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InfoBrief 11 / 2014

+++ BERATEN +++ Prof. G. Neubauer wird in die Arbeitsgruppe der Krankenhausreform des Wirtschaftsrates der CDU berufen. Er wurde eingeladen, dort die relevanten Reformteile aus der Studie „Kompass – Gesundheitspolitik“ vorzutragen. Die Studie wurde im Auftrag der Bayerischen Wirtschaft (vbw) erstellt und leitet aus dem Leitbild der sozialen Marktwirtschaft notwendige Reformschritte für das Gesundheitswesen und den Krankenhaussektor im speziellen ab.

 

+++ FORSCHEN +++ Prof. G. Neubauer trägt in Berlin am 20. Gesundheits- und sozialpolitischem Forum zur Nierenersatztherapie in Deutschland über das Thema „Gesundheitspolitik in der Dialyse: Innovationen und die Wochenpauschale“ vor. Er setzt sich unter anderem mit den Fragen auseinander, ob Pauschalen Innovationsbremsen sind und ob Zusatzentgelte eher am Zusatznutzen und nicht an den Zusatzkosten ausgerichtet werden sollten. Schließlich befürwortet er eine Innovations-Zusatzversicherung.

 

+++ DISKUTIEREN +++ Auf dem Ärztenetz-Forum BaWü in Stuttgart übernahm Prof. G. Neubauer die Moderation der halbtätigen Veranstaltung. Zu dem Forum waren Ärztenetze aus Baden-Württemberg und der Kurpfalz, Dr. Baumgärtner von der MEDI GENO Deutschland sowie
Dr. Metke, Vorstandsvorsitzender der KV BaWü gekommen. Zum Auftakt gab MdB Hennrich einen kurzen Überblick zu aktuellen Reformvorhaben mit Bezug zu Ärztenetzen. Es folgte eine Vorstellung der anwesenden Ärztenetze, dann erläuternde Stellungnahmen der zahlreich anwesenden Krankenkassen. Im Mittelpunkt der Diskussion stand die Suche danach, wie Ärztenetze, Krankenkassen und KV gemeinsam die Patientenversorgung verbessern können. Die Veranstaltung wurde von der Firma UCB, federführend Frau Ahlvers, organisatorisch betreut.

 

+++ DISKUTIEREN +++ Prof. G. Neubauer trägt in Wien über das Thema „Spitalsärztin / Spitalsarzt zwischen Ökonomie und Berufsethik“ vor. Die Spannungsfelder bewegen sich zwischen dem ärztlichen Ethos das maximal mögliche für den Patienten zu tun und der gesetzlichen Vorgabe, das  zweckmäßig ausreichende und wirtschaftliche zu tun. Schließlich beschreibt er mögliche Konflikte zwischen dem ärztlichen Nutzenstreben und dem Patientennutzen.

 

+++ FORSCHEN +++ Am 18.11.2014 fand die Jahrestagung, organisiert von Euroforum, in Berlin mit dem Thema „Biosimilare Antikörper – Neue Herausforderung in der Onkologie“ statt. Prof. Dr. med. A. Neubauer stellte dort die Ergebnisse einer Studie des IfG zu dem Thema „Prognose der Marktentwicklung von Biosimilaren Antikörpern“ vor. Ziel der Studie war die Ermittlung des Einsparpotenzials bis 2020 im Bereich der innovativen Arzneimittel für die gesetzlichen Krankenkassen. Die Analyse beinhaltet die Identifikation und Bewertung der relevanten Marktfaktoren, mit dem dann ein Prognosemodell entwickelt wurde.