Category Archives: InfoBrief

InfoBrief 01/2017

+++ PHARMAÖKONOMIE IfG-Ph +++

Neben laufenden AMNOG-Verfahren erfreut sich der nationale- und EU-Preisrechner lebhaften Interesses. Der Preisrechner macht Details der Preisermittlung Abgabepreis (ApU) des Pharmaunternehmens, Handelsstufen sowie Jahrestherapiekosten für die GKV in beiden Richtungen rechenhaft transparent. Die Java Software benötigt keine Internetverbindung, eine Demoversion findet sich auf der Webseite. Für die EU-Version werden die Eurostat-Gewichte für PPP/GDP sowie die Bevölkerungszahlen, falls vorhanden auch das SpiBu Excel-Template automatisch importiert. Es finden für beide Programme regelmäßige Aktualisierungen statt.

 

+++ BERATEN +++

Das IfG betreut die betriebswirtschaftlich orientierte Datenerhebung der PhysioPraX  2015 bei den Mitgliedern des ZVK-LV Bayern und VPT Bayern. Erhoben werden die Daten des Wirtschaftsjahres 2015.  Der Befragung haben sich mittlerweile die entsprechenden Verbände aus Bayern /Rheinland-Pfalz / Trier / Saarland / Hessen / NRW / Nordost angeschlossen. Weitere Verbände haben ihr Interesse bekundet.

 

+++ BERATEN +++

Das IfG überarbeitet die Studie Kompass Gesundheitspolitik im Auftrag der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V. (vbw). Die letzte Auflage datierte auf Dezember 2014. Da seitdem eine Vielzahl von Gesetzen vom Bundestag verabschiedet wurden werden diese, soweit erforderlich, eingearbeitet. Generell macht die Überarbeitung sichtbar, dass es der Gesundheitspolitik auch dieser Regierung an einem Kompass zur Orientierung fehlt.

 

+++ DISKUTIEREN +++

Professor Neubauer bezog aktuell zur Erhöhung des Zusatzbeitrages einiger Krankenkassen zum Jahresanfang, in einem Interview im Bayerischen Fernsehen (Rundschau), am 2. Januar 2017 Stellung. Nach seiner Auffassung wird die Politik alles dazu tun, dass es zu keiner generellen Erhöhung des Zusatzbeitrages im Wahljahr 2017 kommt. Tatsächlich sind einige Maßnahmen bereits eingeleitet die in diese Richtung wirken. Doch ist damit nicht die langfristige Lücke, zwischen dem Zuwachs der Ausgaben und dem Zuwachs der Einnahmen, geschlossen.

+++ FORSCHEN +++

Studie zur Wirtschaftlichkeit des internetbasierten Rehasonanz – Nachsorgeprogramm:  In dieser Studie werden adipöse Reha-Patienten über einen Zeitraum von 3 Jahren, davon 1 Jahr vor der Rehamaßnahme und 2 Jahre nach der Rehamaßnahme, bzgl. der Ausgaben Ihrer Krankenkasse beobachtet. Es soll die Nachhaltigkeit der Rehabilitation auf die Ausgaben der Gesetzlichen Krankenkasse bewertet werden. Erste Ergebnisse deuten einen nachhaltigen Einfluss der Rehabilitation und des Nachsorgeprogramms Rehasonanz auf das Gesundheitsverhalten der Versicherten an.

 

+++ FORSCHEN +++

27. Jahreskongress des Berufsverband der Arthroskopie e.V. (BVASK); Arthroskopie und Gelenkchirurgie 27. bis 28. Jan.2017 in Düsseldorf. Professor Neubauer trägt zu dem Thema „Nutzennachweis chirurgischer Techniken – reichen RCT`s oder brauchen wir komplexere Modelle?“ vor. Seine Antwort auf die Fragestellung lautet: RCT`s alleine genügen nicht (mehr) zum Nutzennachweis, insbesondere werden dadurch nicht die „social impacts“ näherungsweise sichtbar gemacht. Letzteres kann aber die Einschätzung chirurgischer Techniken veränderbar mutmaßlich Verbessern. Social impacts dürften mit großer Wahrscheinlichkeit die Kosten- Nutzenbilanz chirurgischer Techniken nachhaltig beeinflussen.

 

+++ BERATEN+++

Das IfG berät ein Unternehmen das die Versorgung von dialysepflichtigen Heimbewohnern zu verbessern plant. Damit soll der Entwicklung Rechnung getragen werden, dass immer mehr dialysepflichtige Patienten in Heimen leben. Für dieses Vorhaben sind eine Reihe von organisatorischen und rechtlichen Voraussetzungen zu überwinden, bei deren Lösung das IfG beratend mithilft.

 

+++ BERATEN +++

Professor Neubauer arbeitet in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Beirates an dem Tagungsprogramm für den 16. Europäischen Gesundheitskongress, der am 12./13. Oktober 2017 in München stattfindet.

Comments Off on InfoBrief 01/2017

Filed under InfoBrief

Institut für Gesundheitsökonomik InfoBrief 12-2016

+++ AKTUELLES +++

Das IfG ist über die Feiertage vom 27. Dezember 2016 bis 5. Januar 2017 geschlossen!

 

+++ IfGPh +++

Neben laufenden AMNOG-Beratungen erfreut sich der nationale- und EU-Preisrechner lebhaften Interesses. Der Preisrechner macht Details der Preisermittlung vom Abgabepreis (ApU) des Pharmaunternehmens, bis zu den Jahrestherapiekosten für die GKV, rechenhaft transparent. Die Software ist auf (fast) jedem Laufwerk installierbar und benötigt keine Internetverbindung. Für die EU-Version werden die Eurostat-Gewichte für PPP/GDP, sowie die Bevölkerungszahlen, automatisch importiert. Es findet eine regelmäßige Aktualisierung statt.

 

+++ DISKUTIEREN +++

Auf dem 10. Nationalen Qualitätskongress Gesundheit, am 1./2. Dezember 2016 sprach sich Prof. G. Neubauer für die vermehrte Einführung von Mindestmengen in der Krankenhausversorgung aus. Doch plädiert er, entgegen der vorherrschenden Meinung, nicht für eine Umsetzung durch Regulierung, sondern sieht bessere Chancen einer Realisierung in mehr Transparenz und Aufklärung für Patienten, sowie einweisende Ärzte.

 

+++ DISKUTIEREN +++

Im Rahmen eines 4-tägigen Seminares „Der zertifizierte Gesundheitsökonom“ der Firma EUROFORUM übernahm Prof. G. Neubauer den einführenden Teil am 1. Tag. Er diskutierte mit den Teilnehmern ökonomische Grundsatzprobleme, wie z.B. das Moral Hazard Problem und die Interdependenzen der Finanzierungs- und Leistungsseite der GKV.

 

+++ DISKUTIEREN +++

Prof. G. Neubauer trägt vor einem Arbeitskreis der KBV die Ergebnisse der Expertise zur ambulanten und stationären Notfallversorgung an den Krankenhäusern vor. Neben einer kritischen Auseinandersetzung mit den Ergebnissen des „Gutachtens zur ambulanten Notfallversorgung im Krankenhaus – Fallkostenkalkulation und Strukturanalyse“ der MCK und DGINA, im Auftrag der DKG, werden auch weiterführende Vorschläge gemacht.

 

+++ BERATEN +++

Prof. G. Neubauer nimmt an einer ganztägigen Aufsichtsratssitzung einer kirchlichen Krankenhaus/ Pflegeheimgruppe teil. Neben den Quartalsberichten stehen insbesondere die Chancen und Risiken einer möglichen Fusion mit einem Nachbarkrankenhaus im Mittelpunkt. Darüber hinaus werden Strategien zur Bewältigung der Kosten-Erlös-Schere erörtert.

 

+++ DISKUTIEREN +++

Prof. G. Neubauer nimmt an der Verabschiedung des langjährigen Vorsitzenden des Vorstandes der DAK-Gesundheit, Herrn Prof. Dr. h.c. Herbert Rebscher, in Berlin teil. Prof. Rebscher begann als Student von Prof. G. Neubauer seine Karriere im Bereich der GKV.

 

Am Ende des Jahres 2016 danken wir Ihnen für die gute Zusammenarbeit, wünschen eine besinnliche Weihnachtszeit und ein erfolgreiches gesundes neues Jahr!

 wn

Comments Off on Institut für Gesundheitsökonomik InfoBrief 12-2016

Filed under InfoBrief

InfoBrief 11 (Okt.-Nov.) / 2016

+++ BERATEN +++

Auf der 70-Jahre-Feier des ZVK Landesverband Bayern gibt Prof. G. Neubauer ein Eingangsstatement zu den geplanten Reformansätzen in der Heilmittelversorgung. Im Mittelpunkt der nachfolgenden Diskussion stehen einerseits die mögliche  Ausgestaltung einer morbiditätsorientierten Vergütung, sowie die Ausbildungsanforderungen für den Fall der Einführung einer Blankovollmacht. Für eine morbiditätsorientierte Vergütung kommt es u. a. darauf an, dass für die älter werdenden multimorbiden Patienten eine adäquate Fallvergütung gefunden wird. In der anschließenden feierlichen Abendveranstaltung nahm Prof. G. Neubauer ebenfalls teil.

 

+++ FORSCHEN +++

Auf der Herbstakademie der Medizin Management Gesellschaft (MMG) mbH Essen in Bad Honnef, die unter der Leitung von Prof. Burger (MMG) durchgeführt wurde, übernahm Prof. G. Neubauer den Auftaktteil, mit dem Titel „Gesundheit als Produktivfaktor – zur ökonomischen Relevanz einer gesunden Bevölkerung“. Das Seminar stieß auf lebhafte Beteiligung der Kursteilnehmer.

 

+++ FORSCHEN +++

Auf dem 22. Gesundheits- und sozialpolitischem Forum der Firma Baxter mit dem Leitthema „Nierenersatztherapie in Deutschland – Chancen und Herausforderungen bis 2026“ in Berlin sprach Prof. G. Neubauer zu dem Thema „Bestimmungsfaktoren für die Entwicklung des Gesundheitssystems in den nächsten 10 Jahren“. Die anschließende Diskussion zeigte, dass die Grundaussagen auf Zustimmung stießen. Die Leitung der Tagung lag in den bewährten Händen von Prof. Dr. med. Karlwilhelm Kühn.

 

+++ DISKUTIEREN +++

Auf Einladung der Bayerischen Staatsministerin Ilse Aigner nahm Prof. G. Neubauer an der konstituierenden Sitzung der Jury zur Ausschreibung „eDorf“ teil. Mit dem Projekt „eDorf“ will die Bayerische Staatsregierung die Digitalisierung im ländlichen Raum in Bayern fördern. Aufgabe der Jury ist es, die eingegangenen Bewerbungen auszuwerten und zu selektieren. Die Sitzung diente zu einem ersten Kennenlernen  der Teilnehmer und zur ersten Diskussion der Bewertungskriterien.

 

+++ DISKUTIEREN +++

Der 15. Europäische Gesundheitskongress fand unter dem Titel „Innovationsjahr 2016: Neue Chancen für Wettbewerbsfähigkeit und Patientennutzen“ am 20./21. Oktober 2016 in München statt. Die Tagung wurde von einer Programmkommission unter Leitung von Prof. G. Neubauer inhaltlich vorbereitet. Während der Tagung übernahm Prof. G. Neubauer die Moderation zum Outsourcing von Krankenhausleistungen; wobei das Auftaktreferat Herr Giebe (Geschäftsführung Charitè CFM Facility Management GmbH) übernahm. Am 2. Tag moderierte Prof. G. Neubauer die politische Auftaktveranstaltung mit den Leitthema „die ungelösten Themen der Gesundheitspolitik“; hier wies Prof. Busse in seinem Eingangsreferat daraufhin, dass im internationalen Vergleich die deutsche Krankenversorgung einige Qualitätslücken aufweist. Am Freitagnachmittag fand unter der Moderation von Prof. G. Neubauer eine Diskussion zur „Flexibilisierung der Krankenhausvergütung durch Zu- und Abschläge“ statt. Zum Eingang stellte Prof. G. Neubauer die These auf, dass das Festpreissystem flexibilisiert werden muss, was allerdings leichter durch ein genuin flexibles Preissystem zu erreichen wäre. 

 

+++ BERATEN +++

Das IfG und der Landesvorstand des ZVK Bayern besprechen den Stand der PhysioPrax Erhebung für das Jahr 2013 und der nachfolgenden Erhebung 2015. Die Erhebung für das Jahr 2013 ist abgeschlossen. Am 01. November startete die Erhebung für 2015. Der Schlussbericht für das Erhebungsjahr 2013 wird bis Ende des Jahres fertiggestellt. Neben dem ZVK-Landesverband Bayern nimmt nun auch der Verband physikalische Therapie, Bayern an der Befragung 2015 teil. Die Teilnehmer beider Verbände können ihre betriebswirtschaftlichen Praxisdaten (z.B. Umsatzentwicklung, Überschuss im Vergleich) mit dem Durchschnitt aller Teilnehmer vergleichen. Die Verbände gewinnen dadurch auch Informationen für Entgeltverhandlungen.

+++ DISKUTIEREN +++

Prof. G. Neubauer nahm als Mitglied der Jury „eDorf–Förderung der Digitalisierung im ländlichen Raum in Bayern“, an einer Sitzung im Bayerischen Wirtschaftsministerium teil, in der eine Rangliste der eingereichten Bewerbungen erstellt wurden. Prof. Neubauer brachte seine Bewertung mit ein und diskutierte die Rangliste mit den anderen Jurymitgliedern. Dem Ministerium bleibt die letzte Entscheidung vorbehalten.

 

+++ DISKUTIEREN +++

Auf Einladung des Gesundheitspolitischen Arbeitskreises Landsberg referiert Prof. G. Neubauer über den Reformbedarf in der Gesundheitsversorgung und über den Lösungsvorschlag „Regionaler Gesundheitskombi“. An der anschließenden Diskussion nahmen unter anderen der gesundheitspolitische Sprecher der CSU Landtagsfraktion B. Seidenath teil. Die Diskussion leitete R. Jünger, Geschäftsführer des GPA Landsberg.

 

+++ FORSCHEN +++

Als Pilotprojekt wird in der Gemeinde Haimhausen die IfG-Initiative „Nachbar hilft Nachbarn (NHN)“ erprobt. In einer gemeinsamen Sitzung der Gemeinde mit dem Bürgermeister P. Felbermeier und den lokal bereits vorhandenen Initiative zur Nachbarschaftshilfe werden die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit diskutiert. Herr Sill vom IfG erläutert die zusätzlichen Chancen die eine digitale Plattform bietet. Das Portal NHN ist bereits geöffnet und kann von Gemeindemitgliedern entsprechend genutzt werden. Detaillierte Informationen können im IfG (Tel.: 089 – 605 198) eingeholt werden.

 

+++ DISKUTIEREN +++

Auf Einladung des  Lion Club Nördlingen, vertreten durch Dr. Kroczek, schilderte Prof. G. Neubauer Chancen und Risiken der Technisierung und Ökonomisierung der Medizin. Trotz vielfältiger Risiken sieht Prof. G. Neubauer im Resultat mehr Chancen, sowohl für die Gesundheitsberufe, als auch für die Patienten. Ein Rundgang durch die alte Reichsstadt Nördlingen am nächsten Morgen machte ebenfalls deutlich, wie die Technisierung und Ökonomisierung die mittelalterlichen Strukturen museumsreif werden lies.

 

+++ DISKUTIEREN +++

Optionen für eine Neuausrichtung des Krankenhauses Brackenheim stellte Prof. G. Neubauer auf Einladung des Fördervereins Krankenhaus Brackenheim e.V. in Brackenheim vor. Gemäß des Strukturkonzeptes der SLK-Kliniken wird das Krankenhaus die stationäre Akutversorgung abgeben und in eine geriatrische Rehaklinik umgewandelt. Allerdings ist die Diskussion noch nicht beendet.

 

+++DISKUTIEREN +++

Auf der Pressekonferenz der KBV stellte Prof. G. Neubauer die wichtigsten Ergebnisse einer IfG–Expertise zur stationären/ambulanten Notfallversorgung vor. Die Expertise konzentriert sich auf die Aussagen eines Gutachtens, das die DKG zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Notfall 2015/2016 an die Management Consult Kestermann GmbH (MCK) in Auftrag gegeben hatte.

 

+++ BERATEN +++

Auf Einladung des Deutschen Bundestages – Ausschusses für Gesundheit, nahm Prof. G. Neubauer als neutraler Experte an der öffentlichen Anhörung des Heil- und Hilfsmittel Versorgungsgesetz (HHVG) teil. In seiner schriftlichen Stellungnahme betont er, dass das HHVG in weiten Teilen als überaus positiv einzuschätzen ist. Es wird nicht nur die Qualität der Versorgung betont, sondern es wird auch die Möglichkeit des Zugangs der Patienten zu Versorgungsformen beschleunigt.

Comments Off on InfoBrief 11 (Okt.-Nov.) / 2016

Filed under InfoBrief

InfoBrief 10/2016

+++ NACHRICHTEN +++  Die Bayerische TelemedAllianz lädt ein zum 15. Bayerischen Tag der Telemedizin. Der Kongress findet am Dienstag, 28. März 2017, von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr im Klinikum der Universität München, Campus Großhadern, Hörsaaltrakt, Marchioninistr. 15; 81377 München statt. Darüber hinaus wird im Rahmen des 5. Bayerischen Tags der Telemedizin zum dritten Mal der Bayerische Innovationspreis Gesundheitstelematik (BIG) verliehen, mit dem innovative Ideen und Projekte rund um die Themen Telemedizin und eHealth ausgezeichnet werden.

+++ PHARMAÖKONOMIE +++ Seit kurzem werden spezifische Fragen des Marktzugangs von Arzneimitteln und Medizinprodukten (Market Access) von der IfGPh Ltd. bearbeitet, während das Institut für Gesundheitsökonomik (IfG) weiter alle Fragestellungen der Gesundheitsökonomik abdeckt.

Spezifisch für Arzneimittel wurden zwei Software-Produkte für den AMNOG Prozesses entwickelt:

  • Preisrechner für Fertigarzneimittel. Mit dem Preisrechner können die JAHRESTHERAPIEKOSTEN für die GKV auf der Basis der üblichen G-BA Berechnung errechnet werden. Auch eine Zurückrechnung der Jahrestherapiekosten zu APU unter Berücksichtigung der Abschläge/Rabatte ist möglich.
  • EU Preisrechner (Gewichtung EU-Preise). Der Europreisrechner lässt einen automatischen Import der Eurostat-Gewichte für PPP/GDP sowie der Bevölkerungszahlen zu.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ifgph-muenchen.de.

+++ BERATEN +++ Prof. G. Neubauer nimmt an der Vorstandssitzung von Health Care Bayern e.V. Teil. Vorgestellt wurden die Ergebnisse der acht Arbeitskreise. Prof. G. Neubauer stellt die Ergebnisse des von ihm geleiteten Arbeitskreises Telemedizin / Homecare / Innovationen, zusammen mit Prof. Dr. Stefan Feuerbach, vor.

+++BERATEN+++ Prof. G. Neubauer leitet den Beirat einer Reha-Unternehmergruppe. Im Mittelpunkt stand das Thema „Innovation und deren Förderung durch den Innovationsfonds im Bereich der Gesundheitsversorgung“.

+++ DISKUTIEREN +++ Auf dem 6. MSD-Forum übernimmt Prof. G. Neubauer die Leitung des Workshops „Krankenhausversorgung – neu geplant“. Im Mittelpunkt stand die Suche nach einer integrierten Versorgungsplanung. In der Diskussion stellte sich heraus, dass diese am ehesten auf regionale Ebene im Zusammenwirken mit den Kommunen gelingen kann.

+++ DISKUTIEREN +++ Der Aufbau einer Dialyseversorgung in Heimen wurde in einem Expertengespräch mit der Firma Operasan GmbH und Vertretern der Industrie diskutiert. Die zunehmende Zahl der Dialysepatienten in Heimen verlangt eine „heimnahe“ Versorgungsmöglichkeit. Wie diese organisiert und finanziert werden kann ist noch zu erproben.

+++ FORSCHEN +++ In Bad Griesbach stellt das IfG, zusammen mit  dem Unternehmer-Netzwerk Xundland e.V., das Forschungsprojekt „Nachbar hilft Nachbar NHN“ Vertretern von Kommunen vor. Über eine elektronische Plattform können Personen mit Hilfsbedarf und Helfer lokal und regional zusammenfinden. Die Plattform wird vom IfG erstellt und betreut. Die Verantwortung aber soll die jeweilige Kommune übernehmen. In der Diskussion  wurde einerseits der Datenschutz und andererseits der Netzzugang von möglichen Nutzern diskutiert.

+++ DISKUTIEREN +++  Eine Sitzung des Arbeitskreises Telemedizin / Homecare / Innovation wurde von Prof. G. Neubauer moderiert. Referiert wurde zum Thema: „Arzneimittelsicherheit durch Personalisierte Medizin – Herausforderungen und Implementierung am Beispiel des PGXpertsTM Systems“ von Frau Munoz-Galeano (Geschäftsführerin der Fa. HMG Systems Engineering GmbH) und zum Thema: „Kranksein heute und morgen – was verändern digitale Kanäle?“, von Frau Katharina Jünger (Geschäftsführerin der TeleClinic GmbH). In der Diskussion wurden vor allem die Potentiale der vorgestellten Projekte besprochen.

+++ DISKUTIEREN +++ Prof. G. Neubauer nimmt an der Aufsichtsratssitzung einer Gesundheitsholding teil. Im Mittelpunkt stand die Diskussion von Chancen und Risiken eines Zukaufs, sowie der laufende Sanierungsprozess eines Krankenhauses, der Holding.

Comments Off on InfoBrief 10/2016

Filed under InfoBrief

InfoBrief 09/2016

+++ NACHRICHTEN +++  Der 15. Europäische Gesundheitskongress München mit dem Leitthema „Innovationsjahr 2016“, dessen Beirat von Prof. Neubauer geleitet wird, rückt näher! Am 20./21. Oktober 2016 diskutieren rund 800 Teilnehmer mit 140 Referenten über: „Neue Chancen für Wettbewerbsfähigkeit und Patientennutzen“. Anmeldungen sind noch möglich.

+++ PHARMAÖKONOMIE +++

  • Dr. med. A. Neubauer: erstellt eine Artikelrevision für ein Kosten-Kosten-Vergleichsmodell. Gegenstand der Berechnung ist das „diabetische Makulaödem“.

 

  • Unter der Leitung von Prof. Dr. med. A. Neubauer arbeiten P. Thienel und C. Minartz (freier Mitarbeiter) an verschiedenen AMNOG Dossierprojekten. Die Projekte bearbeiten in unterschiedlicher Gewichtung alle AMNOG–Module. Die Bearbeitungszeiten erstrecken sich, je nach Projekt, über 3 – 12 Monate.

+++ BERATEN +++ Prof. G. Neubauer bereitet zusammen mit Vertretern der Pharmaindustrie und Health Care Bayern einen Workshop zur Alzheimer Erkrankung vor. Im Mittelpunkt sollen neue Diagnose- und Behandlungsmethoden stehen, die der Krankheit das Schicksalhafte nehmen.

+++BERATEN+++ Prof. G. Neubauer übernimmt einen Impulsvortrag im Rahmen des Fachforums der CDU-Fraktion im Thüringer Landtag in Erfurt. Thema: „Thüringer Krankenhauslandschaft – kranke Landschaft“. Die These, dass Thüringen gemessen an Betten überversorgt ist und die Versorgung einer Umstrukturierung bedarf, wird mit den eingeladenen Experten intensiv diskutiert.

+++ DISKUTIEREN +++ Im Rundschau Magazin des Bayerischen Fernsehens (16. August 2016 ab 21:45 Uhr) nimmt Prof. G. Neubauer als Gesundheitsexperte zu der aktuellen Frage Stellung, ob und warum die Zusatzbeiträge der Krankenkassen weiter steigen werden. Nach seiner Meinung werden auch mittelfristig die Ausgaben der GKV schneller steigen als die Einnahmen. Die Ursachen hierfür sind sowohl im politischen wie gesundheitsökonomischen Umfeld zu suchen. (Der Beitrag ist unter folgendem Link abrufbar: https://www.youtube.com/watch?v=LdsW92ndTfc )

+++ FORSCHEN +++ Prof. G. Neubauer erarbeitet einen Beitrag zum Thema Ambulantisierung der Krankenhäuser. Im Mittelpunkt steht die These, dass in Deutschland die hohe Krankenhaushäufigkeit ein großes Potential beinhaltet. Jedoch ist durch die Reduzierung der Verweildauer das Ambulantisierungspotential bereits in einem beträchtlichen Maße ausgeschöpft worden.  So sind in den letzten 15 Jahren rund 156.000 Krankenhaustage im Jahr 2016 in Deutschland weggefallen. Für die niedergelassenen Fachärzte sieht der Verfasser mehr Chancen als Risiken, was jedoch eine entsprechende Umstrukturierung verlangt. Der Beitrag wird in der Septemberausgabe von Implicon plus veröffentlicht.

+++ FORSCHEN +++ In einem Interview mit der Zeitschrift Health & Care Management, erläutert Prof. G. Neubauer warum jedes Krankenhaus einen Medienbeauftragten haben sollte. Nach seiner Feststellung wählen immer mehr Patienten mit Hilfe des Internets und oder der sozialen Medien das Krankenhaus für eine erforderliche Behandlung aus. Das relativiert die Abhängigkeit der Krankenhäuser von den einweisenden Ärzten und erhöht die Bedeutung der modernen Medien.

 

Comments Off on InfoBrief 09/2016

Filed under InfoBrief

InfoBrief 08/2016

+++ NACHRICHT +++ Am 1. Juli 2016 begrüßt das IfG zwei neue Mitarbeiter. Dipl.-Kfm. Felix Sill, der als Wissenschaftlicher Mitarbeiter u.a. das Projekt „Nachbar hilft Nachbar“ betreut, und Angelika Ketzer im Sekretariat als Nachfolgerin für Christine Tonigold. Frau Tonigold ist bereits im Mai nach 24 Jahren in den Ruhestand verabschiedet worden.

+++ Pharmaökonomie +++ IFGPH Limited Website online, bündelt die Aktivitäten zu Market Access (www.ifgph-muenchen.de), einschließlich Software Tools, für Innovative Arzneimittel.
• Der Preisrechner Fertigarzneimittel (programmiert von Dr. Ge) steht nun für Interessenten zur Verfügung.
• Als eigenes Programm ist außerdem der EU-Preisrechner abrufbereit.
• Dr. Minartz und Prof. A. Neubauer bearbeiten AMNOG Dossiers in onkologischer und in Orphan Indikation.
• P. Thienel und Prof. A. Neubauer diskutieren mit Therapiezentren das Design einer ökonomischen Registrierstudie – einschließlich nicht-medikamentöser Behandlungsoptionen – in onkologischer Indikation.

+++ BERATEN +++ In einem Interview mit der Firma ALL GLOBAL erläutert Prof. G. Neubauer die sozioökonomischen Aspekte der Alzheimererkrankung. In den Mittelpunkt stellte er die bislang unbefriedigende Früherkennung. Dadurch wird auch der Erfolg einer Behandlung spürbar beeinträchtigt. Die Zunahme der Alzheimer Erkrankung in Folge der Alterung der Bevölkerung, macht erhöhte Forschungstätigkeit höchst wünschenswert. Neuere Ergebnisse in der Pharmaforschung versprechen hoffnungsvolle Fortschritte.

+++ DISKUTIEREN +++ Am 8. Juli 2016 fand das 25. Neubiberger Krankenhausforum statt. Leitthema war: „Krankenhausversorgung 2025 – Herausforderungen und Antworten“. Rund 150 Teilnehmer diskutierten mit namhaften Referenten die Thematik. Nähere Informationen, sowie die Vorträge, sind auf der Homepage: www.neubiberger-krankenhausforum.de zu finden.

+++ FORSCHEN +++ In der Sitzung des Arbeitskreises Regionale Gesundheitsversorgung von Health Care Bayern, stellt das IfG sein innovatives Projekt „Nachbar hilft Nachbar“ vor. Leitidee ist es, die herkömmliche Nachbarschaftshilfe mit Hilfe der modernen Medien auf eine neue Basis zu stellen. Über ein Internetportal können Bürger die Hilfe brauchen und Bürger die Hilfe leisten wollen zusammenfinden. Das Portal wird in Verantwortung der jeweiligen Kommune gepflegt. Ein erstes Pilotprojekt startet im August.

+++ DISKUTIEREN +++ Prof. G. Neubauer nimmt an der Tagung der vbw zum Thema: „Freiheit statt Schranken – unser Gesundheitssystem im Wandel“ teil. Im Mittelpunkt stand die Forderung der Bayerischen Staatsministerin, Frau Hummel, nach einer Regionalisierung des Morbi-RSA. Prof. Ulrich referiert zum Thema „Der Morbi-RSA und seine Verteilungswirkungen“. In einem Diskussionsbeitrag betonte Prof. G. Neubauer dass nicht nur die Regionalisierung, sondern der Gesundheitsfonds selbst, ein Problem darstellt. Er ist für die meisten Beitragszahler intransparent und unverständlich und nimmt den Krankenkassen jegliche Finanzautonomie. Daher ist der Regionale Gesundheitsfonds, wie ihn die vbw vorschlägt, eine überzeugende Alternative. Demnach verbleiben die Versichertenbeiträge bei der jeweiligen Krankenkasse und die restlichen Mittel im Gesundheitsfonds. Diese können für den Morbi-RSA eingesetzt werden. Das Modell beinhaltet implizit regionale Ausgleichskomponenten.

+++ FORSCHEN +++ Prof. G. Neubauer erarbeitet einen Beitrag zum Krankenhaus Report 2017 mit dem Titel „Die Krankenhauslandschaft im Jahre 2030“. Darüber hinaus forscht er nach den Gründen steigender Arbeitsunfähigkeit in Deutschland, sowie über den Trend zur Ambulantisierung und Digitalisierung in den Krankenhäusern.

Comments Off on InfoBrief 08/2016

Filed under InfoBrief

InfoBrief 07/2016

+++ ANKÜNDIGUNG +++ Vom 20. bis 21. Oktober 2016 wird der 15. Europäische Gesundheitskongress in München mit dem Leitthema „Innovationsjahr 2016 – Neue Chancen für mehr Wettbewerbsfähigkeit und Patientennutzen“ stattfinden. Weitere Informationen zu Programm und Anmeldung findet man unter http://gesundheitskongress.de/.

+++ FORSCHEN +++ Prof. G. Neubauer und P. Voss tragen auf einer Informations-Veranstaltung des Verbandes für Physiotherapie Landesverband Bayern die Ergebnisse der betriebswirtschaftlichen Auswertung von Kosten, Erlösen und Überschusssituationen von Physiotherapie-Praxen gegliedert nach Umsatzklassen für das Erhebungsjahr 2011 vor. Am Ende erfolgt die Übergabe des Abschlussberichtes an den Vorsitzenden Rüdiger von Esebeck. Die Diskussionen im Anschluss sind angeregt und hilfreich für die laufenden Erhebung 2013 und die geplante Erhebung 2015.

+++ DISKUTIEREN +++ Prof. G. Neubauer moderiert auf dem Hauptstadtkongress in Berlin die Sitzung „Krankenhaus-Rating“. Im Mittelpunkt stand der Report des RWI, vorgetragen von den Herren Augurzky und Krolop. Ein Ergebnis ist, dass die ökonomische Situation der Krankenhäuser sich zwar leicht gebessert hat, aber weiterhin schwierig bleibt. Im Vergleich schneiden spezialisierte Krankenhäuser und auch private Krankenhäuser günstiger ab. Erklärende Beiträge lieferten die Geschäftsführer Dr. A. Grebe (Vivantes) und A. Schlüter (GF der Kliniken Vest GmbH und der Kliniken Westfalen GmbH).

+++ DISKUTIEREN +++ Prof. G. Neubauer moderiert das 8. Business Dinner der Firma Softsolution mit dem Generalthema „Reha vor Pflege“. Beiträge zu dem Thema lieferten Erwin Rüddel (MdB) sowie die Journalistin Dr. Witte. Die anschließende Diskussion sowie das Dinner in der Nordischen Botschaft wurden musikalisch auf hohem Niveau begleitet.

+++ FORSCHEN +++ Auf dem 3. Zürcher Kongress „Versorgungsforschung“ unter der Leitung von Dr. Oggier trägt Prof. G. Neubauer Thesen zum Thema „Bestimmt die Versorgung die Tarifstruktur oder die Tarifstruktur die Versorgung?“ vor. Zentrale Ergebnisse sind: Bei innovativen Leistungen bestimmt die Versorgung die Tarifstruktur und bei bekannten Leistungen ist die Tarifstruktur für die Versorgung entscheidend. Zugleich fordert Prof. G. Neubauer, dass Patienten verstärkt über persönliche Budgets sowohl auf die Tarifstruktur als auch auf die Versorgung einen höheren Einfluss zugebilligt erhalten.

+++ BERATEN +++ Prof. G. Neubauer nimmt an einer ganztägigen international besetzten Diskussionsrunde in Berlin teil, die sich mit neuen Versorgungsansätzen für die Parkinsonkrankheit zum Thema gestellt hat. Die Veranstaltung erfolgte in englischer Sprache.

+++ PHARMAÖKONOMIE +++ Fr. Thienel und Prof. Dr. med. A. Neubauer finalisieren einen Antrag für ein innovatives Medizinprodukt auf Aufnahme in das Hilfsmittelverzeichnis.
Prof. Dr. med. A. Neubauer berät einen Arzneimittelhersteller in einer Orphan-Indikation zur strategischen Ausrichtung und Darstellung einer Kosten-/Kostennutzen-Bewertung in Deutschland

+++ ANKÜNDIGUNG +++ Die Website der IFGPH Limited ist nun online. IFGPH Ltd. bündelt die Aktivitäten zu Market Access (www.ifgph-muenchen.de), einschließlich Software Tools für Pharmaprodukte. Der Preisrechner für Fertigarzneimittel (Programmierung Dr. Mouzhi Ge) kann nun als neues Feature auch von den Jahrestherapiekosten (mehrere Packungen) bis auf den Herstellerabgabepreis (einzelne Packung) rückrechnen.

Comments Off on InfoBrief 07/2016

Filed under InfoBrief

InfoBrief 06/2016

+++ NACHRICHT +++ Das Institut für Gesundheitsökonomik hat eine neue Anschrift:
Frau-Holle-Straße 43 in 81739 München. E-Mailadressen und Telefonnummern bleiben die alten.

+++ ANKÜNDIGUNG +++ Vom 20. bis 21. Oktober 2016 wird der 15. Europäische Gesundheitskongress in München stattfinden. Leitthema ist: „Innovationsjahr 2016 – Neue Chancen für Wettbewerbsfähigkeit und Patientennutzen!“ Weitere Informationen zu Programm und Anmeldung findet man unter http://gesundheitskongress.de/

+++ FORSCHUNG +++ Dr. Andreas Gmeiner disputiert Thesen seiner Dissertation mit dem Titel „Gesundheitsökonomische Konsequenzen der Digitalisierung bei Gesundheitsleistungen für Qualität du Effizienz der Patientenversorgung“ im Rahmen der mündlichen Prüfung an der Fakultät für Wirtschafts- und Organisationswissenschaft an der Universität der Bundeswehr München. Der Erstkorrektor und Betreuer der Arbeit war Prof. G. Neubauer. Die Zweitkorrektur übernahm Frau Prof. Dr. Kern.

+++ BERATEN +++ Prof. G. Neubauer stellt zusammen mit Dr. Kämper beim Vorstand der KV Niedersachsen das Projekt „Dialyse im Heim“ vor. Ziel des Projektes ist, in Pflege- und Altenheimen die Dialyse vor Ort zu organisieren. Dadurch lassen sich z.B. Transportkosten erheblich reduzieren.

+++ DISKUTIEREN +++ Prof. G. Neubauer moderiert auf dem 4. Bayerischen Tag der Telemedizin den Workshop „Versorgungsforschung“ mit dem Thema „Unter der Lupe – Wie wirkt Telemedizin?“. Vorgestellt wurden verschiedene Projekte, die alle darauf abzielen durch die Nutzung digitaler Medien die Effizienz und Effektivität der Patientenversorgung zu verbessern.

+++ BERATEN +++ Prof. G. Neubauer erläutert in einem kleinen Kreis von Vertretern der KVB die Ergebnisse des IfG-Gutachtens zu Umsatz und Einkommen niedergelassener Arztgruppen in Bayern.

+++ BERATEN +++ Prof. G. Neubauer moderiert auf der Beiratssitzung der Rehasan Verwaltungs GmbH den wissenschaftlichen Teil. Das Leitthema war „Gesund aufwachsen – Was kann einen gesunde Schule?“. Die 2-tägige Sitzung fand in der Rehaklinik in Grömitz (Schleswig-Holstein) statt.

+++ BERATEN +++ Das IfG stellt vor den Bürgermeistern des Landkreises Garmisch-Partenkirchen das Projekt Nachbar-hilft-Nachbar vor. Ziel des Projektes ist es mithilfe eines internetbasierten Portals den zunehmenden Bedarf von Hilfesuchenden sowie das Potenzial von Hilfeleistenden zusammenzuführen. Das IfG will so die kommunale Selbstverwaltung auf dem sozialen Aufgabengebiet bei vergleichsweise geringem Aufwand stärken.

+++ BERATEN +++ Prof. G. Neubauer stellt zusammen mit Vertretern der Firma operasan GmbH das Projekt „Dialyse im Heim“ bei der Firma Pharma-Cell vor. Es wurden Möglichkeiten der Kooperation ausgelotet.

+++ PHARMAÖKONOMIE +++ Dr. Minartz und Prof. A. Neubauer bearbeiten ein AMNOG Nutzendossier einer hämatologisch-onkologischen Indikation.

+++ PHARMAÖKONOMIE +++ Prof. A. Neubauer leitet einen Firmenworkshop zur Strategie der Kosten-Nutzenbewertung eines Medizinprodukts. Ziel ist es, eine adäquate Aufnahme eines innovativen Medizinproduktes in den Hilfsmittelkatalog zu erreichen.

Comments Off on InfoBrief 06/2016

Filed under InfoBrief

InfoBrief 05/2016

+++ NACHRICHT +++ Das Institut für Gesundheitsökonomik ist ab Mai in neuen Räumen in der
Frau-Holle-Straße 43 (ca. 100 m weiter) in 81739 München.

+++ FORSCHEN +++ Auf dem 23. Deutschen Krankenhaus-Controller-Tag trägt Prof. G. Neubauer zum Thema „Investitionen: Schlüssel zur Kostenwirtschaftlichkeit und Zukunftsfähigkeit eines Krankenhauses“ vor. Seine zentralen Thesen sind, dass eine Investitionsquote von mehr als 5 % des Umsatzes für die Zukunftssicherung eines Krankenhauses erforderlich ist. Dabei ist ein Mix von Rationalisierung- und Erweiterungsinvestitionen geboten. Viele Krankenhäuser in Deutschland können dieses Gebot nicht erfüllen, weil sie die staatliche Investitionsförderung im Stich lässt.

+++ BERATEN +++ Auf der Klausurtagung der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung nimmt Prof. G. Neubauer Stellung zu „Kalkulatorische Kosten als Teil eines angemessenen freiberuflichen Arzteinkommens.“ Dabei betont er, dass das unternehmerische Risiko ebenso wie die erforderlichen Investitionen in der derzeitigen Einkommensbemessung nicht adäquat kalkuliert werden. Generell sollte das Einkommen nicht als Kostenerstattung, sondern als Leistungsvergütung betrachtet werden. Das Einkommen muss daher mit den Opportunitätskosten eines jungen Berufsanfängers verglichen werden.

+++ FORSCHEN +++ Auf dem Gesundheitskongress SALUT in Saarbrücken skizzierte Prof. G. Neubauer den Grundriss für eine Gesundheitsreform, bei der Patienten und Versicherte an der Gestaltung der Gesundheitsversorgung direkt mitwirken können. Das Patientensouveränitätsmodell ist in der Zeitschrift „Welt der Krankenversicherung“ Ausgabe 4/2016 detailliert beschrieben.

+++ DISKUTIEREN +++ Auf Einladung der Münch Stiftung nimmt Prof. G. Neubauer am „Round Table“ mit dem Thema „Ambulantisierung der Medizin“ teil. Eine zentrale These von Prof. G.  Neubauer ist, dass der Ambulantisierung die Domestizierung der Medizin folgt. Darunter versteht er die vermehrte telematische Kommunikation zwischen Arzt und Patient. Größtes Hindernis auf diesem Weg sind die nicht kompatiblen Vergütungssysteme.

+++ PHARMAÖKONOMIE +++ Das IfG bearbeitet das Modul 2 gemäß AMNOG-Verfahren für ein innovatives Arzneimittel und unterstützt so dabei die Markteinführung.

+++ DISKUTIEREN +++ Prof. G: Neubauer moderiert zusammen mit Prof. Feuerbach die Sitzung des Arbeitskreises „Telemedizin/Homecare“ von Health Care Bayern e. V.. In der Sitzung wurden zwei digitale Healthprojekte vorgestellt und insbesondere wegen ihres Versorgungsnutzens diskutiert.

+++ DISKUTIEREN +++ Das IfG stellt in einem kleinen Kreis von Kommunalpolitikern das neue Projekt „Nachbar hilft Nachbar“ vor. Die Grundidee hierbei ist, dass das Potenzial der Nachbarschaftshilfe durch telematische Unterstützung neu mobilisiert wird. Dabei soll die nichtorganisierte Laienhilfe neu belebt werden.

Comments Off on InfoBrief 05/2016

Filed under InfoBrief

InfoBrief 04/2016

+++ ANKÜNDIGUNG +++ Das Institut für Gesundheitsökonomik ZIEHT UM. Ab Anfang Mai wird das IfG nicht mehr im Nixenweg 2b, sondern 100 Meter weiter um die Ecke in der Frau-Holle-Straße 43, in 81739 München, anzufinden sein.

+++ ANKÜNDIGUNG +++ Am 08. Juli 2016 findet das 25. Neubiberger Krankenhausforum an der Universität der Bundeswehr statt. Das Leitthema lautet: Krankenhausversorgung 2025 – Herausforderungen und Antworten. Ein vorläufiges Programm ist auf der Homepage unter www.neubiberger-krankenhausforum.de einzusehen. Die Anmeldung wird voraussichtlich ab Mai auf der Homepage des IfG möglich sein.

+++ DISKUTIEREN +++ Prof. G. Neubauer nimmt als Mitglied an der Aufsichtsratssitzung der TGE – Gesellschaft, einer kirchlichen Krankenhaus- und Pflegeheimgruppe, teil. Im Mittelpunkt standen Umstrukturierungs- und Investitionsfragen.

+++ DISKUTIEREN +++ Prof. G. Neubauer nimmt an einer Podiumsdiskussion anlässlich der Jahrestagung der Gesellschaft Queteb e.V. (Qualifizierte Ernährungstherapie) in Ulm teil. Dabei vertritt er den Standpunkt, dass Ernährungstherapie insbesondere bei Diabetes Teil des DMP werden sollte. Herkömmliche Ernährungsberatung kann den Bedarf nicht decken.

+++ PHARMAÖKONOMIE +++ Prof. A.S. Neubauer und P. Thienel, M.P.H., erstellen eine Expertise für die Aufnahme eines innovativen Hilfsmittels in das GKV-Hilfsmittelverzeichnis.

+++ BERATEN +++ Prof. G. Neubauer leitet die Sitzung des Beirates der Rehasan Gruppe in Köln. Zentrales Thema war die Betrachtung der Chancen und Risiken, die sich aus der Einwanderungswelle für die medizinische Rehabilitation ergeben.

+++ DISKUTIEREN +++ Auf Einladung der Verbandes der Knappschaftsärzte spricht Prof. G. Neubauer zu dem Thema „Sektorübergreifende Prozesse – mit den richtigen Anreizen zum Erfolg“ in Gelsenkirchen. Dabei betont er die Chancen, die Ärztenetze generell haben. Eine Sonderposition kommt dabei den Knappschaftsärzten zu, da sie in Form der Bundesknappschaft einen Vertragspartner mit hoher Kompetenz und Gestaltungsmöglichkeiten haben.

+++ DISKUTIEREN +++ Auf dem 15. DRG-Forum in Berlin moderierte Prof. G. Neubauer die Sitzung „Demografiegerechte Krankenhausstrukturen“. Die gut besuchte Veranstaltung diskutierte die Chancen und Risiken regionaler Krankenhauspolitik. Es wurde aufgezeigt, dass kommunale Krankenhäuser bei entsprechenden Strukturen sich ähnlich flexibel bewegen können wie Krankenhäuser anderer Trägerschaft.

+++ FORSCHEN +++ In einem gemeinsamen Gespräch mit der AOK Bayern diskutierte das IfG die Möglichkeiten, die Heimdialyse zu fördern. Im Mittelpunkt standen Überlegungen, wie die Dialyse von Bewohnern von Pflege- und Altenheimen patientengerechter gestaltete werden kann.

Comments Off on InfoBrief 04/2016

Filed under InfoBrief