Ein Artikel mit dem Thema “Krankenhauslandschaft in Deutschland bis zum Jahr 2030” ist in IMPLICONplus von Prof. Günter Neubauer erschienen

Themenübersicht des Artikels:

Die Gesundheitsreformen der letzten Regierungen haben immer auch die Krankenhäuser in den Mittelpunkt gestellt. Seit den 90er-Jahren des letzten Jahrtausends ist ein stetes Bemühen festzustellen, die deutschen Krankenhäuser wirtschaftlicher und bedarfsgerechter auszurichten. Diesem Ziel steht vor allem die Forderung der Kommunen gegenüber, eine flächendeckende Versorgung aufrecht zu erhalten, auch wenn dies mit kleinen Krankenhäusern geschieht, die sich betriebswirtschaftlich nicht rechnen.
Gleichwohl befindet sich die deutsche Krankenhauslandschaft auf einem Veränderungspfad, der durch Spezialisierung und Zentralisierung gekennzeichnet ist. Allerdings erfolgen diese Veränderungen relativ langsam, da einerseits Investitionsmittel fehlen und zum anderen das Vergütungssystem die tagesklinische Versorgung gegenüber der stationären diskriminiert. Noch immer werden in Deutschland Patienten hospitalisiert, die in anderen Ländern ambulant bzw. tagesklinisch versorgt werden.
Bis zum Jahr 2030 erwarten wir, dass die stationäre Überversorgung durch eine verstärkte tagesklinische Versorgung reduziert wird. Die Digitalisierung der Gesundheitsversorgung und der sich abzeichnende Fachkräftemangel werden diese Entwicklung unterstützen.

Der Artikel ist in der Ausgabe IMPLICONplus – Gesundheitspolitische Analysen erschienen.

Herausgeber: Dr. med. Manfred Albring, Tel.: 030/431 02 95

Redaktion: Helmut Laschet (verantwortlich)

Anschrift: Warnauer Pfad 3, 13503 Berlin

 

 

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