Arzneimittel und Medizinprodukte

Medizinprodukte
(Medical products)

Jahr Projektthema Mitarbeiter
2015 Bewertung der Wirtschaftlichkeit von orthopädischen Medizinprodukten für einen Hersteller Petra Thienel
2014 Biosimilars in der Onkologie Peer Voss, Petra Thienel
2013 Bewertung des Bestandsmarktes für biotechnologisch hergestellte Arzneimittel bei rheumatoider Arthritis Peer Voss
2013 Dossier zur Nutzenbewertung gemäß §35a SGB V Peer Voss
2013 Möglichkeiten und Vorteile einer Preisdifferenzierung bei innovativen Arzneimitteln Andreas Gmeiner
2011 Kosteneffektivität und Patientenzufriedenheit bei Einsatz des EAS Hörimplantatsystems Andreas Gmeiner

Alternative Zulassungsvarianten der VAC-Therapie in der ambulant-ärztlichen Versorgung
(Alternative authorization versions of the VAC-therapy in the outpatient medical care)
Die VAC-Therapie ist in den USA durch die FDA zertifiziert sowie von Medicare im ambulanten Bereich zugelassen. In Deutschland entscheidet der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) über die Zulassung von Behandlungsmethoden in der ambulant-ärztlichen Versorgung. Der G-BA hat nach Antragstellung im Jahr 2002 das IQWiG am 21.12.2004 mit einer Wirksamkeitsüberprüfung beauftragt. Im Abschlussbericht vom 13. März 2006 kommt das Institut zu dem Ergebnis, dass die bisherige Evidenz für eine Wirksamkeit der VAC-Therapie unzureichend ist. Ob man ein Modellvorhaben anstreben soll oder sofort einer breiteren Zulassung der VAC-Therapie mittels einer indikationsspezifischen Zulassung der Vorzug zu geben ist, ist in dieser Expertise zu untersuchen.
(Neubauer, Pfister: 2007)

Ausschreibung für Hilfsmittel nach dem GKV-WSG unter besonderer Berücksichtigung der Offizinapotheke
(Bid invitation of therapeutical appliances after the GKV-WSG – effects on and options for the official pharmacies)
Mit der neuen Muss-Ausschreibung werden nach Einschätzung vieler Experten ähnlich wie im Arzneimittelmarkt die Preise fallen. Vor diesem Hintergrund werden in diesem Gutachten zunächst die Neuregelungen in den §§ 33, 126 und 127 SGB V im Detail betrachtet. Zur Bestandsaufnahme gehört auch eine ökonomische Kurz-Analyse des Hilfsmittelmarktes und der Ausschreibung als Form der Preisfindung. In einem zweiten Schritt analysieren wir die Auswirkungen auf die Offizinapotheken. Anschließend stellen wir Handlungsoptionen vor, wie sich die Offizinapotheken der veränderten gesetzlichen Lage anpassen können und bewerten diese im Hinblick auf Umsetzungschancen und Priorisierung.
(Neubauer, Pfister: 2007)

Pro- und Contra Argumente zur Inkludierung und Exkludierung von Medizinprodukten in das Swiss-DRG System
(Medical Products: Inside or outside the Swiss-DRG-system? Advantages and disadvantages)
Im Auftrag eines großen Schweizer Verbandes werden die einzelnen Vor und Nachteile der Inkludierung- bzw. Exkludierung von Medizinprodukten in das Swiss-DRG-System analysiert und bewertet. Dabei werden auch konkrete Lösungsansätze erarbeitet.
(Neubauer, Beivers: 2007)

Evaluation über erste Erfahrungen mit der DRG-Innovationsklausel
(Evaluation of the first practices with the DRG-innovation-clause)
Das InEK nimmt zwar die Anfragen gemäß § 6 Abs. 2 KHEntgG der Krankenhäuser stellvertretend für die Vertragsparteien auf Bundesebene sowie die Meldungen über die Vereinbarung krankenhausindividueller Entgelte für neue Untersuchungs- und Behandlungs-methoden entgegen, doch sind nur sehr allgemeine Informationen über die Anzahl der anfragenden Krankenhäuser veröffentlicht. Dies macht weder eine qualitative noch eine quantitative Aussage über den Stand der getroffenen NUB-Vereinbarungen faktisch möglich. Im Auftrag des Bundesverbandes der Medizintechnologie hat es sich das IfG zum Ziel gesetzt, den zeitgerechten und sachgerechten Einführungsprozess der nach § 6 Abs. 2 KHEntgG getroffenen Vereinbarungen zu beschreiben und Verbesserungsvorschläge darzustellen. Dazu wurde der ein Fragebogen durch das IfG entwickelt, der an eine Auswahl von Akteuren (Krankenhäuser, Landeskrankenhausgesellschaften sowie Krankenkassen) verschickt wurde, um konkrete Forderungen an den NUB-Vereinbarungsprozess gemäß einzelnen Fallbeispiele darzustellen.
(Neubauer, Beivers; 2006-?)
Kalkulation von Einspareffekten von Krankenhäusern bei innovativer Versorgungsorganisation und technisch moderner Aufbereitung von Medizinprodukten.
(Calculation of the savings potential of hospitals with innovative health care organisation and technically modernised re-use of medical devices )
Für eine große Firma aus der Medizinproduktindustrie werden vom IfG Einspareffekte, die sich für Krankenhäuser bei der Aufbereitung von Medizinprodukten durch die Anwendung neuer Technologien und Verfahren ergeben, berechnet. Dabei werden des Weiteren die Möglichkeit des Outsourcings der Sterilgutaufbereitung und die sich daraus ergebenden Synergie- und Einsparpotentiale aufgezeigt und kalkuliert.
(Neubauer, Beivers: 2004-?)
Analyse der Entwicklung von Diabetes mellitus Typ II in Deutschland sowie Möglichkeiten der Diabetes-Prävention
(Analysis of the development of Type 2 Diabetes in Germany and discussion of alternative possibilities for diabetes prevention)
Im Rahmen einer Diabetesstudie hat das IfG sowohl aus Sicht der Leistungserbringer, als auch aus Sicht eines Kostenträgers und aus volkswirtschaftlicher Sicht die Behandlungskosten der Volkskrankheit Diabetes, sowie den Anteil möglicher Einsparungen ermittelt.
In einem weiteren Teil wurde für unterschiedliche Präventionsansätze die Kosten-Wirksamkeiten untersucht und einander gegenübergestellt.
(Neubauer, Lewis: 2005 )
Neue Optionen für die Medizinproduktindustrie im Zeitalter von DRGs: Vom Medizinprodukthersteller zum System-Komponentenlieferanten.
(New options for the medical product industry in the era of DRGs: from medical device manufacturing to system component delivery)
Da sich im Zeitalter von DRGs auch für die Medizinproduktindustrie neue Rahmenbedingungen aufgrund des steigenden Kostendrucks ergeben, werden im Auftrag eines weltweit tätigen Medizinproduktherstellers innovative Zusatzleistungen erarbeitet, die die Produkte in Form von zusätzlichen System-Komponenten wettbewerbsfähiger machen sollen.
(Neubauer, Beivers: 2005 )

Regelmäßiger Newsletter an einen führenden Medizinproduktehersteller
(Regular newsletter for a leading medical device manufacturer)
Das IfG hat einen internationalen Medizinproduktehersteller in den Jahren 2002 bis 2004 regelmäßig über die neuesten Entwicklungen am deutschen Gesundheitsmarkt informiert. Hierbei wurde  vor allem auf die veränderte Situation an deutschen Akutkrankenhäusern mit Einführung von DRGs eingegangen. Weitere Informationsgebiete umfassten regelmäßige Berichte aus der deutschen Gesundheitspolitik, Informationen bezüglich der Einbringung neuer Produkte in das DRG-Vergütungssystem, sowie die damit verbundene Methodik der Kosten-Nutzen-Analyse.
(Neubauer, Lewis: 2004)

Leitfaden für eine lokale und dezentrale Marktetablierung innovativer und neuer Medizinprodukte
(Guidelines for local and decentralised market establishment of new and innovative medical devices)
Dieses Manual gibt einerseits einen Überblick der unterschiedlichen Verfahren zur Etablierung von innovativen Medizinprodukten anhand eines Typologisierungsschemas im DRG-System und verdeutlicht dies anhand praktischer Beispiele. Andererseits werden strategische Optionen zur Nutzung der vorhandenen Gestaltungsspielräume bei dem Einführungsprozess innovativer Medizinprodukte aus Sicht des Krankenhausarztes, der Krankenhausverwaltung sowie der Krankenkassen aufgezeigt. Zweck war es, insbesondere den Arzt im Dialog mit seiner Krankenhausverwaltung und letztere wiederum im Dialog mit den Krankenkassen zu unterstützen.
Der Leitfaden kann beim Bundesverband für Medizintechnologie e.V. bezogen werden.
(Neubauer, Ujlaky: 2003)


Pharmakoökonomie
(Pharmacoeconomics)

Patientenindividuelle Zweitverblisterung für Bewohner von Pflegeheimen im Rahmen eines Modellvorhabens nach §§ 63-65 SGB V
(Patient individual secondary pharmaceutical blister packs in care homes)
Gemeinsam mit Offizin-Apothekern, Pflegeheimen, Ärzten und einer großen Krankenkasse soll im Rahmen eines SGB V – Modellvorhabens die potenzielle Vorteilhaftigkeit der patientenindividuellen Zweitverblisterung in Pflegeheimen gegenüber der herkömmlichen Arzneimittelversorgung untersucht werden. Betrachtet werden dabei sowohl die Versorgungsqualität als auch die Versorgungswirtschaftlichkeit. Versorgungsqualität in diesem Kontext bezieht sich vor allem auf die Arzneimittelsicherheit als sine qua non einer optimalen Gesundheitsversorgung der Heimbewohner, wohingegen die Versorgungswirtschaftlichkeit primär Ersparnisse für die Krankenkasse adressiert (die für an der Dienstleistung Verblisterung beteiligte Vergütungspotenziale ermöglichen können). Auf Basis der Erkenntnisse des Modellvorhabens werden last not least mögliche Verbesserungen für das Gesundheitssystem insgesamt eruiert.
(Neubauer, Pfister, Blister: seit 2008)

Herausgeberschaft des Sammelbandes “Gut, Günstig, Generika: Marktdynamik zum Nutzen unserer Gesundheitsversorgung
(Editing and publishing of the anthology “Gut, Günstig, Generika”
Die Herausgeberschaft beinhaltet die inhaltliche Leitung der Sitzungen des Projektbeirates, Autorengewinnung und -betreuung, Monitoring des Fortschritts, Organisation des Review-Prozesses und finale Rezension aller Beiträge und die Gewinnung des Verlags und anschließende Abstimmung mit dem Verlag.
(Neubauer, Pfister: 2008-2009)

Die Arzneimitteldistribution in Deutschland – Mögliche Entwicklungsszenarien unter besonderer Berücksichtigung der eigentümergeführten Apotheke
(The future of the pharamceutical distribution – possible development settings with special regard to community pharmacies)
Ziel des Gutachtens „Die Arzneimitteldistribution in Deutschland – Mögliche Entwicklungsszenarien unter besonderer Berücksichtigung der eigentümergeführten Apotheke“ ist es, in einem ersten Teil den Arzneimittelmarkt, insbesondere die Arzneimitteldistribution, einer Ist-Analyse zu unterziehen. Auf die Ist-Analyse soll eine Identifizierung der Schwachstellen aus staatlicher Sicht folgen. Darauf werden Reformszenarien aufgebaut. Die Reformszenarien werden in ein Worst-Case-, Best-Case- und Trendszenario verdichtet. In ihnen wird die Perspektive der eigentümergeführten Apotheke in den Mittelpunkt gestellt. Zu jedem Szenario werden von uns Handlungsoptionen entwickelt, die dem Auftraggeber als Grundlage für strategische Entscheidungen dienen können.
(Neubauer, Pfister: 2007-2009)

Inhaltliche und organisatorische Durchführung eines Workshops zu Rabattverträgen nach § 130a Abs. 8 SGB V
(Conceptual and organisational realisation of a workshop on rebates under the terms of § 130a Abs. 8 SGB V)
Nachdem mit dem GKV-WSG die Rabattverträge erst so richtig populär wurden, werden in diesem Workshop aus unterschiedlicher Perspektive Erfahrungen geschildert und diskutiert. Beteiligt waren vor allem Krankenkassen, Generika-Unternehmen und Regierungsvertreter.
(Neubauer, Pfister: 2008)

Die Zukunft des Arzneimittelversandhandels – eine sozialempirische Analyse
(The future of the pharmaceutical mail order – a soco-empiric analysis)
Die nachfolgende sozialempirische Studie sammelt die Meinungen und Ansichten von politischen und verbandlichen Entscheidungsträgern sowie Schlüsselakteuren des Pharmamarktes zur Zukunft des Arzneimittelversandhandels wieder. Eine Bewertung der Aussagen und eine Prognose für die mittlere Frist durch die Verfasser runden das Bild ab. Die finale Bewertung basiert auf den Daten und Informationen, die bis Ende November/Anfang Dezember 2007 den Verfassern zugänglich waren. Dies macht auch den temporären Charakter der Studie deutlich, da die Diskussion noch in vollem Gange ist. Angeschlossen an die Bewertung wird ein Exkurs, in dem wir Gründe für einen verminderten Mehrwertsteuersatz auf alle Gesundheitsleistungen, insbesondere Arzneimittel, darlegen und die Bedeutung einer Senkung der MwSt. für die heimischen Offizinapotheken herausarbeiten.
(Neubauer, Pfister: 2007)

Ausschreibung für Hilfsmittel nach dem GKV-WSG unter besonderer Berücksichtigung der Offizinapotheke
(Bid invitation of therapeutical appliances after the GKV-WSG – effects on and options for community pharmacies)
Mit der neuen Muss-Ausschreibung werden nach Einschätzung vieler Experten ähnlich wie im Arzneimittelmarkt die Preise fallen. Vor diesem Hintergrund werden in diesem Gutachten zunächst die Neuregelungen in den §§ 33, 126 und 127 SGB V im Detail betrachtet. Zur Bestandsaufnahme gehört auch eine ökonomische Kurz-Analyse des Hilfsmittelmarktes und der Ausschreibung als Form der Preisfindung. In einem zweiten Schritt analysieren wir die Auswirkungen auf die Offizinapotheken. Anschließend stellen wir Handlungsoptionen vor, wie sich die Offizinapotheken der veränderten gesetzlichen Lage anpassen können und bewerten diese im Hinblick auf Umsetzungschancen und Priorisierung.
(Neubauer, Pfister: 2007)

Pharmaindustrie und neue medizinische Versorgungseinheiten – Chancen, Herausforderungen und Handlungsoptionen
(The pharmaceutical industry and new medical facilities – chances, challenges and options)
Im Auftrag eines Pharmaunternehmens hat das Institut für Gesundheitsökonomik untersucht, wie sich durch die Konzentration im deutschen Gesundheitswesen die Absatzwege für die Pharmaindustrie ändern. Es wurden die Möglichkeiten und Herausforderungen aufgezeigt, die sich aufgrund der Konzentration der medizinischen Leistungserbringer ergeben. Daraus wurden entsprechende Handlungsoptionen für die Pharmaindustrie abgeleitet.
(Neubauer, Minartz: 2006)

Untersuchung von Rationalisierungspotenzialen durch Outsourcing in einer Krankenhausapotheke
(Analysis of rationalisation potentials through outsourcing in a hospital pharmacy)
Für einen bundesweit agierenden Zulieferer von Arzneimittelkomponenten in Krankenhäuser wurden anhand der konkreten Gegebenheiten eines norddeutschen Universitätsklinikums Potenziale zum Outsourcing bestimmter Dienste der hauseigenen Apotheke untersucht. Im Hinblick auf die Entscheidungsvorbereitung zur künftigen (Neu-) Ausrichtung der internen Organisation des Klinikums („make or buy“) lag dabei das spezielle Augenmerk auf der betriebswirtschaftlichen Analyse der Herstellungsvorgänge, der konkreten Benennung von Rationalisierungspotenzialen sowie der Ermittlung erzielbarer Einsparungen.
(Neubauer, Lindl: 2002)

Disease Management – Ansätze und Möglichkeiten der Mitwirkung von Apothekern
(Disease management – initial steps and possibilities for the cooperation of pharacists)
 Im Auftrag des übergreifenden Verbandes der Apothekerverbände wurde in einem Gutachten überprüft, welche Ansätze und Möglichkeiten der Mitwirkung für Apotheker und Apothekerverbände im Rahmen des Disease Managements bestehen. Hierzu wurde in einem ersten Schritt die Funktionsweise, die Problematik und die Reform des Risikostrukturausgleiches – insbesondere die Disease Management Programme – dargestellt. Anschließend wurden die Tätigkeitsbereiche der Apotheker definiert und in unterschiedliche Basis- und Aufbaumodule gebündelt, die auch Grundlage für die anschließend entwickelte Vergütung der Apotheker im Rahmen des Disease Managements darstellen. Am Beispiel einer der ausgewählten chroni-schen Krankheiten wurden sowohl die Tätigkeiten als auch die Vergütung der Apotheker vorgestellt.
(Neubauer, Ujlaky: 2002)