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InfoBrief 02/2015

+++ BERATEN +++ Das IfG schließt die letzten Arbeiten für den Landesverband der Physiotherapeuten Bayern ab und kann somit ab März 2015 eine Plattform präsentieren, mit der Umfragen über mehrere Jahre hinweg anonymisiert und komplex verschlüsselt gestartet, ausgewertet und berichtet werden können. Die Teilnehmer können ihre betriebswirtschaftlichen Praxisdaten (z.B. Umsatzentwicklung 2009-2011), Überschuss im Vergleich) mit dem Durchschnitt aller Teilnehmer vergleichen. Der Verband gewinnt dadurch auch Informationen für Entgeltverhandlungen.

+++ DISKUTIEREN +++ Prof. G. Neubauer moderiert die 21. UCB-Netzkonferenz Ende Januar in Berlin. Den Auftakt machten die Diskussionsteilnehmer Hennrich (MdB), Hecken (G-BA), Deh (AOK-BV) und Dr. Wambach (Agentur deutscher Arztnetze e.V.). Am 31. Januar stellten Arztnetze und Krankenkassen ihre Netzaktivitäten vor.

+++ BERATEN +++ Prof. G. Neubauer trägt bei der Brandenburgischen BKK in Frankfurt/Oder zum Thema „Organisiertes Zweitmeinungsverfahren – ein Weg zur Qualitätssicherung für Krebspatienten“ vor. Herr Walther, ärztlicher Leiter der HMO AG (Health Management Online AG) trägt hierzu das entsprechende Konzept der HMO AG vor. Es entstand eine sehr lebhafte und interessierte Diskussion bei den anwesenden Ärzten und Patienten. Das Konzept fand generell große Zustimmung.

+++ DISKUTIEREN +++ Das 4. DRG-Forum Schweiz – Deutschland vom 29./ 30. Januar 2015 in Bern unter der Moderation von Dr. W. Oggier, war erneut ein Stelldichein wichtiger Repräsentanten des schweizerischen und deutschen Gesundheitswesens. Rund 250 Personen trafen sich zum aktiven Austausch. Prof. G. Neubauer referierte zum Thema „German DRGs nach über 10 Jahren Erfahrungen – Wie weiter?“ Prof. Neubauer prognostiziert „kassenspezifische DRG-Varianten“ für Deutschland. Damit gewinnen die Einheitspreise ihre Steuerungsfunktion zurück.

+++ DISKUTIEREN +++ Beim Arbeitskreis Telemedizin/Homecare von Health Care Bayern e.V. trugen Herr Dr. Breu von Baxter zum Thema „Dialyse zu Hause“ und Herr Brambring von der DIGAB zum Thema „Außenklinische Beatmung – Möglichkeiten durch Unterstützung der Telemedizin“ vor. Die Diskussion zeigte, dass die Dialyse zu Hause in Deutschland noch sehr schwach verbreitet ist, da es keine finanziellen Anreize für Ärzte gibt, dieses Verfahren anzuwenden, da die klassische Dialyse von Ärzten noch immer bevorzugt wird und weniger aufwändig ist. Außerklinische Beatmung kommt selten im medizinischen Alltag vor. Hier fehlt es an Ärzten, die sich mit solch schwer erkranken Patienten auskennen. Mit Hilfe der Telemedizin wird der Versuch unternommen, bei Patienten das Vertrauen in dieses Verfahren zu stärken und alltägliche Probleme mit Hilfe der Televisite durch spezialisierte Ärzte zu lösen.

+++ DISKUTIEREN +++ Am 24. und 25. März 2015 findet im neuen Hörsaalgebäude der Medizinischen Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg der 3. Bayerische Tag der Telemedizin statt. Unter der Moderation von Herrn Prof. Neubauer werden am 24.03.15 Vertreter einer ukrainischen Delegation mit Experten aus Deutschland zum Thema „Internationale Gesundheitssysteme, welche Potentiale bieten sie für die Telemedizin“ diskutieren. Nähere Informationen zum Programm und die Anmeldung finden Sie unter: www.telemedizintag.de.