Krankenhaus und Reha

Krankenhaus
(Hospital)

Jahr Projektthema Mitarbeiter
2015 Neuausrichtung der Krankenhausversorgung im Landkreis Rhön-Grabfeld und der Region Peer Voss, Petra Thienel
2014 Entwicklung der medizinischen Rehabilitation im Umfeld des Klinikums Ingolstadt Andreas Gmeiner
2013 Aufnahme einer Schmerzklinik in den Krankenhausplan von Schleswig-Holstein Andreas Gmeiner
2013 Studiengruppe „Krankenhaus“, VR China Andreas Gmeiner
2013 Darmkrebsfrüherkennung mittels Kapselendoskopie Andreas Gmeiner
2012 Gesundheitsökonomische Unterstützung bei der Weiterentwicklung einer Controlling-Software für Reha-Kliniken Peer Voss, Andreas Gmeiner

Konzeption für eine deutsch-arabische Zusammenarbeit im stationären Bereich
(Blueprint for a german-arabic cooperation in clinical treatment)
In Kooperation mit einem Gesundheitsdienstleister wird eine Konzeption erarbeitet, wie deutsche Krankenhäuser mit arabischen Gesundheitseinrichtungen kooperieren können. Hierbei wird das Augenmerk vor allem auf die arabischen Emirate gelegt.
(Neubauer, Beivers, Minartz: seit 2007)

Aktualisierung des Projekts “Krankenhaus-Benchmarking”
(Project “hospital benchmarking”)
Im Rahmen dieses Projekts werden für Krankenhäuser unterschiedlicher Versorgungsstufen
diverse statistische Kennzahlen erhoben. In Form einer Clusterbildung können diese Kennzahlen einander in unterschiedlichen Ausprägungen gegenübergestellt werden. Ziel ist es, im Rahmen von Arbeitsgruppen Erfahrungen zwischen einzelnen Krankenhäusern auszutauschen. Angesichts der Situation einzelner Krankenhäuser können im Anschluss Strategien für individuelle Projektteilnehmer entwickelt werden.
(Neubauer, Beivers: seit 2007: Kooperationspartner KMS (Org. + Info GmbH) )

DRG-Zuordnung und Kostenkalkulation für das Operationsverfahren der mikroskopischen Wirbelsäulen-Laminektomie
(DRG assignment and cost calculation for the operative treatment of microscopic vertebral laminectomy)
Im Auftrag einer orthopädischen Privatklinik wurde das IfG gebeten, den Leistungsaufwand sowie die Behandlungskosten einer sequentiellen, mikroskopischen Wirbelsäulen-Laminek-tomie zu ermitteln.
Da es sich im Gegensatz zu einer offenen Operation um einen weitaus längeren OP-Eingriff handelt, wird die analoge Vergütung beider Operationsverfahren innerhalb ein und derselben DRG seitens der Privatklinik infrage gestellt.
Durch eine Leistungs- und Kostendokumentation wird das IfG die beiden Operationsverfahren einander gegenüberstellen und bei entsprechender Ergebnis-dokumentation  im Sinne einer sachgerechten Vergütung der sequentiellen, mikroskopischen Wirbelsäulen-Laminektomie argumentieren.
(Neubauer, Lewis, Stiefelmeyer: 2005)

Prognose der Sachkostenentwicklung 2005 für die Krankenhäuser der Bundesländer Hessen, Sachsen und Thüringen
(Forecasting the material cost development 2005 for hospitals in the Federal States of Hesse, Saxony and Thuringia)
Im Zuge der Verhandlung landesweiter Basisfallraten im Jahr 2005 müssen sowohl die Entwicklungen der Personalkosten als auch die Entwicklungen der Sachkosten entsprechend prognostiziert werden. Für den Sachkostenbereich wurde das IfG von den Landeskranken-hausgesellschaften der Bundesländer Hessen, Sachsen und Thüringen gebeten, die jeweiligen Entwicklungen im Bereich der Sachkosten zu ermitteln. Hierzu wurden die einzelnen Kostenkomponenten ermittelt und für Teilbereiche entsprechende Preisindizes gebildet. Bei der prognostizierten Entwicklung einzelner Preisindizes fanden Aspekte wie Struktur- und Innovationseffekt, sowie volks- und weltwirtschaftliche Einsflussfaktoren Berücksichtigung.
(Neubauer, Lewis: 2005)

Zukunftsoptionen für Geriatrische Kliniken: Möglichkeiten der Restrukturierung
(Future options for geriatric hospitals: Possibilities for restruction)
Im Auftrag einer Geriatrischen Klinik in Baden Württemberg wurden Zukunftsoptionen entwickelt, anhand derer Geriatrische Kliniken ihre Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbspositionierung verbessern können. Dabei wurde gezielt auf die Möglichkeiten einer effizienteren Auslastung der bestehenden Infrastruktur eingegangen.
(Neubauer, Beivers: 2005)

Die DRG-Konvergenzphase und deren Auswirkungen auf das Innovationspotential der Krankenhäuser
(The DRG convergence phase and its implications for the innovation potential of hospitals)
Im Rahmen dieses Gutachtens wurde dokumentiert, dass durch die bisher geplante DRG-Konvergenzphase ohne eine Unterscheidung nach Versorgungsstufen erhebliche finanzielle Ressourcen der Maximalversorger und somit auch ein erhebliches Innovationspotential verloren gehen würde. Gleichzeitig wurde die geplante DRG-Konvergenzphase in Deutschland den DRG-Erfahrungen aus den USA, Frankreich und Norwegen gegenübergestellt.
Seit Abschluss dieses Gutachtens ist die bisher unzureichende Ausgestaltung der DRG-Konvergenzphase u.a. auch aus ähnlichen Erwägungen heraus im Rahmen des 2. Fallpauschalenänderungsgesetzes durch Neuerungen entsprechend verbessert worden.
(Neubauer, Lewis: 2004)

Vergleich der Kosten aus der Anwendung einer Schlitten- und Bioprothese bei der Behandlung von Arthrose am Kniegelenk
(Cost comparison of a standard prothesis and a biological prothesis for the operation of arthrosis in the knee joint)
Im Jahr 2004 wurden vom IfG zwei Operationsverfahren am Knie in ihren Leistungen sowie den dazugehörigen Kosten einander gegenübergestellt.
Aufgrund längerer OP-Zeiten und einem höheren Materialaufwand konnte ein größerer Kostenaufwand bei der ‚Bioprothese mit Umstellung’ dokumentiert werden. Gleichzeitig wurden vom IfG in Anlehnung an das DRG-System 2004 Argumente für eine sachgerechte Vergütung der ‚Bioprothese mit Umstellung’ angeführt.
(Neubauer, Lewis: 2004)

Konzeptentwicklung zur Bewertung von Angeboten bei der Privatisierung der Krankenhäuser eines Landkreises in Bayern
(Conceptual development for an evaluation of tenders with regards to privatisation of hospitals of a county in Bavaria)
Das Projekt verfolgte das Ziel, für Angebote bei der Privatisierung von Krankenhäusern ein Bewertungsschema zu entwickeln. Das Bewertungsschema zeigt die Stärken und Schwächen sowie die Chancen und Risiken der Angebote systematisiert auf.
(Neubauer, Ujlaky: 2004)

Zukunftsfähige Restrukturierung der Kreiskrankenhäuser eines Landkreises in Oberbayern
(Future-oriented restructuring of rural hospitals  in a county of Upper Bavaria )
Dieses Gutachten verfolgte das Ziel, eine Alternative zu vorliegenden Vorschlägen zur künftigen Ausrichtung der Kliniken eines Landkreises in Oberbayern aufzuzeigen. Im Mittelpunkt stand dabei eine bedarfs- und wohnortnahe Akutversorgung, die im Verbund aus betriebswirtschaftlicher und medizinischer Sichtweise zu optimieren ist. In einem eigenen Abschnitt wurde die Alternative der Privatisierung mit ihren Vor- und Nachteilen dargestellt.
(Neubauer, Ujlaky: 2004)

Gutachten zur Schaffung zukunftsfähiger Strukturen für die Krankenhausversorgung einer Region in Bayern
(Study for restructuring the hospital landscape in a region of Bavaria)
Das Gutachten stellte mögliche Optionen für eine zukunftsfähige Umstrukturierung von Krankenhäusern vier verschiedener Träger dar. Die Umstrukturierungsoptionen resultierten aus einer Analyse der Ist-Situation im Rahmen einer SWOT-Analyse und einer Bedarfsprognose für die acht Einrichtungen. Neben einer first-best Lösung aus medizinischer und ökonomischer Sicht wurde eine second-best Lösung unter Berücksichtigung politischer Interessen entwickelt.
(Neubauer, Ujlaky: 2004)

Projekt “Krankenhaus-Benchmarking”
(Project “hospital benchmarking”)
Im Rahmen dieses Projekts werden für Krankenhäuser unterschiedlicher Versorgungsstufen
diverse statistische Kennzahlen erhoben. In Form einer Clusterbildung können diese Kennzahlen einander in unterschiedlichen Ausprägungen gegenübergestellt werden. Ziel ist es, im Rahmen von Arbeitsgruppen Erfahrungen zwischen einzelnen Krankenhäusern auszutauschen. Angesichts der Situation einzelner Krankenhäuser können im Anschluss Strategien für individuelle Projektteilnehmer formuliert werden.
(Neubauer, Lewis: seit 2004; Kooperationspartner Prof. Astfäller, KMS (Org. + Info GmbH) )

Gutachten zur Krankenhausumstrukturierung im nördlichen Hessen
(Study for restructuring the hospital landscape in Northern Hesse)
Für eine Gruppe hessischer Kreiskrankenhäuser wurden vom IfG unterschiedliche Holdinglösungen in Form einer horizontalen bzw. einer vertikalen Kooperation mit einem Krankenhaus der Zentralversorgung aufgezeigt. Nach einer Bewertung der beiden Lösungsansätze wurden vom IfG konkrete Handlungsempfehlungen ausgesprochen.
In einem vorangegangenen Bericht für denselben Arbeitgeber wurde bereits auf die Möglichkeit einer gegenseitigen Spezialisierung der Krankenhäuser untereinander eingegangen. Zu diesem Zweck wurden Beispielrechnungen für einen budgetneutralen Austausch von Behandlungsleistungen durchgeführt.
(Neubauer, Lewis: 2003, 2004)

Kreiskrankenhäuser in Hessen – Fit für die Zukunft
(Rural hospitals in the state of Hessia – Fit for the future)
Im Rahmen eines Benchmarking-Projekts hat das IfG ein Ranking mehrerer hessischen Kreiskrankenhäuser vorgenommen. Hierbei wurden die Krankenhäuser mittels statistischer Kennzahlen in den Bereichen Leistungsspektrum, Wettbewerbsposition und Wirtschaftlichkeit bewertet und einander gegenübergestellt.
(Neubauer, Lewis: 2003)

Einordnung innovativer Behandlungsstrategien vor dem Hintergrund der DRG-Einführung in deutschen Krankenhäusern
(Embedding innovative treatment strategies into the DRG-system of German hospitals)

In Kooperation mit einem weiteren gesundheitsökonomischen Institut und einem großen Pharmaunternehmen wird die Fragestellung geklärt, wie der Einsatz innovativer Behandlungsstrategien unter den erwarteten DRG-Bedingungen einzuschätzen ist. Hierzu wird eine bundesweite Querschnittsanalyse durchgeführt, um die Kostenstruktur des Managements der Thromboembolie-Prophylaxe, der Diagnose und der Behandlung auftretender Komplikationen im klinischen Alltag zu erheben. Abschließend erfolgt die Analyse der ökonomischen Konsequenzen bei einem definierten Patien-tenkollektiv aus der Krankenhausperspektive.
(Neubauer, Ujlaky: 2002)

Möglichkeiten einer Umstrukturierung kommunaler Krankenhäuser unter besonderer Berücksichtigung einer bestimmten Versorgungsregion in Deutschland
(Possibilites of restructuring the rural hospital landscape under consideration of a specific region in Germany)

Aufbauend auf der Darstellung des Status Quo der Versorgungsregion wird ein Grobkonzept über mögliche Handlungsstrategien für die in der Versorgungsregion beteiligten Krankenhäuser entwickelt. Die Vorteile einer Umstrukturierung wird insbe-sondere den Eigentümern dargestellt. Im Anschluss wird das konkrete Vorteilpotenti-al für die beteiligten Häuser konkretisiert und errechnet.
(Neubauer, Ujlaky: 2002)

Entwicklung von Richtgrößen für eine wirtschaftlich tragfähige stationäre Psychiatrie in Bayern
(Development of guidelines for economically sustainable inpatient psychiatric treatment in Bavaria)

Die Psychiatrie befindet sich seit Jahren in einer Umstrukturierungsphase hin zu einer regionalisierten und dezentralisierten psychiatrischen Versorgung. Dieses Gutachten, im Auftrag des bayerischen Staatsministeriums, gibt gerade für diesen Trend einen Anhaltspunkt für die Planung der psychiatrischen Versorgung. Hierzu wurde ein betriebswirtschaftliches Konzept für die Darstellung der Mindestgröße einer Einrichtung der stationären Erwachsenenpsychiatrie entwickelt und über die Untersuchung mehrerer psychiatrischer Einrichtungen in Bayern überprüft. Neben der stationären Versorgung wurde das Konzept auf Tageskliniken und Kriseneinrichtungen übertragen und auch hier empirisch beurteilt. In einem letzten Schritt wurde die betriebswirtschaftliche auf eine volkswirtschaftliche Betrachtungsweise unter Verwendung einer Kosten-Nutzen-Analyse ausgeweitet.
(Neubauer, Ujlaky: 2002)

Analyse der Entwicklung des Krankenhausmarktes in Deutschland unter besonderer Berücksichtigung eines kommunalen Klinikums der Maximalversorgung
(Analysis of developments in the German hospital landscape under consideration of a communal clinic of high-level healthcare provision)

Im Rahmen dieses Gutachtens wurde, ausgehend von der allgemeinen Entwicklung des Gesundheitsmarktes, der Krankenhausmarkt in seinen Grundzügen dargestellt. Dabei wurde jeweils für die Angebots- und Nachfrageseite die Entwicklung bis heute dargestellt und eine Prognose bis 2010 abgegeben. Anschließend wurden allgemein die Möglichkeiten der Umstrukturierung eines öffentlichen Krankenhauses aufgezeigt. Darauf aufbauend wurden die Marktchancen des hessischen Klinikums analysiert und ein Stufenplan entwickelt, der die Chancen des Klinikums auf regionaler und nationaler Ebene aufzeigt.
(Ujlaky: 2001)

Anforderungen an die Führungskräfte im Krankenhaus der Zukunft
(Requirements in modern hospitals future management)

Die Zielsetzung dieser Studie, die in Zusammenarbeit mit einer großen Beratungsgesellschaft durchgeführt wurde, bestand darin, auf der Basis des derzeitigen Krankenhausmarktes in Deutschland sowie der zu erwartenden Trends bis 2010 die Anforderungen an Führungskräfte im Krankenhauswesen zu ermitteln. Hierzu wurde die Darstellung über die Entwicklung des Gesundheitswesens und des Krankenhausmarktes als Basis für eine mündliche Expertenbefragung herangezogen. Unter Berücksichtigung der Expertenbefragung wurde ein Fragebogen entwickelt, der an eine repräsentative Stichprobe von Krankenhäusern in Deutschland versandt wurde. Die Aus- und Bewertung dieser repräsentativen Befragung, insbesondere über die Personalauswahl und –beschaffung, wurde in einer Euroforum-Veranstaltung vorgestellt. Die Studie kann über das IfG bezogen werden.
(Ujlaky: 2001)

Kosteneinsparung in Krankenhäusern durch Outsourcing der Wiederaufbereitung von Medizinprodukten
(Hospital rationalisation potentials through outsourcing of medical product re-use)
Im Auftrag eines in den Vereinigten Staaten und in Deutschland tätigen Wiederaufbereiters von Medizinprodukten wurde das Gesundheitswesen und der Krankenhausmarkt in seiner Struktur analysiert. Darauf aufbauend wurde der Markt für Medizinprodukte als Teil des Krankenhausmarktes untersucht. Die Wiederaufbereitung von Medizinprodukten wurde als Prozess betrachtet und sowohl auf die gesetzlichen Rahmenbedingungen als auch auf ihre Anforderungen überprüft. Anschließend wurden Einsparungspotentiale durch die Wiederaufbereitung von Medizinprodukten auf DRG-Basis, auf Krankenhausbasis sowie auf nationaler und europaweiter Ebene errechnet.
(Ujlaky: 2001)

Wissenschaftliche Begleitung einer Tagesklinik
(Scientific support to a same-day clinic)

Im Auftrage einer Tagesklinik wurde eine mehrjährige Untersuchung zur Frage der Abgrenzung tagesklinischer Fälle im Krankenhaus von vollstationären Fällen und ambulanten Patienten durchgeführt. Auf der Grundlage der Untersuchungsergebnisse wurden Abgrenzungskriterien für „typische“ tagesklinische Patienten entwickelt. Anhand der Patienten der Einrichtung konnten diese Kriterien erprobt werden. Dabei zeigte sich, dass sich klare Merkmale für die in der untersuchten Tagesklinik behandelten Patienten definieren lassen.
(Neubauer, Lindl: 2001)


Markt- und Standortanaylsen, Gesundheitswirtschaft
(Market analyses, Health Care Management Industry)

Ausarbeitung eines Konzepts zur strukturierten Weiterentwicklung und zukünftigen Positionierung einer bayerischen Gesundheitsregion

Das IfG hat für die Gesundheitsregion Landkreis Garmisch-Partenkirchen zunächst mittels eines SWOT-Analyse den Ist-Zustand der Gesundheitsregion erfasst. Anschließend wurde ein strukturiertes Konzept ausgearbeitet, wie sich die Gesundheitsregion im zunehmenden Wettbewerb mit anderen Gesundheitsregionen positionieren sollte. Die Umsetzung des Vorschlags wurde bereits begonnen.Parallel dazu hat das IfG die Gesundheitsregion bei der Bewerbung um das Siegel als Gesundheitsregion des StMUG unterstützt, das die Region als eine der ersten inzwischen auch erhalten hat.

Spitzencluster Medical Valley in der Europäische Metropolregion Nürnberg (EMN) – Gesundheitsregion für eine optimale Gesundheitsversorgung – Wissenschaftliche Evaluation

Langfristig geht das Medical Valley EMN der Frage nach, wie Strukturen in der Gesundheitsversorgung verändert werden müssen, damit Diagnose und Therapie möglichst effizient und effektiv erfolgen und innovative Produkte schnellstmöglich dem Patienten nutzbringend zur Verfügung stehen. Der Medical Valley EMN e.V. bringt hierzu alle Akteure zielgerichtet zusammen – Politik, Kostenträger, Kliniken, niedergelassene Ärzte, Gesundheitsökonomie, Industrie –, um langfristig den Cluster zu einer internationalen Modellregion für eine optimale Gesundheitsversorgung zu entwickeln. Das Institut für Gesundheitsökonomik ist zusammen mit zwei weiteren Beratungsinstituten an der wissenschaftlichen Begleitung des Projekts des beteiligt und wird die Wirkungen ökonomisch evaluieren.
(Neubauer, Wick: in Bearbeitung seit 2010)
Der Gesundheitssektor als Wirtschaftsfaktor in der Europäischen Metropolregion München
(The Health Care Management Industry as economic pillar in the European Metropolis Munich )
In diesem Projekt werden zwei Ziele erfolgt. Erstens soll die quantitative und qualitative Bedeutung der Gesundheitswirtschaft in den einzelnen Landkreisen und kreisfreien Städten der EMM bestimmt werden. Darauf basiert die Entwicklung eines Kompetenzatlanten, in dem übersichtlich die Bedeutung der Gesundheitswirtschaft auf kleinräumiger Ebene bestimmt werden kann. Zweitens wird ein Masterplan zum gezielten Ausbau der regionalen Strukturen zur nachhaltigen Förderung der Gesundheitsregion EMM erarbeitet.
(Neubauer, Pfister: seit 2008)

Wissenschaftliche Begleitung der Einführung der Gesundheitswirtschaft auf bayerischer Ebene
(Scientifical support of the introduction of health care management industry in Bavaria )

Das IfG unterstützt die Etablierung einer starken Gesundheitswirtschaft im Zusammenspiel mit der bayerischen Staatsregierung und dem Landtag. Dies umfasst die Erstellung eines Booklets, Landtagshearings und regelmäßige Treffen mit politischen Vertretern und Interessengemeinschaften im Gesundheitswesen. Neben wissenschaftlicher Expertise wirkt das IfG organisatorisch mit.
(Neubauer, Pfister: seit 2007)

Empirische Untersuchung über die Auswirkungen des GKV-WSG auf den Krankenversicherungsmarkt in der Region Ingolstadt
(Empirical study on  the consequences of the GKV-WSG on the health insurance market in the region of Ingolstadt )                                                                                                                                                               
Das Institut für Gesundheitsökonomik hat die weitreichenden Auswirkungen des GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetzes (GKV-WSG) auf die Krankenkassen und die privaten Krankenversicherungen untersucht. Im Mittelpunkt dieser Untersuchung standen die kurzfristigen Konsequenzen (bis Ende 2008/Anfang 2009) des GKV-WSG. Am Beispiel einer Krankenkasse und der Versorgungssituation in der Region Ingolstadt wurden im Sinne einer Fallstudie unterschiedliche Fragestellungen behandelt.
(Neubauer, Minartz: 2008)

Teilnahme am Wettbewerb Gesundheitsregionen der Zukunft des BMBF
(Participation in the contest tomorrow’s health regions of the BMBF)
Anfang 2008 hat das BMBF den Wettbewerb Gesundheitsregionen der Zukunft ausgeschrieben. Ziele des Wettbewerbs sind die Erschließung der Potenziale einer Region für Innovationen im Gesundheitswesen durch Forschung und Entwicklung, die nachhaltige Stärkung der regionalen Wertschöpfungsketten in der Gesundheitswirtschaft und die Verbesserung der Gesundheitsversorgung durch Steigerung von Qualität und Effizienz von Prozessen im gesamten Bereich der Gesundheitswirtschaft. Auch vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung und des medizinischen und medizin-technischen Fortschritts können integrative regionale Kooperationsverbünde ein wesentlicher Schlüssel zur Erschließung von Effizienzreserven und zu einer zielgenauen Nutzung der Finanzressourcen sein. Das IfG fungiert dabei als inhaltlich-wissenschaftliche Koordinierungsstelle für eine größere Region.
(Neubauer, Pfister: 2008)

Masterplan für den Wirtschaftsraum München: Das Gesundheitswesen als Wirtschaftsfaktor
(Masterplan for the economic region around Munich: the health care system as an economic factor )

Ziel des IfG-Gutachtens ist es, die Bedeutung des Gesundheitswesens im Raum München aufzuzeigen. Hierzu werden sowohl die Stadt und der Landkreis München, als auch die weitere, innere Verdichtungszone, bestehend aus 20 zusätzlichen Gemeinden mit berücksichtigt. Einzelne zu berücksichtigende Aspekte sind u.a. der Anteil des Gesundheitswesens an der Gesamtzahl der Beschäftigten, der Anteil an der Bruttowertschöpfung, sowie die Zahl der Ausbildungsplätze in der Region um München. Schließlich wird ein Masterplan erstellt, bei der durch die Bildung von sektorübergreifenden Arbeitsgruppen Schnittstellen überwunden und der Gesundheitsstandort München langfristig und nachhaltig gestärkt werden sollen.
(Neubauer, Lewis, Pfister: 2005-2008 )

Die Bedeutung eines Klinikums für die Region
(The impacts of a hospital to the local market)

Im Auftrag eines großen kommunalen Klinikunternehmens wird dessen Bedeutung für die Region aus ökonomischer Perspektive, d.h. als Arbeitgeber und Generator von lokaler Bruttowertschöpfung, aber auch sein Stellenwert als Versorger für die Bevölkerung dargestellt.
(Neubauer, Beivers: 2007)

Erstellung von Machbarkeitsstudien für den Bau von Patientenhotels an Krankenhäusern
(Desingning feasibility studies for the construction of patient-hotels at hospitals )
Im Auftrag der Deutschen Patienten Hotel GmbH werden für verschiedene Krankenhäuser Machbarkeitsstudien für den Bettenbedarf eines noch zu errichtenden Patientenhotels durchgeführt. Dabei werden aufwendige empirische Analysen sowie Simulationsberechnungen durchgeführt, um das Bettenpotential im Status quo sowie in der Zukunft abschätzen zu können.
Neubauer, Beivers: 2005-2006)
Untersuchung eines regionalen Markts für einen privaten Rehabilitationsträger
(Study of a regional market for a private rehabilitation clinic)
Im Rahmen einer Rehabilitationsmarktanalyse wurde das Leistungsspektrum einer bestimmten Region Deutschlands untersucht. Der Zahl der Rehabilitationsbehandlungen in der Region wurde das Gesamtpotential an Patienten gegenübergestellt. Auf diese Weise sollte untersucht werden, inwieweit ein Potential für zusätzliche Rehabilitationsangebote in der Region vorhanden ist.
(Neubauer, Ujlaky, Lewis: 2005 )

Analyse des Marktpotenzials für externe Dienstleister im Bereich der Abrechnung der Krankenhäuser mit ihren Kostenträgern
( Analysis of the market potential for external service providers in the field of hospital billing)
Das Institut für Gesundheitsökonomik hat das Volumen des Marktes im Bereich der Krankenhausabrechnung untersucht. Das Abrechnungsvolumen wurde sowohl nach Krankenhausgruppen als auch nach Kostenträgern differenziert. Im Rahmen der Analyse des Abrechnungsprozesses wurden bestehende Probleme aufgezeigt wie Zahlungsverzögerungen oder Zahlungsverweigerungen seitens der Kostenträger. Es wurde gezeigt, wie diese Probleme durch den Einsatz externer Dienstleister gelöst werden können.
(Neubauer, Minartz: 2005)

Alternativen zur betriebswirtschaftlichen und rechtlichen Ausgestaltung der stationären Psychiatrie eines bayerischen Bezirks
(Alternatives for the economic and legal design of inpatient psychiatric care within a Bavarian district )

Für den Träger der psychiatrischen Einrichtungen eines bayerischen Bezirks wurden im Rahmen einer Expertise mögliche Ausgestaltungsoptionen aufgezeigt, wie die Managementebenen Aufsichtsgremium, strategisches Management und operatives Management künftig ausgestaltet werden können.
(Neubauer, Ujlaky: 2004)

Trends und Entwicklungen im Gesundheitswesen Österreich/Oberösterreich – die deutsche Situation des akut-stationären Sektors
(Trends and developments in the health system of Austria and Upper Austria – the German situation in the hospital sector)

Im Rahmen eines Gutachtens, das Österreich, die Schweiz und Deutschland betrachtet, wurde der akutstationäre Sektor mit seinen Akteuren und Beziehungsfeldern analysiert. Insbesondere wurden hierbei Entwicklungen im Krankenhaussektor aufgezeigt und Reformoptionen vorgeschlagen.
(Neubauer, Ujlaky: 2003 )
Regelmäßiger Newsletter an einen führenden Medizinproduktehersteller
(Regular newsletter to a leading medical device manufacturer)

Das IfG informiert einen internationalen Medizinproduktehersteller regelmäßig über die neuesten Entwicklungen am deutschen Gesundheitsmarkt. Hierbei wird vor allem auf die veränderte Situation an deutschen Akutkrankenhäusern mit Einführung von DRGs eingegangen.
Weitere Informationsgebiete umfassen regelmäßige Berichte aus der deutschen Gesundheitspolitik, Informationen bezüglich der Einbringung neuer Produkte in das DRG-Vergütungssystem und die damit verbundene Methodik der Kosten-Nutzen-Analyse.
(Neubauer, Lewis: 2002-2004)
Studie zu den wichtigsten Märkten für Medizinprodukte
(Study of the leading markets for medical products)

Als Teil einer internationalen Kooperationsgemeinschaft untersucht das Institut für Gesundheitsökonomik die Anbieterstrukturen und die Möglichkeiten zur Marktetablierung innovativer Medizinprodukte auf dem deutschen Markt. Die Ergebnisse gehen ein in eine mehrere Länder umfassende Studie im Auftrag eines französischen Ministeriums.
(Neubauer, Lindl: 2001-2002)

Neuausrichtung einer Rehabilitationsklinik
(Restructuring of a clinic in the field of rehabilitation)

Im Auftrag einer Rehabilitationsklinik hat das Institut für Gesundheitsökonomik ein Konzept für eine zukunftsbezogene Neuausrichtung einer alteingesessenen Einrichtung erarbeitet, mit dem vorhandene Standorte und Arbeitsplätze erhalten und nachhaltig gesichert werden können. Das Konzept diente erfolgreich als Grundlage für die Finanzierung der Umstrukturierung durch ein Kreditinstitut.
(Neubauer, Lindl: 2001)

Medizinprodukte im Krankenhaus
(Medical products in hospitals)

Im Auftrag eines Verbandes US-amerikanischer Medizinproduktehersteller hat das Institut für Gesundheitsökonomik die Veränderung der Rahmenbedingungen des deutschen Krankenhausmarktes und die daraus resultierenden Auswirkungen für den Absatz von Medizinprodukten untersucht. Diese Untersuchung war Teil einer umfassenden Untersuchung über den deutschen Medizinproduktemarkt.
(Neubauer, Lindl: 2000)


Medizinische Rehabilitation

Entwicklung und Anwendung der RBG bei Diabetes
(Development and application of the RBGs for diabetes)
Gemeinsam mit zwei Rehakliniken mit einer Diabetesabteilung und einer großen Ersatzkasse entwickelt das IfG RBG für die Indikation Diabetes. Wie bei der Orthopädie und Kardiologie werden Mikrodaten aus den Modellkliniken über einen Erhebungsbogen erhoben, um medizinisch und gleichzeitig wirtschaftliche bedarfshomogene Patientengruppen abzugrenzen. Gleichzeitig werden die Fallzusammensetzungen als Basis für eine Anwendung der Ergebnisse erhoben.
(Neubauer, Pfister, Wick: seit 2008)

Erprobung der RBG-Fallpauschalen in der Indikation Orthopädie – Grundlagen eines Benchmarking
(Application of a performance oriented remuneration system in orthopaedics as a benchmarking-fundament)
RBG-Fallpauschalen haben neben der Bedeutung für eine leistungsgerechte Vergütung potenziellen Nutzen für das interne Leistungs- und Kostencontrolling. Zusammen mit einer Klinikgruppe wird dieses Potenzial systematisch untersucht. Primäre Zielsetzung dieses Projektes ist es also, mit den für die Orthopädie entwickelten RBG die Fallzusammensetzungen als Voraussetzung für ein Benchmarking auf Leistungserbringerseite zu erproben. Als Nebenziel wird darüber hinaus das Änderungsrisiko durch die Einführung von RBG bestimmt.
(Neubauer, Pfister: seit 2008)

Erprobung der RBG-Fallpauschalen in der Indikation Orthopädie
(Application of a performance oriented remuneration system in rehabilitation in orthopaedics)
Zielsetzung des Projektes ist es, die für die Orthopädie entwickelten RBG als leistungsbezogenes Vergütungssystem zu erproben. Auf Kassenseite stehen als Partner große Ersatzkassen  bereit. Auf Seiten der Leistungserbringer ist ein Verbund von Rehakliniken jeweils mit einer Orthopädieabteilung dabei. Neben einer Berechnung von Fallschwere und Basisfallwerten geht es auch um (virtuelle) Vergütungsverhandlungen auf Basis der Rechenergebnisse.
(Neubauer, Pfister: seit 2008)

Intervall-Reha als integrierte Versorgungslöung bei COPD
(Intermittent rehabilitation as an integrated health care solution for COPD)
COPD ist eine der weitverbreitetsten und volkswirtschaftlich teuersten Krankheiten in modernen Industrigesellschaften. Das Institut für Gesundheitsökonomik hat ein sektorenübergreifendes Modell entwickelt, in dem Krankenkassen, stationäre und ambulante Rehaeinrichtungen, niedergelassene Ärzte und Krankenhäuser gemeinsam eine optimale medizinische Versorgung der COPD-Patienten verfolgen. Neben den medizinischen Aspekten wird auch die Vergütungsseite einbezogen.
(Neubauer, Pfister: 2007-2008)

Ansätze zu einer leistungsorientierten, fallgruppenspezifischen Vergütung in der Rehabilitation
(Development of a performance oriented remuneration system in rehabilitation on the basis of patient groups)
Gemeinsam mit mehreren großen Krankenkassen, Landesverbänden von Privatklinken und einzelnen Modellkliniken hat das IfG vor, ein auf Leistung basierendes Vergütungssystem in den Indikationen Orthopädie und Kardiologie zu entwickeln.
Ziel der Studie ist die Entwicklung eines Klassifikationsmodells zur Gruppierung der Rehabilitationsfälle in bedarfshomogene Rehabilitations-Behandlungsgruppen (RBG). Im Mittelpunkt steht dabei die Schaffung von mehr Transparenz und Vergleichbarkeit des Leistungsgeschehens nach außen (Benchmarking), die Förderung einer klaren Kostenzuordnung nach innen, sowie die Grundsteinlegung für eine fallbezogene Leistungsvergütung in der medizinischen Rehabilitation.
Um Fallgruppen zu bilden werden Mikrodaten aus den Modellkliniken über einen Erhebungsbogen erhoben sowie parallel dazu Kassendaten analysiert.
(Neubauer, Pfister: 2006-2008)

Analyse der Auswirkungen des Rehabilitationsfallmanagement einer großen regionalen Krankenkasse
(Analysis of the effects of rehabilitation case management of a large regional statutory health insurance fund)
Nach Einführung von Rehabilitationsfallpauschalen einer großen regionalen Krankenkasse
sowie einer verstärkten Konzentration von Patienten hin zu weniger Rehabilitationskliniken, werden seitens der Leistungserbringer erhebliche Einbußen in der Versorgungsqualität befürchtet.
Vor diesem Hintergrund wurde das IfG seitens der Krankenkasse darum gebeten, eine wissenschaftliche Begleituntersuchung zur Dokumentation möglicher Auswirkungen vorzunehmen. Neben einer indikationsbezogenen Dokumentation einzelner Zeitreihen wie Fallzahlen, Verweildauern und Fallpauschalen wurden zur Messung der Versorgungsqualität die Variablen Verlegungsentfernung vom Akutkrankenhaus in die Reha-Klinik, Wiedereinweisung in ein Akutkrankenhaus, Verweildauerverlängerung sowie Personalschlüssel ebenfalls als Zeitreihen dargestellt. .
(Neubauer, Lewis:  2005)
Strukturqualitätsmessungen an bayerischen Reha-Kliniken
(Measurement of structural quality at Bavarian rehabilitation clinics)
Durch die Bildung von Fallpauschalen sind die Kosten einzelner Rehabilitationskliniken direkt miteinander vergleichbar. Fallpauschalen können somit von den Krankenkassen als Steuerungsinstrument hin zu kostengünstigeren Versorgungseinrichtungen verwendet werden. Das IfG wurde in diesem Zusammenhang gebeten, mögliche Korrelationen zwischen niedrigen Fallpauschalen und einer niedrigeren Versorgungsqualität aufzuzeigen. Neben der Analyse von Ärzte-, Pflege- und Therapieschlüsseln hat das IfG einen eigenen Strukturqualitätsindex entwickelt, der für eine größere Stichprobe von Reha-Kliniken der jeweiligen Fallpauschalenhöhe gegenübergestellt werden kann.
(Neubauer, Lewis: 2004 )
Untersuchung sinkender Krankenstände und deren Auswirkungen auf die Rehabilitation der Rentenversicherungsträger
(Analysis of reduced absentee rates and their effects on medical rehabilitation financed by pension funds)
Im Auftrag eines großen Rentenversicherungsträgers wurden die Auswirkungen der seit längerem zu beobachtenden sinkenden Krankenstände in der Bundesrepublik Deutschland untersucht. Dabei galt es vor allem herauszufinden, welche Gründe zu dem starken Rückgang in den letzten Jahren geführt haben und welche Folgen sich daraus ergeben. Ein besonderes Augenmerk wurde auf die Frage gerichtet, wie viele Arbeitnehmer aus Angst um ihren Arbeitsplatz auch krank zur Arbeit gehen, wodurch sich wiederum Spätfolgen und Auswirkungen auf den zukünftigen Reha-Bedarf ergeben.
(Neubauer, Beivers: 2004)
Bildung von Komplexpauschalen in der neurologischen Rehabilitation
(Integrated treatment fees per case in the area neurological rehabilitation)
Das IfG hat für zwei Reha-Kliniken einer bayerischen Unternehmensgruppe die wissenschaftliche Begleituntersuchung zur Bildung von Komplexpauschalen in der neurologischen Rehabilitation übernommen. Ziel ist es, noch im Laufe des Jahres 2005 für die Gruppe der Hirninfarktpatienten eine phasenübergreifende Fallpauschale zwischen den Kliniken und einzelnen Krankenkassen zu vereinbaren. Hierbei sollen jeweils für die Phasen B und C, sowie C und D entsprechende Komplexpauschalen gebildet werden.
(Neubauer, Lewis: 2003-2005 )
Gesundheitsökonomische Analyse der sequentiellen Rehabilitation eines konkreten Therapiezentrums
Im Auftrag eines interdisziplinären Therapiezentrums wird im Rahmen dieses Projektes die sequentielle Rehabilitation zur Behandlung ADHS-erkrankter Kinder untersucht. Hierzu werden die unterschiedlichen Behandlungsmethoden von ADHS-Patienten allgemein dargestellt.
siehe auch: Gesundheitsökonomische Evaluation
(Neubauer, Ujlaky: 2002-2005)
Rehabilitationsbehandlungsgruppen als Basis für eine Kosten- und Leistungssteuerung im Bereich Orthopädie
(Rehabilitation treatment groups as a basis for cost and treatment control in the area of orthopaedics)
Gemeinsam mit mehreren Rehabilitationskliniken hat das IfG Patientenerhebungen in den Bereichen Anschlussheilbehandlung und Heilverfahren durchgeführt. Hierbei wurden Orthopädiepatienten einzelnen validierten Rehabilitationsbehandlungsgruppen (RBGen) zugeordnet, welche eine homogene Leistungs- und Kostenstruktur aufweisen. Die einzelnen medizinischen Leistungen wurden pro Patient und pro RBG vom IfG ökonomisch bewertet. Das anschließende ”Benchmarking” der Ergebnisse ermöglichte eine Beurteilung einzelner Kliniken und deren Behandlungsabläufe. Im Anschluss wurden “best practice guidelines” abgeleitet, die dazu dienen sollen, Behandlungsprozesse zu optimieren.
(Neubauer, Lewis, Stiefelmeyer: 2002-2004)
Auswirkungen von DRGs auf die medizinische Rehabilitation von Erwerbstätigen
(Effects of DRGs on medical rehabilitation of the employed workforce)

Für einen großen Sozialversicherungsträger wurden die finanziellen Auswirkungen der Einführung von DRGs auf die Rehabilitation bis zum Jahr 2010 berechnet. Hierbei wurde zum einen ein DRG-Verweildauereffekt – der Effekt einer Verweildauerverkürzung im Akutkrankenhaus mit Teilverlagerung in die Reha – berücksichtigt. Zum anderen wurde ein zweiter Effekt, nämlich der zu erwartende, größere Fallzahlenanstieg in der Anschlussheilbehandlung (DRG-Fallzahleneffekt) berechnet. Das DRG-Szenario wurde schließlich einer theoretischen Entwicklung ohne DRGs gegenübergestellt, um den gesamten DRG-Effekt zu bestimmen. Um zukünftige Möglichkeiten für die deutsche Rehabilitationsversorgung aufzuzeigen, wurde die momentane Rehasituation in Australien genauer beschrieben. Anhand von AR-DRGs wurden für ausgewählte Fallgruppen Patientenstrukturen nach individuellen Schweregraden untersucht.
(Neubauer, Lewis: 2002)
Rehabilitationsbehandlungsgruppen als Basis für eine Kosten- und Leistungssteuerung im Bereich Orthopädie
(Rehabilitation treatment groups as the basis for cost and performance management in the area of orthopaedics)

Gemeinsam mit mehreren Rehabilitationskliniken führt das IfG Patientenerhebungen in den Bereichen Anschlussheilbehandlung und Heilverfahren durch. Hierbei werden Orthopädiepatienten einzelnen validierten Rehabilitationsbehandlungsgruppen (RBGen) zugeordnet, welche eine homogene Leistungs- und Kostenstruktur aufweisen. Das IfG wird die einzelnen medizinischen Leistungen pro Patient und pro RBG ökonomisch bewerten. Das anschließende “Benchmarking“ der Ergebnisse erlaubt eine Beurteilung einzelner Kliniken und deren Behandlungsabläufe. Im Anschluss sollen „best practice guidelines“ abgeleitet und Behandlungsprozesse optimiert werden.
(Neubauer, Lewis: 2002-2004)
Abschätzung des Reha-Marktvolumens im Zeitalter von DRGs für ausgewählte Indikationsgebiete
(Estimation of the future volume of rehabilitation under DRGs for selected indications)

Für einen großen deutschen Klinikbetreiber hat das IfG das Reha-Marktvolumen nach DRG-Einführung für die Indikationsgebiete Kardiologie, Neurologie, Orthopädie und Psychosomatik bis in das Jahr 2010 abgeschätzt. Im Hinblick auf die Marktentwicklung in der Rehabilitation können im Anschluss entsprechende Handlungsfelder aufgedeckt und Handlungsstrategien definiert werden.
(Neubauer, Lewis: Start 2002)