InfoBrief 01/2017

+++ PHARMAÖKONOMIE IfG-Ph +++

Neben laufenden AMNOG-Verfahren erfreut sich der nationale- und EU-Preisrechner lebhaften Interesses. Der Preisrechner macht Details der Preisermittlung Abgabepreis (ApU) des Pharmaunternehmens, Handelsstufen sowie Jahrestherapiekosten für die GKV in beiden Richtungen rechenhaft transparent. Die Java Software benötigt keine Internetverbindung, eine Demoversion findet sich auf der Webseite. Für die EU-Version werden die Eurostat-Gewichte für PPP/GDP sowie die Bevölkerungszahlen, falls vorhanden auch das SpiBu Excel-Template automatisch importiert. Es finden für beide Programme regelmäßige Aktualisierungen statt.

 

+++ BERATEN +++

Das IfG betreut die betriebswirtschaftlich orientierte Datenerhebung der PhysioPraX  2015 bei den Mitgliedern des ZVK-LV Bayern und VPT Bayern. Erhoben werden die Daten des Wirtschaftsjahres 2015.  Der Befragung haben sich mittlerweile die entsprechenden Verbände aus Bayern /Rheinland-Pfalz / Trier / Saarland / Hessen / NRW / Nordost angeschlossen. Weitere Verbände haben ihr Interesse bekundet.

 

+++ BERATEN +++

Das IfG überarbeitet die Studie Kompass Gesundheitspolitik im Auftrag der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V. (vbw). Die letzte Auflage datierte auf Dezember 2014. Da seitdem eine Vielzahl von Gesetzen vom Bundestag verabschiedet wurden werden diese, soweit erforderlich, eingearbeitet. Generell macht die Überarbeitung sichtbar, dass es der Gesundheitspolitik auch dieser Regierung an einem Kompass zur Orientierung fehlt.

 

+++ DISKUTIEREN +++

Professor Neubauer bezog aktuell zur Erhöhung des Zusatzbeitrages einiger Krankenkassen zum Jahresanfang, in einem Interview im Bayerischen Fernsehen (Rundschau), am 2. Januar 2017 Stellung. Nach seiner Auffassung wird die Politik alles dazu tun, dass es zu keiner generellen Erhöhung des Zusatzbeitrages im Wahljahr 2017 kommt. Tatsächlich sind einige Maßnahmen bereits eingeleitet die in diese Richtung wirken. Doch ist damit nicht die langfristige Lücke, zwischen dem Zuwachs der Ausgaben und dem Zuwachs der Einnahmen, geschlossen.

+++ FORSCHEN +++

Studie zur Wirtschaftlichkeit des internetbasierten Rehasonanz – Nachsorgeprogramm:  In dieser Studie werden adipöse Reha-Patienten über einen Zeitraum von 3 Jahren, davon 1 Jahr vor der Rehamaßnahme und 2 Jahre nach der Rehamaßnahme, bzgl. der Ausgaben Ihrer Krankenkasse beobachtet. Es soll die Nachhaltigkeit der Rehabilitation auf die Ausgaben der Gesetzlichen Krankenkasse bewertet werden. Erste Ergebnisse deuten einen nachhaltigen Einfluss der Rehabilitation und des Nachsorgeprogramms Rehasonanz auf das Gesundheitsverhalten der Versicherten an.

 

+++ FORSCHEN +++

27. Jahreskongress des Berufsverband der Arthroskopie e.V. (BVASK); Arthroskopie und Gelenkchirurgie 27. bis 28. Jan.2017 in Düsseldorf. Professor Neubauer trägt zu dem Thema „Nutzennachweis chirurgischer Techniken – reichen RCT`s oder brauchen wir komplexere Modelle?“ vor. Seine Antwort auf die Fragestellung lautet: RCT`s alleine genügen nicht (mehr) zum Nutzennachweis, insbesondere werden dadurch nicht die „social impacts“ näherungsweise sichtbar gemacht. Letzteres kann aber die Einschätzung chirurgischer Techniken veränderbar mutmaßlich Verbessern. Social impacts dürften mit großer Wahrscheinlichkeit die Kosten- Nutzenbilanz chirurgischer Techniken nachhaltig beeinflussen.

 

+++ BERATEN+++

Das IfG berät ein Unternehmen das die Versorgung von dialysepflichtigen Heimbewohnern zu verbessern plant. Damit soll der Entwicklung Rechnung getragen werden, dass immer mehr dialysepflichtige Patienten in Heimen leben. Für dieses Vorhaben sind eine Reihe von organisatorischen und rechtlichen Voraussetzungen zu überwinden, bei deren Lösung das IfG beratend mithilft.

 

+++ BERATEN +++

Professor Neubauer arbeitet in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Beirates an dem Tagungsprogramm für den 16. Europäischen Gesundheitskongress, der am 12./13. Oktober 2017 in München stattfindet.

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