante Notfallversorgung. Das IfG sieht in einem strukturierten abgestuften Vergütungssystem eine sinnvolle Lösung, sieht aber in der Bildung eines eigenständigen Versorgungsbereichs das Risiko einer weiteren Sektoralisierung der Patientenversorgung.

The IfG developed an assessment in respect to outpatient emergency care in hospitals-case costs calculations and structural analysis. In the focus of the project were the performance-oriented remuneration components of office-based and stationary emergency care.

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Prof. Neubauer wirkte bei dem Kauf- bzw. Verkauf einer Rehaklinik als gesundheitsökonomischer Berater mit. Im Mittelpunkt stand die Frage der Kaufpreisermittlung und Finanzierung, da die Klinik als Altlast einen wesentlichen Investitionsbedarf ausweist. Im Zentrum stand die Suche nach einer fairen Lastenverteilung zwischen Käufer und Verkäufer.

Prof. Neubauer collaborated as a consultant, when transferring a rehabilitations clinic.

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Prof. Neubauer wirkte an verschiedenen Sitzungen von Health Care Bayern mit, wo er auch als Mitglied des Vorstandes tätig ist und den Arbeitskreis Telemedizin Homecare kooperativ leitet.

Prof. Neubauer held various meetings with “Health Care Bayern”, where he is member of the management board. His working group is telemedicine & homecare.

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Prof. Neubauer und Prof. Beivers treffen sich zur Verabschiedung mit dem ersten Botschaftssekretär und Attaché für Gesundheit und Soziale Sicherung der Botschaft von Japan in Deutschland, Herrn Hirotaka Furukawa, sowie dessen Nachfolger Herrn Takashi Ansai. Im Gespräch wurde die Fortsetzung und neue Möglichkeit der Zusammenarbeit erörtert.

Prof. Neubauer and Prof. Beivers met Mr. Hirotaka Furukawa, who was the Embassy Secretary for health and social security of the Japan embassy in Germany and his successor Takashi Ansai.

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Prof. Neubauer hielt mehrere Vorträge insbesondere zur Situation der stationären und ambulanten Patientenversorgung in Deutschland. Ein zentrales Thema stellten die Ergebnisse des IfG-Gutachtens zur „Einkommensituation der Vertragsärzte und der vertragsärztlichen Vergütung in Bayern“ dar. Die dort festgestellten strukturellen Vergütungsdefizite dauern bis heute an.

 Prof. Neubauer gave several lectures with the topic office-based and hospital patient care.

++++++++++++++++ PHARMAÖKONOMIE IfGPh +++++++++++++++++++

Schwerpunkte in Q3 2017 waren neben der AMNOG-Dossierarbeit Stellungnahmen zu Bewertungen des IQWiG in AMNOG Prozessen, sowie die Begleitung von Preisverhandlungen. Der von der IfGPh entwickelte EU-Preisrechner (www.ifgph-muenchen.de) wurde aktualisiert.

The work was focused on several “AMNOG-dossiers” on drug approval and price negotiations.

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InfoBrief 5 + 6 / 2017

+++ PHARMAÖKONOMIE IfGPh +++
Schwerpunkte im Mai und Juni waren neben der AMNOG-Dossierarbeit mehrere Stellungnahmen zu Bewertungen des G-BA und IQWiG in AMNOG Prozessen.

+++ FORSCHUNG +++
Auf einer Veranstaltung des freien Verbandes Deutscher Zahnärzte (FVDZ) skizziert Professor Neubauer in München seinen Vorschlag zur „Stärkung der Patientensouveränität in der zahnmedizinischen Versorgung durch persönliche Patientenkonten – das Patientenstärkungsmodell (PSM)“. Das Modell sieht eine Stärkung der ökonomischen Autonomie der Versicherten und Patienten vor. In diesem Modell erhält jeder Versicherte von seiner Krankenkasse ein Versichertenkonto zugeordnet, auf dem Ausgaben sowie Zuweisungen des Gesetzlichen Gesundheitsfonds an seine Krankenkasse verbucht werden. Der Patient und Versicherte kann online seinen jeweiligen Kontostand abfragen. Erfolgt eine Behandlung, werden die entsprechenden Kosten als Soll verbucht. Bei Überdeckung wird den Patienten ein Bonus gutgeschrieben, der nach 5 Jahren zur zweckgebundenen Verwendung freigegeben wird. Bei Unterdeckung wird nach 5 Jahren ein Malus fällig, der sich in einer Kostenbeteiligung niederschlägt.

+++ FORSCHUNG+++
Auf dem 24. Deutscher Krankenhaus-Controller-Tag in Potsdam referiert Professor Neubauer zu dem Thema „Verbundsteuerung – Potential und Steuerungsansätze“. Er betont, dass die Kosten – Erlösschere im Krankenhaus, sowohl durch Produktivitätssteigerung als auch durch Preissteigerung, geschlossen werden kann. Der Unterschied zwischen beiden Maßnahmen ist, dass das Erstere autonom vom Krankenhaus-Management durchgeführt werden kann, während Letzteres für das Krankenhaus kollektiv durch die Verbände erfolgen muss.

+++ BERATEN+++
Professor Neubauer besucht ein Dialysezentrum im Rheinland. Neben einer allgemeinen Diskussion über die Entwicklung der Dialyseversorgung wird vor allem auch besprochen, inwieweit die Patientenversorgung zu Hause und in Heimen verstärkt durchgeführt werden kann. Insbesondere die Versorgung in Heimen gewinnt in Zukunft dadurch Bedeutung, dass immer mehr ältere dialysepflichtige Menschen in Heimen wohnen.

+++ DISKUTIEREN +++
Professor Neubauer nimmt an einem Koordinationsgespräch des Städtischen Klinikums München und des Münchenstifts teil, das 8 Pflegeeinrichtungen der Stadt München betreibt. Er trägt in einem Kurzreferat Aspekte einer möglichen, sinnvollen Zusammenarbeit im Bereich Dialyseversorgung von Heimbewohnern vor. Als nächster Schritt ist eine Arbeitsgruppe beauftragt Möglichkeiten und Wege im Detail zu diskutieren.

+++ BERATEN +++
Das IfG arbeitet an einer Expertise über einen Abbau von Hindernissen, die einen Start in die Selbstständigkeit erschweren. Im Mittelpunkt steht die unverhältnismäßig hohe Belastung durch die gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung. Die Expertise soll im Juni der Öffentlichkeit in den Grundzügen vorgestellt werden und Ende Juli in der Endfassung vorliegen.

+++ DISKUTIEREN ++
Professor Neubauer besucht den Vorstand der KV-Nordrhein. Gegenstand des Gesprächs ist die Verbesserung der fachärztlichen Patientenversorgung in Heimen. Daneben wurde eine gemeinsame Tagung besprochen, in der die Einkommenssituation der niedergelassenen Ärzte diskutiert werden soll. Die Veranstaltung ist auf den 17.Oktober 2017 in Düsseldorf terminiert.

+++ DISKUTIEREN+++
Auf der Tagung der vbw „Was die GKV jetzt braucht“ referierte Professor Neubauer am 2.6.17, zu dem Thema „Bürgerversicherung, Parität & Co. – was eigentlich dahinter steckt“. Er zeigte die Effekte einer Bürgerversicherung auf, betonte aber dass diese mehrheitlich nicht mehr direkt sondern nur indirekt, insbesondere über eine Angleichung der Gebührenordnungen und eine Erweiterung der GKV-Versicherungspflicht, auf Beamte und Selbstständige angestrebt wird. Als Gegenmodell skizzierte er das Grundmodell des regionalen Gesundheitskombi (RGK), welches er für effizienter und verteilungsgerechter einschätzt. Der RGK wurde mit Unterstützung von vbw am IfG entwickelt. In der Diskussion widersprach vor allem Fritz Schösser dieser Einschätzung.

+++ FORSCHUNG +++
Auf dem Hamburger Krankenhaustag 2017 mit dem Leitthema „Krankenhaus quo vadis?“ sprach Professor Neubauer zu dem Thema „Entwicklungsperspektiven des Gesundheitswesens“. In seinem Vortrag unterschied er die globalen systemunabhängigen Treiberfaktoren von den nationalen systemabhängigen. Dabei stellte er fest, dass Deutschland insbesondere im Krankenhausbereich zu langsam auf die globalen internationalen Faktoren, insbesondere die Leistungsspezialisierung und die Prozessdigitalisierung reagiert. Ein wichtiges Hemmnis für eine angemessene Anpassung sieht er in der mangelhaften Investitionsfinanzierung der Krankenhäuser. Er plädiert daher dafür darüber nachzudenken, ob nicht grundsätzlich eine andere Investitionsfinanzierung vom Gesetzgeber eingefordert werden sollte. Die Hoffnung, dass die Länder ihrer Finanzierungspflicht nachkommen, sollte man nach 30-jähriger negativer Erfahrung aufgeben. Eine Alternative sieht er darin, dass auch die Patienten direkt in die Investitionsfinanzierung vom einzelnen Krankenhaus einbezogen werden. Wollen Krankenkassen und Länder dies verhindern, müssen sie selbst die Lücke ausfüllen, betonte Professor Neubauer zum Schluss.

+++DISKUTIEREN++
Professor Neubauer moderiert zum wiederholten Male das „9. Business Dinner Reha“, welches von der Unternehmung Softsolution organisiert und finanziert wird. Die Tagung stand unter dem Leitthema „Prävention vor Reha vor Frühberentung – im Vergleich der Länder“ Österreich (Generaldirektor Dr. Pinggera), Schweiz (Nationalrätin Ruth Humbel) und Deutschland (MdB Peter Weiß). Die Referate wurden in der nachfolgenden Diskussion unter der Leitung von Hubert Seiter vertieft. Die Tagung klang mit einer Einladung in die Botschaft der Schweiz aus.

+++DISKUTIEREN+++
Auf dem Hauptstadtkongress 2017 moderiert Professor Neubauer die Sitzung zum Thema „Das deutsche Gesundheitswesen – Leistungsbewertung im internationalen Vergleich“. Das Auftaktreferat von Prof. Dr. Busse zeigte Schwächen und Stärken der Deutschen Gesundheitsversorgung im internationalen Vergleich auf. Die nachfolgende Diskussion mit Dr. Gibis (KBV), Thomas Renner (BMG) und Franz Knieps (Vorstand des BKK Dachverbandes) betonte die Wichtigkeit von internationalen Vergleichen, machte aber auch deutlich, dass die Übertragbarkeit von Vorteilen nicht durch „kopieren sondern durch kapieren“ erfolgen muss.

+++BERATEN+++
Professor Neubauer trägt in einer ersten Sitzung vor Parlamentariern bzw. deren Mitarbeitern und in einer nachfolgenden zweiten Sitzung vor gesundheitspolitisch tätigen Journalisten und Verbandsvertretern die Ergebnisse der IfG-Expertise zu „Einstiegshürden für Teilzeitselbstständige durch Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge“ vor. Er hebt hervor, dass die derzeitigen Regelungen teilweise eine prohibitive Belastung für Solo-Selbstständige, insbesondere in der Startphase darstellen. Auch für familienversicherte nebenberuflich Selbstständige sind die Regelungen abschreckend für eine erweiterte Erwerbstätigkeit. Dies betrifft insbesondere Frauen, die dringend für den Arbeitsmarkt gebraucht werden. Die Expertise empfiehlt eine Nachbesserung des HHVG zu Beginn der nächsten Legislaturperiode. Ziel muss es u.a. sein, Selbstständige in der GKV ähnlich zu verbeitragen wie Arbeitnehmer.

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InfoBrief 3/2017

+++ PHARMAÖKONOMIE IfGPh +++

Schwerpunkte im März waren neben der AMNOG-Dossierarbeit die Betreuung eines IQWiG Bewertungsverfahrens und Vorbereitungen von Stellungnahmen sowie Preisverhandlung.

+++ DISKUTIEREN +++

Auf der Veranstaltung „REDUCTION 2020 stellte Professor Neubauer seinen Vortrag „Die Ökonomie der Kalorien“ vor. Dabei verglich er den betrieblichen Produktionsprozess, mit dem menschlichen Körper. Bei beiden bestimmen Inputs die Leistungsabgabe, wobei die Transformation in den Inputs der Leistungen unterschiedlich effizient erfolgt. Der größte Unterschied besteht darin, dass bei betrieblichen Produktionsprozessen das Leistungsziel den Faktoreinsatz bestimmt, während bei Menschen die Kalorienzufuhr immer weniger von der Leistungsanforderung bestimmt wird, sondern Selbstzweck geworden ist. Kalorienzufuhr in Form von Essen wird als Vergnügen und als Kommunikationsform gepflegt, ohne Berücksichtigung der Leistungsabgabe. Dies führt in der entwickelten Gesellschaft zu Übergewicht / Adipositas. Beide sind mit erheblichen Gesundheitskosten verbunden. Professor Neubauer plädiert dafür, Produktwerbung stärker mit dem Kalorienverbrauch zu verbinden. Statt Nahrungsmittel mit der Angabe von Zucker und Kalorien zu bezeichnen, sollte darauf hingewiesen werden, nach wie vielen Schritten dieses Nahrungsmittel unbedenklich konsumiert werden können.

+++ BERATEN +++

Das IfG unterstützt einen Krankenhausträger bei der Umstrukturierung der Geburtshilfe. Es gilt die belegärztliche Geburtshilfe in eine hauptamtliche Geburtshilfe umzuwandeln; wobei die erforderliche Zahl an Entbindungen, die sowohl den Qualitätsanforderungen genügt, als auch die Wirtschaftlichkeit erreichen lässt, zu definieren ist.

+++ DISKUTIEREN +++

Im Rahmen des Kursteils Sozialmedizin, der Akademie für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in München, übernahm Professor Neubauer die Themenbereiche:

  • Grundzüge und Finanzierung der stationären Versorgung
  • Planung und Steuerung im Gesundheitswesen
  • Ökonomisierung der Gesundheitsversorgung – Risiko oder Notwendigkeit?

+++ DISKUTIEREN +++

Auf dem 1. Nationalen Reha-Forum 2017, der Medizinischen Verlagsgesellschaft Bibliomed mbH, moderiert Professor Neubauer die Sitzung zu dem Thema „Transparente Finanzierung und Fallklassifizierung“. Nach den Referierenden von Vertretern der Reha-Kliniken, Frau Susanne Leciejewski (Geschäftsführerin Celenus-Kliniken) und Herrn Achim Schäfer (Geschäftsführer Medizinisches Zentrum für Gesundheit), sowie von Herrn Dr. Thomas Hansmeier als Vertreter der Deutschen Rentenversicherung und Herrn Jens Hayer (Bank für Sozialwirtschaft AG), fokussierte sich die Diskussion auf die künftigen Entwicklungstrends. Kontrovers wurden dabei die Chancen der Digitalisierung diskutiert.

+++ DISKUTIEREN +++

Auf dem 134. Kongress –Deutsche Gesellschaft für Chirurgie- in München, referierte Professor Neubauer über generelle Entwicklungstrends in der Chirurgie. Dem folgten Referate zu einzelnen Teilgebieten der Chirurgie. Ziel war es, junge Ärztinnen und Ärzten eine Orientierungshilfe zur weiteren Karriereplanung zu geben.

+++ BERATEN +++

Auf dem 5. Bayerischen Tag der Telemedizin in München moderiert Professor Neubauer das Round Table mit dem Thema „Bayerische Initiativen“. Herr Felix Sill trägt die Grundzüge zu dem IfG-Projekt „Nachbar hilft Nachbar (NhN)“ vor. Das Projekt versucht über ein Portal auf kommunaler Ebene die Nachbarschaftshilfe neu zu beleben. Insbesondere soll die jüngere Generation und neu zugezogene Bürger (-innen) über ein digitales Portal zusammengeführt werden.

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InfoBrief 2/2017

+++ PHARMAÖKONOMIE IfGPh +++

Im Vordergrund stand die Arbeit an laufenden AMNOG- und Bewertungsverfahren von IQWiG bzw. G-BA. Der Arzneimittel-Preisrechner ist weiterhin verfügbar.

 

+++ FORSCHEN +++

Professor Neubauer führte Gespräche mit einer großen Krankenkasse über die Möglichkeit einer Umsetzung des Patientensouveränitätsstärkungs – Modell (PSSM). Das PSSM wurde im Rahmen einer Dissertation am IfG entwickelt. Tragende Säulen des PSSM sind, ein persönliches Budget und ein persönliches Online-Gesundheitskonto. Weitere Details zu dem Modell sind auf der Home Page des IfG nachzulesen. Nun steht die Phase der Erprobung an.

 

+++ DISKUTIEREN +++

Professor Neubauer moderiert einen Workshop im Rahmen von Health Care Bayern e.V. zu dem Thema „Alzheimer – schicksalhafte oder behandelbare Krankheit?“. Als Resümee lässt sich festhalten, so lange Alzheimer nicht geheilt, aber verzögert werden kann, ist die Früherkennung und die Versorgung von Alzheimer-Patienten in den Mittelpunkt zu stellen. Es bleibt die Hoffnung, dass Heilverfahren in mittlerer Zukunft entwickelt werden.

 

+++ BERATEN +++

Das IfG berät einen Krankenhausträger bei der Umstrukturierung der Geburtshilfe. Als ein zentrales Problem gelten die Gewinnung von Ärzten und Hebammen, sowie die Umwandlung von einer belegärztlichen in eine hauptamtliche Versorgung.

 

+++ DISKUTIEREN +++

Professor Neubauer nimmt an der GPA-Kreisverband-Rosenheim-Sitzung teil und spricht zu dem Thema „Wie zukunftssicher ist unser Gesundheitssystem“. Er legt damit die Basis für den nachfolgenden Reformvorschlag „Verfassung Soziales Gesundheitssystem (VSG)“, den Dr. med. Dolf Hufnagl entwickelt und vorgetragen hat. Die nachfolgende Diskussion kommt zu dem Ergebnis, dass eine grundlegende Reform des Gesundheitswesens in Deutschland ansteht und ein Gegenmodell zur Bürgerversicherung entwickelt werden muss.

 

+++ FORSCHEN +++

Im Rahmen von Health Care Bayern e.V. tragen Dr. Minartz und Professor Neubauer die Ergebnisse der IfG-Studie „Gesundheitsvorsorge im ländlichen Raum“ vor. Ihre Grundthese lautet, dass die ökonomischen Rahmenbedingungen für Praxen auf dem Land verbessert werden müssen. Doch müssen auch neue Praxis- und Versorgungsformen entwickelt werden.

 

+++ DISKUTIEREN +++

Auf dem 50. Zahnärzte-Winterkongress in Ischgl spricht Professor Neubauer zum Thema „Fakten zur Bürgerversicherung“. In der nachfolgenden Diskussion werden in erster Linie die Auswirkungen einer Angleichung der Gebührenordnungen problematisiert.

 

+++ FORSCHEN +++

Auf einer Tagung des Verbandes Arzneimittel Importeure Deutschland (VAD) trägt Professor Neubauer die Ergebnisse einer IfG-Studie zu „Wirtschaftliche Effekte von Re- und Parallelimporten von Arzneimittel auf die bayerische Wirtschaft“ vor. In der Diskussion werden die Wechselbeziehungen zwischen Arzneimitteln, Importeuren und der forschenden Industrie in den Mittelpunkt gestellt. Auch diskutierte Reformansätze werden erörtert.

 

+++ BERATEN +++

Auf Einladung des Deutschen Verbandes für Physiotherapie Bayern stellt das IfG in Ingolstadt die Ergebnisse der betriebswirtschaftlichen Analysen „PhysioPraX“ 2013 vor. Da dies bereits die 4. Erhebung ist, konnten auch Trends nachgewiesen werden, die insbesondere den Anstieg der Bürokratiekosten verdeutlichen. Derzeit wird die nächste Erhebung, bezogen auf das Jahr 2015, durchgeführt, an der sich eine Reihe weiterer Verbände beteiligt. Die Erhebung wird im Sommer abgeschlossen und am Ende des Jahres sollten erste Ergebnisse verfügbar sein.

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InfoBrief 01/2017

+++ PHARMAÖKONOMIE IfG-Ph +++

Neben laufenden AMNOG-Verfahren erfreut sich der nationale- und EU-Preisrechner lebhaften Interesses. Der Preisrechner macht Details der Preisermittlung Abgabepreis (ApU) des Pharmaunternehmens, Handelsstufen sowie Jahrestherapiekosten für die GKV in beiden Richtungen rechenhaft transparent. Die Java Software benötigt keine Internetverbindung, eine Demoversion findet sich auf der Webseite. Für die EU-Version werden die Eurostat-Gewichte für PPP/GDP sowie die Bevölkerungszahlen, falls vorhanden auch das SpiBu Excel-Template automatisch importiert. Es finden für beide Programme regelmäßige Aktualisierungen statt.

 

+++ BERATEN +++

Das IfG betreut die betriebswirtschaftlich orientierte Datenerhebung der PhysioPraX  2015 bei den Mitgliedern des ZVK-LV Bayern und VPT Bayern. Erhoben werden die Daten des Wirtschaftsjahres 2015.  Der Befragung haben sich mittlerweile die entsprechenden Verbände aus Bayern /Rheinland-Pfalz / Trier / Saarland / Hessen / NRW / Nordost angeschlossen. Weitere Verbände haben ihr Interesse bekundet.

 

+++ BERATEN +++

Das IfG überarbeitet die Studie Kompass Gesundheitspolitik im Auftrag der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V. (vbw). Die letzte Auflage datierte auf Dezember 2014. Da seitdem eine Vielzahl von Gesetzen vom Bundestag verabschiedet wurden werden diese, soweit erforderlich, eingearbeitet. Generell macht die Überarbeitung sichtbar, dass es der Gesundheitspolitik auch dieser Regierung an einem Kompass zur Orientierung fehlt.

 

+++ DISKUTIEREN +++

Professor Neubauer bezog aktuell zur Erhöhung des Zusatzbeitrages einiger Krankenkassen zum Jahresanfang, in einem Interview im Bayerischen Fernsehen (Rundschau), am 2. Januar 2017 Stellung. Nach seiner Auffassung wird die Politik alles dazu tun, dass es zu keiner generellen Erhöhung des Zusatzbeitrages im Wahljahr 2017 kommt. Tatsächlich sind einige Maßnahmen bereits eingeleitet die in diese Richtung wirken. Doch ist damit nicht die langfristige Lücke, zwischen dem Zuwachs der Ausgaben und dem Zuwachs der Einnahmen, geschlossen.

+++ FORSCHEN +++

Studie zur Wirtschaftlichkeit des internetbasierten Rehasonanz – Nachsorgeprogramm:  In dieser Studie werden adipöse Reha-Patienten über einen Zeitraum von 3 Jahren, davon 1 Jahr vor der Rehamaßnahme und 2 Jahre nach der Rehamaßnahme, bzgl. der Ausgaben Ihrer Krankenkasse beobachtet. Es soll die Nachhaltigkeit der Rehabilitation auf die Ausgaben der Gesetzlichen Krankenkasse bewertet werden. Erste Ergebnisse deuten einen nachhaltigen Einfluss der Rehabilitation und des Nachsorgeprogramms Rehasonanz auf das Gesundheitsverhalten der Versicherten an.

 

+++ FORSCHEN +++

27. Jahreskongress des Berufsverband der Arthroskopie e.V. (BVASK); Arthroskopie und Gelenkchirurgie 27. bis 28. Jan.2017 in Düsseldorf. Professor Neubauer trägt zu dem Thema „Nutzennachweis chirurgischer Techniken – reichen RCT`s oder brauchen wir komplexere Modelle?“ vor. Seine Antwort auf die Fragestellung lautet: RCT`s alleine genügen nicht (mehr) zum Nutzennachweis, insbesondere werden dadurch nicht die „social impacts“ näherungsweise sichtbar gemacht. Letzteres kann aber die Einschätzung chirurgischer Techniken veränderbar mutmaßlich Verbessern. Social impacts dürften mit großer Wahrscheinlichkeit die Kosten- Nutzenbilanz chirurgischer Techniken nachhaltig beeinflussen.

 

+++ BERATEN+++

Das IfG berät ein Unternehmen das die Versorgung von dialysepflichtigen Heimbewohnern zu verbessern plant. Damit soll der Entwicklung Rechnung getragen werden, dass immer mehr dialysepflichtige Patienten in Heimen leben. Für dieses Vorhaben sind eine Reihe von organisatorischen und rechtlichen Voraussetzungen zu überwinden, bei deren Lösung das IfG beratend mithilft.

 

+++ BERATEN +++

Professor Neubauer arbeitet in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Beirates an dem Tagungsprogramm für den 16. Europäischen Gesundheitskongress, der am 12./13. Oktober 2017 in München stattfindet.

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Institut für Gesundheitsökonomik InfoBrief 12-2016

+++ AKTUELLES +++

Das IfG ist über die Feiertage vom 27. Dezember 2016 bis 5. Januar 2017 geschlossen!

 

+++ IfGPh +++

Neben laufenden AMNOG-Beratungen erfreut sich der nationale- und EU-Preisrechner lebhaften Interesses. Der Preisrechner macht Details der Preisermittlung vom Abgabepreis (ApU) des Pharmaunternehmens, bis zu den Jahrestherapiekosten für die GKV, rechenhaft transparent. Die Software ist auf (fast) jedem Laufwerk installierbar und benötigt keine Internetverbindung. Für die EU-Version werden die Eurostat-Gewichte für PPP/GDP, sowie die Bevölkerungszahlen, automatisch importiert. Es findet eine regelmäßige Aktualisierung statt.

 

+++ DISKUTIEREN +++

Auf dem 10. Nationalen Qualitätskongress Gesundheit, am 1./2. Dezember 2016 sprach sich Prof. G. Neubauer für die vermehrte Einführung von Mindestmengen in der Krankenhausversorgung aus. Doch plädiert er, entgegen der vorherrschenden Meinung, nicht für eine Umsetzung durch Regulierung, sondern sieht bessere Chancen einer Realisierung in mehr Transparenz und Aufklärung für Patienten, sowie einweisende Ärzte.

 

+++ DISKUTIEREN +++

Im Rahmen eines 4-tägigen Seminares „Der zertifizierte Gesundheitsökonom“ der Firma EUROFORUM übernahm Prof. G. Neubauer den einführenden Teil am 1. Tag. Er diskutierte mit den Teilnehmern ökonomische Grundsatzprobleme, wie z.B. das Moral Hazard Problem und die Interdependenzen der Finanzierungs- und Leistungsseite der GKV.

 

+++ DISKUTIEREN +++

Prof. G. Neubauer trägt vor einem Arbeitskreis der KBV die Ergebnisse der Expertise zur ambulanten und stationären Notfallversorgung an den Krankenhäusern vor. Neben einer kritischen Auseinandersetzung mit den Ergebnissen des „Gutachtens zur ambulanten Notfallversorgung im Krankenhaus – Fallkostenkalkulation und Strukturanalyse“ der MCK und DGINA, im Auftrag der DKG, werden auch weiterführende Vorschläge gemacht.

 

+++ BERATEN +++

Prof. G. Neubauer nimmt an einer ganztägigen Aufsichtsratssitzung einer kirchlichen Krankenhaus/ Pflegeheimgruppe teil. Neben den Quartalsberichten stehen insbesondere die Chancen und Risiken einer möglichen Fusion mit einem Nachbarkrankenhaus im Mittelpunkt. Darüber hinaus werden Strategien zur Bewältigung der Kosten-Erlös-Schere erörtert.

 

+++ DISKUTIEREN +++

Prof. G. Neubauer nimmt an der Verabschiedung des langjährigen Vorsitzenden des Vorstandes der DAK-Gesundheit, Herrn Prof. Dr. h.c. Herbert Rebscher, in Berlin teil. Prof. Rebscher begann als Student von Prof. G. Neubauer seine Karriere im Bereich der GKV.

 

Am Ende des Jahres 2016 danken wir Ihnen für die gute Zusammenarbeit, wünschen eine besinnliche Weihnachtszeit und ein erfolgreiches gesundes neues Jahr!

 wn

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InfoBrief 11 (Okt.-Nov.) / 2016

+++ BERATEN +++

Auf der 70-Jahre-Feier des ZVK Landesverband Bayern gibt Prof. G. Neubauer ein Eingangsstatement zu den geplanten Reformansätzen in der Heilmittelversorgung. Im Mittelpunkt der nachfolgenden Diskussion stehen einerseits die mögliche  Ausgestaltung einer morbiditätsorientierten Vergütung, sowie die Ausbildungsanforderungen für den Fall der Einführung einer Blankovollmacht. Für eine morbiditätsorientierte Vergütung kommt es u. a. darauf an, dass für die älter werdenden multimorbiden Patienten eine adäquate Fallvergütung gefunden wird. In der anschließenden feierlichen Abendveranstaltung nahm Prof. G. Neubauer ebenfalls teil.

 

+++ FORSCHEN +++

Auf der Herbstakademie der Medizin Management Gesellschaft (MMG) mbH Essen in Bad Honnef, die unter der Leitung von Prof. Burger (MMG) durchgeführt wurde, übernahm Prof. G. Neubauer den Auftaktteil, mit dem Titel „Gesundheit als Produktivfaktor – zur ökonomischen Relevanz einer gesunden Bevölkerung“. Das Seminar stieß auf lebhafte Beteiligung der Kursteilnehmer.

 

+++ FORSCHEN +++

Auf dem 22. Gesundheits- und sozialpolitischem Forum der Firma Baxter mit dem Leitthema „Nierenersatztherapie in Deutschland – Chancen und Herausforderungen bis 2026“ in Berlin sprach Prof. G. Neubauer zu dem Thema „Bestimmungsfaktoren für die Entwicklung des Gesundheitssystems in den nächsten 10 Jahren“. Die anschließende Diskussion zeigte, dass die Grundaussagen auf Zustimmung stießen. Die Leitung der Tagung lag in den bewährten Händen von Prof. Dr. med. Karlwilhelm Kühn.

 

+++ DISKUTIEREN +++

Auf Einladung der Bayerischen Staatsministerin Ilse Aigner nahm Prof. G. Neubauer an der konstituierenden Sitzung der Jury zur Ausschreibung „eDorf“ teil. Mit dem Projekt „eDorf“ will die Bayerische Staatsregierung die Digitalisierung im ländlichen Raum in Bayern fördern. Aufgabe der Jury ist es, die eingegangenen Bewerbungen auszuwerten und zu selektieren. Die Sitzung diente zu einem ersten Kennenlernen  der Teilnehmer und zur ersten Diskussion der Bewertungskriterien.

 

+++ DISKUTIEREN +++

Der 15. Europäische Gesundheitskongress fand unter dem Titel „Innovationsjahr 2016: Neue Chancen für Wettbewerbsfähigkeit und Patientennutzen“ am 20./21. Oktober 2016 in München statt. Die Tagung wurde von einer Programmkommission unter Leitung von Prof. G. Neubauer inhaltlich vorbereitet. Während der Tagung übernahm Prof. G. Neubauer die Moderation zum Outsourcing von Krankenhausleistungen; wobei das Auftaktreferat Herr Giebe (Geschäftsführung Charitè CFM Facility Management GmbH) übernahm. Am 2. Tag moderierte Prof. G. Neubauer die politische Auftaktveranstaltung mit den Leitthema „die ungelösten Themen der Gesundheitspolitik“; hier wies Prof. Busse in seinem Eingangsreferat daraufhin, dass im internationalen Vergleich die deutsche Krankenversorgung einige Qualitätslücken aufweist. Am Freitagnachmittag fand unter der Moderation von Prof. G. Neubauer eine Diskussion zur „Flexibilisierung der Krankenhausvergütung durch Zu- und Abschläge“ statt. Zum Eingang stellte Prof. G. Neubauer die These auf, dass das Festpreissystem flexibilisiert werden muss, was allerdings leichter durch ein genuin flexibles Preissystem zu erreichen wäre. 

 

+++ BERATEN +++

Das IfG und der Landesvorstand des ZVK Bayern besprechen den Stand der PhysioPrax Erhebung für das Jahr 2013 und der nachfolgenden Erhebung 2015. Die Erhebung für das Jahr 2013 ist abgeschlossen. Am 01. November startete die Erhebung für 2015. Der Schlussbericht für das Erhebungsjahr 2013 wird bis Ende des Jahres fertiggestellt. Neben dem ZVK-Landesverband Bayern nimmt nun auch der Verband physikalische Therapie, Bayern an der Befragung 2015 teil. Die Teilnehmer beider Verbände können ihre betriebswirtschaftlichen Praxisdaten (z.B. Umsatzentwicklung, Überschuss im Vergleich) mit dem Durchschnitt aller Teilnehmer vergleichen. Die Verbände gewinnen dadurch auch Informationen für Entgeltverhandlungen.

+++ DISKUTIEREN +++

Prof. G. Neubauer nahm als Mitglied der Jury „eDorf–Förderung der Digitalisierung im ländlichen Raum in Bayern“, an einer Sitzung im Bayerischen Wirtschaftsministerium teil, in der eine Rangliste der eingereichten Bewerbungen erstellt wurden. Prof. Neubauer brachte seine Bewertung mit ein und diskutierte die Rangliste mit den anderen Jurymitgliedern. Dem Ministerium bleibt die letzte Entscheidung vorbehalten.

 

+++ DISKUTIEREN +++

Auf Einladung des Gesundheitspolitischen Arbeitskreises Landsberg referiert Prof. G. Neubauer über den Reformbedarf in der Gesundheitsversorgung und über den Lösungsvorschlag „Regionaler Gesundheitskombi“. An der anschließenden Diskussion nahmen unter anderen der gesundheitspolitische Sprecher der CSU Landtagsfraktion B. Seidenath teil. Die Diskussion leitete R. Jünger, Geschäftsführer des GPA Landsberg.

 

+++ FORSCHEN +++

Als Pilotprojekt wird in der Gemeinde Haimhausen die IfG-Initiative „Nachbar hilft Nachbarn (NHN)“ erprobt. In einer gemeinsamen Sitzung der Gemeinde mit dem Bürgermeister P. Felbermeier und den lokal bereits vorhandenen Initiative zur Nachbarschaftshilfe werden die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit diskutiert. Herr Sill vom IfG erläutert die zusätzlichen Chancen die eine digitale Plattform bietet. Das Portal NHN ist bereits geöffnet und kann von Gemeindemitgliedern entsprechend genutzt werden. Detaillierte Informationen können im IfG (Tel.: 089 – 605 198) eingeholt werden.

 

+++ DISKUTIEREN +++

Auf Einladung des  Lion Club Nördlingen, vertreten durch Dr. Kroczek, schilderte Prof. G. Neubauer Chancen und Risiken der Technisierung und Ökonomisierung der Medizin. Trotz vielfältiger Risiken sieht Prof. G. Neubauer im Resultat mehr Chancen, sowohl für die Gesundheitsberufe, als auch für die Patienten. Ein Rundgang durch die alte Reichsstadt Nördlingen am nächsten Morgen machte ebenfalls deutlich, wie die Technisierung und Ökonomisierung die mittelalterlichen Strukturen museumsreif werden lies.

 

+++ DISKUTIEREN +++

Optionen für eine Neuausrichtung des Krankenhauses Brackenheim stellte Prof. G. Neubauer auf Einladung des Fördervereins Krankenhaus Brackenheim e.V. in Brackenheim vor. Gemäß des Strukturkonzeptes der SLK-Kliniken wird das Krankenhaus die stationäre Akutversorgung abgeben und in eine geriatrische Rehaklinik umgewandelt. Allerdings ist die Diskussion noch nicht beendet.

 

+++DISKUTIEREN +++

Auf der Pressekonferenz der KBV stellte Prof. G. Neubauer die wichtigsten Ergebnisse einer IfG–Expertise zur stationären/ambulanten Notfallversorgung vor. Die Expertise konzentriert sich auf die Aussagen eines Gutachtens, das die DKG zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Notfall 2015/2016 an die Management Consult Kestermann GmbH (MCK) in Auftrag gegeben hatte.

 

+++ BERATEN +++

Auf Einladung des Deutschen Bundestages – Ausschusses für Gesundheit, nahm Prof. G. Neubauer als neutraler Experte an der öffentlichen Anhörung des Heil- und Hilfsmittel Versorgungsgesetz (HHVG) teil. In seiner schriftlichen Stellungnahme betont er, dass das HHVG in weiten Teilen als überaus positiv einzuschätzen ist. Es wird nicht nur die Qualität der Versorgung betont, sondern es wird auch die Möglichkeit des Zugangs der Patienten zu Versorgungsformen beschleunigt.

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InfoBrief 10/2016

+++ NACHRICHTEN +++  Die Bayerische TelemedAllianz lädt ein zum 15. Bayerischen Tag der Telemedizin. Der Kongress findet am Dienstag, 28. März 2017, von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr im Klinikum der Universität München, Campus Großhadern, Hörsaaltrakt, Marchioninistr. 15; 81377 München statt. Darüber hinaus wird im Rahmen des 5. Bayerischen Tags der Telemedizin zum dritten Mal der Bayerische Innovationspreis Gesundheitstelematik (BIG) verliehen, mit dem innovative Ideen und Projekte rund um die Themen Telemedizin und eHealth ausgezeichnet werden.

+++ PHARMAÖKONOMIE +++ Seit kurzem werden spezifische Fragen des Marktzugangs von Arzneimitteln und Medizinprodukten (Market Access) von der IfGPh Ltd. bearbeitet, während das Institut für Gesundheitsökonomik (IfG) weiter alle Fragestellungen der Gesundheitsökonomik abdeckt.

Spezifisch für Arzneimittel wurden zwei Software-Produkte für den AMNOG Prozesses entwickelt:

  • Preisrechner für Fertigarzneimittel. Mit dem Preisrechner können die JAHRESTHERAPIEKOSTEN für die GKV auf der Basis der üblichen G-BA Berechnung errechnet werden. Auch eine Zurückrechnung der Jahrestherapiekosten zu APU unter Berücksichtigung der Abschläge/Rabatte ist möglich.
  • EU Preisrechner (Gewichtung EU-Preise). Der Europreisrechner lässt einen automatischen Import der Eurostat-Gewichte für PPP/GDP sowie der Bevölkerungszahlen zu.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ifgph-muenchen.de.

+++ BERATEN +++ Prof. G. Neubauer nimmt an der Vorstandssitzung von Health Care Bayern e.V. Teil. Vorgestellt wurden die Ergebnisse der acht Arbeitskreise. Prof. G. Neubauer stellt die Ergebnisse des von ihm geleiteten Arbeitskreises Telemedizin / Homecare / Innovationen, zusammen mit Prof. Dr. Stefan Feuerbach, vor.

+++BERATEN+++ Prof. G. Neubauer leitet den Beirat einer Reha-Unternehmergruppe. Im Mittelpunkt stand das Thema „Innovation und deren Förderung durch den Innovationsfonds im Bereich der Gesundheitsversorgung“.

+++ DISKUTIEREN +++ Auf dem 6. MSD-Forum übernimmt Prof. G. Neubauer die Leitung des Workshops „Krankenhausversorgung – neu geplant“. Im Mittelpunkt stand die Suche nach einer integrierten Versorgungsplanung. In der Diskussion stellte sich heraus, dass diese am ehesten auf regionale Ebene im Zusammenwirken mit den Kommunen gelingen kann.

+++ DISKUTIEREN +++ Der Aufbau einer Dialyseversorgung in Heimen wurde in einem Expertengespräch mit der Firma Operasan GmbH und Vertretern der Industrie diskutiert. Die zunehmende Zahl der Dialysepatienten in Heimen verlangt eine „heimnahe“ Versorgungsmöglichkeit. Wie diese organisiert und finanziert werden kann ist noch zu erproben.

+++ FORSCHEN +++ In Bad Griesbach stellt das IfG, zusammen mit  dem Unternehmer-Netzwerk Xundland e.V., das Forschungsprojekt „Nachbar hilft Nachbar NHN“ Vertretern von Kommunen vor. Über eine elektronische Plattform können Personen mit Hilfsbedarf und Helfer lokal und regional zusammenfinden. Die Plattform wird vom IfG erstellt und betreut. Die Verantwortung aber soll die jeweilige Kommune übernehmen. In der Diskussion  wurde einerseits der Datenschutz und andererseits der Netzzugang von möglichen Nutzern diskutiert.

+++ DISKUTIEREN +++  Eine Sitzung des Arbeitskreises Telemedizin / Homecare / Innovation wurde von Prof. G. Neubauer moderiert. Referiert wurde zum Thema: „Arzneimittelsicherheit durch Personalisierte Medizin – Herausforderungen und Implementierung am Beispiel des PGXpertsTM Systems“ von Frau Munoz-Galeano (Geschäftsführerin der Fa. HMG Systems Engineering GmbH) und zum Thema: „Kranksein heute und morgen – was verändern digitale Kanäle?“, von Frau Katharina Jünger (Geschäftsführerin der TeleClinic GmbH). In der Diskussion wurden vor allem die Potentiale der vorgestellten Projekte besprochen.

+++ DISKUTIEREN +++ Prof. G. Neubauer nimmt an der Aufsichtsratssitzung einer Gesundheitsholding teil. Im Mittelpunkt stand die Diskussion von Chancen und Risiken eines Zukaufs, sowie der laufende Sanierungsprozess eines Krankenhauses, der Holding.

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InfoBrief 09/2016

+++ NACHRICHTEN +++  Der 15. Europäische Gesundheitskongress München mit dem Leitthema „Innovationsjahr 2016“, dessen Beirat von Prof. Neubauer geleitet wird, rückt näher! Am 20./21. Oktober 2016 diskutieren rund 800 Teilnehmer mit 140 Referenten über: „Neue Chancen für Wettbewerbsfähigkeit und Patientennutzen“. Anmeldungen sind noch möglich.

+++ PHARMAÖKONOMIE +++

  • Dr. med. A. Neubauer: erstellt eine Artikelrevision für ein Kosten-Kosten-Vergleichsmodell. Gegenstand der Berechnung ist das „diabetische Makulaödem“.

 

  • Unter der Leitung von Prof. Dr. med. A. Neubauer arbeiten P. Thienel und C. Minartz (freier Mitarbeiter) an verschiedenen AMNOG Dossierprojekten. Die Projekte bearbeiten in unterschiedlicher Gewichtung alle AMNOG–Module. Die Bearbeitungszeiten erstrecken sich, je nach Projekt, über 3 – 12 Monate.

+++ BERATEN +++ Prof. G. Neubauer bereitet zusammen mit Vertretern der Pharmaindustrie und Health Care Bayern einen Workshop zur Alzheimer Erkrankung vor. Im Mittelpunkt sollen neue Diagnose- und Behandlungsmethoden stehen, die der Krankheit das Schicksalhafte nehmen.

+++BERATEN+++ Prof. G. Neubauer übernimmt einen Impulsvortrag im Rahmen des Fachforums der CDU-Fraktion im Thüringer Landtag in Erfurt. Thema: „Thüringer Krankenhauslandschaft – kranke Landschaft“. Die These, dass Thüringen gemessen an Betten überversorgt ist und die Versorgung einer Umstrukturierung bedarf, wird mit den eingeladenen Experten intensiv diskutiert.

+++ DISKUTIEREN +++ Im Rundschau Magazin des Bayerischen Fernsehens (16. August 2016 ab 21:45 Uhr) nimmt Prof. G. Neubauer als Gesundheitsexperte zu der aktuellen Frage Stellung, ob und warum die Zusatzbeiträge der Krankenkassen weiter steigen werden. Nach seiner Meinung werden auch mittelfristig die Ausgaben der GKV schneller steigen als die Einnahmen. Die Ursachen hierfür sind sowohl im politischen wie gesundheitsökonomischen Umfeld zu suchen. (Der Beitrag ist unter folgendem Link abrufbar: https://www.youtube.com/watch?v=LdsW92ndTfc )

+++ FORSCHEN +++ Prof. G. Neubauer erarbeitet einen Beitrag zum Thema Ambulantisierung der Krankenhäuser. Im Mittelpunkt steht die These, dass in Deutschland die hohe Krankenhaushäufigkeit ein großes Potential beinhaltet. Jedoch ist durch die Reduzierung der Verweildauer das Ambulantisierungspotential bereits in einem beträchtlichen Maße ausgeschöpft worden.  So sind in den letzten 15 Jahren rund 156.000 Krankenhaustage im Jahr 2016 in Deutschland weggefallen. Für die niedergelassenen Fachärzte sieht der Verfasser mehr Chancen als Risiken, was jedoch eine entsprechende Umstrukturierung verlangt. Der Beitrag wird in der Septemberausgabe von Implicon plus veröffentlicht.

+++ FORSCHEN +++ In einem Interview mit der Zeitschrift Health & Care Management, erläutert Prof. G. Neubauer warum jedes Krankenhaus einen Medienbeauftragten haben sollte. Nach seiner Feststellung wählen immer mehr Patienten mit Hilfe des Internets und oder der sozialen Medien das Krankenhaus für eine erforderliche Behandlung aus. Das relativiert die Abhängigkeit der Krankenhäuser von den einweisenden Ärzten und erhöht die Bedeutung der modernen Medien.

 

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InfoBrief 08/2016

+++ NACHRICHT +++ Am 1. Juli 2016 begrüßt das IfG zwei neue Mitarbeiter. Dipl.-Kfm. Felix Sill, der als Wissenschaftlicher Mitarbeiter u.a. das Projekt „Nachbar hilft Nachbar“ betreut, und Angelika Ketzer im Sekretariat als Nachfolgerin für Christine Tonigold. Frau Tonigold ist bereits im Mai nach 24 Jahren in den Ruhestand verabschiedet worden.

+++ Pharmaökonomie +++ IFGPH Limited Website online, bündelt die Aktivitäten zu Market Access (www.ifgph-muenchen.de), einschließlich Software Tools, für Innovative Arzneimittel.
• Der Preisrechner Fertigarzneimittel (programmiert von Dr. Ge) steht nun für Interessenten zur Verfügung.
• Als eigenes Programm ist außerdem der EU-Preisrechner abrufbereit.
• Dr. Minartz und Prof. A. Neubauer bearbeiten AMNOG Dossiers in onkologischer und in Orphan Indikation.
• P. Thienel und Prof. A. Neubauer diskutieren mit Therapiezentren das Design einer ökonomischen Registrierstudie – einschließlich nicht-medikamentöser Behandlungsoptionen – in onkologischer Indikation.

+++ BERATEN +++ In einem Interview mit der Firma ALL GLOBAL erläutert Prof. G. Neubauer die sozioökonomischen Aspekte der Alzheimererkrankung. In den Mittelpunkt stellte er die bislang unbefriedigende Früherkennung. Dadurch wird auch der Erfolg einer Behandlung spürbar beeinträchtigt. Die Zunahme der Alzheimer Erkrankung in Folge der Alterung der Bevölkerung, macht erhöhte Forschungstätigkeit höchst wünschenswert. Neuere Ergebnisse in der Pharmaforschung versprechen hoffnungsvolle Fortschritte.

+++ DISKUTIEREN +++ Am 8. Juli 2016 fand das 25. Neubiberger Krankenhausforum statt. Leitthema war: „Krankenhausversorgung 2025 – Herausforderungen und Antworten“. Rund 150 Teilnehmer diskutierten mit namhaften Referenten die Thematik. Nähere Informationen, sowie die Vorträge, sind auf der Homepage: www.neubiberger-krankenhausforum.de zu finden.

+++ FORSCHEN +++ In der Sitzung des Arbeitskreises Regionale Gesundheitsversorgung von Health Care Bayern, stellt das IfG sein innovatives Projekt „Nachbar hilft Nachbar“ vor. Leitidee ist es, die herkömmliche Nachbarschaftshilfe mit Hilfe der modernen Medien auf eine neue Basis zu stellen. Über ein Internetportal können Bürger die Hilfe brauchen und Bürger die Hilfe leisten wollen zusammenfinden. Das Portal wird in Verantwortung der jeweiligen Kommune gepflegt. Ein erstes Pilotprojekt startet im August.

+++ DISKUTIEREN +++ Prof. G. Neubauer nimmt an der Tagung der vbw zum Thema: „Freiheit statt Schranken – unser Gesundheitssystem im Wandel“ teil. Im Mittelpunkt stand die Forderung der Bayerischen Staatsministerin, Frau Hummel, nach einer Regionalisierung des Morbi-RSA. Prof. Ulrich referiert zum Thema „Der Morbi-RSA und seine Verteilungswirkungen“. In einem Diskussionsbeitrag betonte Prof. G. Neubauer dass nicht nur die Regionalisierung, sondern der Gesundheitsfonds selbst, ein Problem darstellt. Er ist für die meisten Beitragszahler intransparent und unverständlich und nimmt den Krankenkassen jegliche Finanzautonomie. Daher ist der Regionale Gesundheitsfonds, wie ihn die vbw vorschlägt, eine überzeugende Alternative. Demnach verbleiben die Versichertenbeiträge bei der jeweiligen Krankenkasse und die restlichen Mittel im Gesundheitsfonds. Diese können für den Morbi-RSA eingesetzt werden. Das Modell beinhaltet implizit regionale Ausgleichskomponenten.

+++ FORSCHEN +++ Prof. G. Neubauer erarbeitet einen Beitrag zum Krankenhaus Report 2017 mit dem Titel „Die Krankenhauslandschaft im Jahre 2030“. Darüber hinaus forscht er nach den Gründen steigender Arbeitsunfähigkeit in Deutschland, sowie über den Trend zur Ambulantisierung und Digitalisierung in den Krankenhäusern.

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