InfoBrief 11 (Okt.-Nov.) / 2016

+++ BERATEN +++

Auf der 70-Jahre-Feier des ZVK Landesverband Bayern gibt Prof. G. Neubauer ein Eingangsstatement zu den geplanten Reformansätzen in der Heilmittelversorgung. Im Mittelpunkt der nachfolgenden Diskussion stehen einerseits die mögliche  Ausgestaltung einer morbiditätsorientierten Vergütung, sowie die Ausbildungsanforderungen für den Fall der Einführung einer Blankovollmacht. Für eine morbiditätsorientierte Vergütung kommt es u. a. darauf an, dass für die älter werdenden multimorbiden Patienten eine adäquate Fallvergütung gefunden wird. In der anschließenden feierlichen Abendveranstaltung nahm Prof. G. Neubauer ebenfalls teil.

 

+++ FORSCHEN +++

Auf der Herbstakademie der Medizin Management Gesellschaft (MMG) mbH Essen in Bad Honnef, die unter der Leitung von Prof. Burger (MMG) durchgeführt wurde, übernahm Prof. G. Neubauer den Auftaktteil, mit dem Titel „Gesundheit als Produktivfaktor – zur ökonomischen Relevanz einer gesunden Bevölkerung“. Das Seminar stieß auf lebhafte Beteiligung der Kursteilnehmer.

 

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Auf dem 22. Gesundheits- und sozialpolitischem Forum der Firma Baxter mit dem Leitthema „Nierenersatztherapie in Deutschland – Chancen und Herausforderungen bis 2026“ in Berlin sprach Prof. G. Neubauer zu dem Thema „Bestimmungsfaktoren für die Entwicklung des Gesundheitssystems in den nächsten 10 Jahren“. Die anschließende Diskussion zeigte, dass die Grundaussagen auf Zustimmung stießen. Die Leitung der Tagung lag in den bewährten Händen von Prof. Dr. med. Karlwilhelm Kühn.

 

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Auf Einladung der Bayerischen Staatsministerin Ilse Aigner nahm Prof. G. Neubauer an der konstituierenden Sitzung der Jury zur Ausschreibung „eDorf“ teil. Mit dem Projekt „eDorf“ will die Bayerische Staatsregierung die Digitalisierung im ländlichen Raum in Bayern fördern. Aufgabe der Jury ist es, die eingegangenen Bewerbungen auszuwerten und zu selektieren. Die Sitzung diente zu einem ersten Kennenlernen  der Teilnehmer und zur ersten Diskussion der Bewertungskriterien.

 

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Der 15. Europäische Gesundheitskongress fand unter dem Titel „Innovationsjahr 2016: Neue Chancen für Wettbewerbsfähigkeit und Patientennutzen“ am 20./21. Oktober 2016 in München statt. Die Tagung wurde von einer Programmkommission unter Leitung von Prof. G. Neubauer inhaltlich vorbereitet. Während der Tagung übernahm Prof. G. Neubauer die Moderation zum Outsourcing von Krankenhausleistungen; wobei das Auftaktreferat Herr Giebe (Geschäftsführung Charitè CFM Facility Management GmbH) übernahm. Am 2. Tag moderierte Prof. G. Neubauer die politische Auftaktveranstaltung mit den Leitthema „die ungelösten Themen der Gesundheitspolitik“; hier wies Prof. Busse in seinem Eingangsreferat daraufhin, dass im internationalen Vergleich die deutsche Krankenversorgung einige Qualitätslücken aufweist. Am Freitagnachmittag fand unter der Moderation von Prof. G. Neubauer eine Diskussion zur „Flexibilisierung der Krankenhausvergütung durch Zu- und Abschläge“ statt. Zum Eingang stellte Prof. G. Neubauer die These auf, dass das Festpreissystem flexibilisiert werden muss, was allerdings leichter durch ein genuin flexibles Preissystem zu erreichen wäre. 

 

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Das IfG und der Landesvorstand des ZVK Bayern besprechen den Stand der PhysioPrax Erhebung für das Jahr 2013 und der nachfolgenden Erhebung 2015. Die Erhebung für das Jahr 2013 ist abgeschlossen. Am 01. November startete die Erhebung für 2015. Der Schlussbericht für das Erhebungsjahr 2013 wird bis Ende des Jahres fertiggestellt. Neben dem ZVK-Landesverband Bayern nimmt nun auch der Verband physikalische Therapie, Bayern an der Befragung 2015 teil. Die Teilnehmer beider Verbände können ihre betriebswirtschaftlichen Praxisdaten (z.B. Umsatzentwicklung, Überschuss im Vergleich) mit dem Durchschnitt aller Teilnehmer vergleichen. Die Verbände gewinnen dadurch auch Informationen für Entgeltverhandlungen.

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Prof. G. Neubauer nahm als Mitglied der Jury „eDorf–Förderung der Digitalisierung im ländlichen Raum in Bayern“, an einer Sitzung im Bayerischen Wirtschaftsministerium teil, in der eine Rangliste der eingereichten Bewerbungen erstellt wurden. Prof. Neubauer brachte seine Bewertung mit ein und diskutierte die Rangliste mit den anderen Jurymitgliedern. Dem Ministerium bleibt die letzte Entscheidung vorbehalten.

 

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Auf Einladung des Gesundheitspolitischen Arbeitskreises Landsberg referiert Prof. G. Neubauer über den Reformbedarf in der Gesundheitsversorgung und über den Lösungsvorschlag „Regionaler Gesundheitskombi“. An der anschließenden Diskussion nahmen unter anderen der gesundheitspolitische Sprecher der CSU Landtagsfraktion B. Seidenath teil. Die Diskussion leitete R. Jünger, Geschäftsführer des GPA Landsberg.

 

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Als Pilotprojekt wird in der Gemeinde Haimhausen die IfG-Initiative „Nachbar hilft Nachbarn (NHN)“ erprobt. In einer gemeinsamen Sitzung der Gemeinde mit dem Bürgermeister P. Felbermeier und den lokal bereits vorhandenen Initiative zur Nachbarschaftshilfe werden die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit diskutiert. Herr Sill vom IfG erläutert die zusätzlichen Chancen die eine digitale Plattform bietet. Das Portal NHN ist bereits geöffnet und kann von Gemeindemitgliedern entsprechend genutzt werden. Detaillierte Informationen können im IfG (Tel.: 089 – 605 198) eingeholt werden.

 

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Auf Einladung des  Lion Club Nördlingen, vertreten durch Dr. Kroczek, schilderte Prof. G. Neubauer Chancen und Risiken der Technisierung und Ökonomisierung der Medizin. Trotz vielfältiger Risiken sieht Prof. G. Neubauer im Resultat mehr Chancen, sowohl für die Gesundheitsberufe, als auch für die Patienten. Ein Rundgang durch die alte Reichsstadt Nördlingen am nächsten Morgen machte ebenfalls deutlich, wie die Technisierung und Ökonomisierung die mittelalterlichen Strukturen museumsreif werden lies.

 

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Optionen für eine Neuausrichtung des Krankenhauses Brackenheim stellte Prof. G. Neubauer auf Einladung des Fördervereins Krankenhaus Brackenheim e.V. in Brackenheim vor. Gemäß des Strukturkonzeptes der SLK-Kliniken wird das Krankenhaus die stationäre Akutversorgung abgeben und in eine geriatrische Rehaklinik umgewandelt. Allerdings ist die Diskussion noch nicht beendet.

 

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Auf der Pressekonferenz der KBV stellte Prof. G. Neubauer die wichtigsten Ergebnisse einer IfG–Expertise zur stationären/ambulanten Notfallversorgung vor. Die Expertise konzentriert sich auf die Aussagen eines Gutachtens, das die DKG zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Notfall 2015/2016 an die Management Consult Kestermann GmbH (MCK) in Auftrag gegeben hatte.

 

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Auf Einladung des Deutschen Bundestages – Ausschusses für Gesundheit, nahm Prof. G. Neubauer als neutraler Experte an der öffentlichen Anhörung des Heil- und Hilfsmittel Versorgungsgesetz (HHVG) teil. In seiner schriftlichen Stellungnahme betont er, dass das HHVG in weiten Teilen als überaus positiv einzuschätzen ist. Es wird nicht nur die Qualität der Versorgung betont, sondern es wird auch die Möglichkeit des Zugangs der Patienten zu Versorgungsformen beschleunigt.

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