InfoBrief 3. Quartal 2018

+++ Physiotherapie+++

In Rahmen unserer betriebswirtschaftlichen Erhebung von Physiotherapiepraxen in Deutschland „PhysioPraX“ fand eine Abendveranstaltung über Lohnberechnung und Gebührenerhöhungsweitergabe an Mitarbeiter statt, die von Physio Deutschland, Landesverband Bayern durchgeführt wurde. Dort referierten Prof. Neubauer und Frau Niedermeier zum Thema „Auswirkungen einer Preiserhöhung auf den Personalkostenanteil und weitere betriebswirtschaftliche Kennzahlen“. Mit Hilfe der im Vorjahr erhobenen Daten konnte gezeigt werden, dass sich die mit den Krankenkassen vereinbarte Preiserhöhung, je nach Umsatzstärke der Praxis, unterschiedlich auf Personalkostenanteil, Erlös, Aufwand und Reinertrag einer Praxis auswirkt. So können umsatzstarke Praxen zwar absolut einen höheren Reinertrag erzielen, prozentual hingegen fällt dieser für kleine Praxen höher aus.

 

 

+++ Digitalisierung +++

Am IfG wird ein Projekt entwickelt, mittels dem digitalisierte Daten in Patientenakten nach bestimmten Kriterien und automatisch auf ihre Relevanz für ein bestimmtes Untersuchungsziel selektiert werden.

 

 

+++ Veröffentlichung+++

Im Berichtsband zum deutschen Chirurgietag 2017 erscheint ein Beitrag von Prof. Neubauer mit dem Titel „Welche Entwicklungstrends bestimmen die Zukunft der Chirurgie?“. Prof. Neubauer beschreibt in dem Beitrag die vier dominierenden Entwicklungstrends, welche die Zukunft der Chirurgie bestimmen. Dabei wird näher auf die Dynamik der Volkswirtschaft in Bezug auf ihre Altersstruktur eingegangenen. Die Zentralisierung und Spezialisierung von Versorgungseinrichtungen werden genauso wie die Digitalisierung in dem Beitrag diskutiert.

 

 

+++ Investorentätigkeit im Gesundheitssektor +++

Prof. Neubauer wurde mehrfach zur Rolle von Investoren in der ambulant-medizinischen /-ärztlichen Versorgung konsultiert.

 

 

+++ Vortrag +++

Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums des Herzzentrums Coswig, sprach Prof. Neubauer zum Thema „Dominante Treiber in der Krankenhausversorgung: Spezialisierung, Zentralisierung, Konzentrierung“.  In seinem Vortrag betonte er, dass die Forderung nach mehr Wirtschaftlichkeit und Qualität einen höheren Grad an Spezialisierung und damit Zentralisierung verlangt. Gleichzeitig liegt dieser Trend im Konflikt mit der Forderung nach einer flächendeckenden Patientenversorgung. Der Konflikt relativiert sich durch den Trend „Von der Hospitalisierung zur Ambulantisierung zur Domestizierung“. Durch die systematische Digitalisierung werden Patienten in Zukunft immer häufiger auch zu Hause diagnostiziert werden können und zum Teil wandert auch die Therapie zum Patientenwohnort. Kleine Krankenhäuser sollten sich in ambulant-fachärztliche Tageskliniken umwandeln.

 

 

+++ Weiterbildung +++

Für Ende September 2018 organisierte das IfG eine zweitätige Weiterbildungsveranstaltung für ehemalige AKM-Absolventen in Ingolstadt. Insgesamt referierten neun ehemalige Teilnehmer zum Thema „Aktuelle Probleme in der Krankenhausversorgung“. Es nahmen rund 40 Personen an der Weiterbildungsveranstaltung teil. Die Gesamtmoderation wurde von Prof. Neubauer übernommen. Eine Fortsetzung der Veranstaltung ist für nächstes Jahr geplant.

 

 

+++ Europäischer Gesundheitskongress +++

Prof. Neubauer leitet den Beirat für den 17. Europäischen Gesundheitskongress, der am 25. und 26. Oktober 2018 in München stattfindet. Das Generalthema lautet: „Aufbruch im Gesundheitswesen!“. Nähere Informationen sind unter: https://www.gesundheitskongress.de zu finden.

 

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