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Bleiben Onkologika bezahlbar? Eine Bestandsaufnahme

Bleibt die Arzneimittelversorgung in der Onkologie vor dem Hintergrund neuer Therapien, Kombinationstherapien und einer immer älter werdenden Gesellschaft bezahlbar?

Eine aktuell herausgegebene Publikation des Instituts für Gesundheitsökonomik (IfG) „Bleiben Onkologika bezahlbar?“ betrachtet das Thema Kosten von onkologischen Arzneimitteln aus verschiedenen Blickwinkeln: Sie befasst sich mit der Kostenstruktur und Ausgabenentwicklung der Onkologika, mit den Auswirkungen auf die Patientenversorgung sowie mit dem für die Entwicklung neuer Medikamente notwendigen Aufwand. Die umfangreiche Übersicht empirischer Daten soll helfen, die Debatte im Wissen um die unterschiedlichen Perspektiven heraus fundiert zu führen.

Fazit der Autoren: Es kommt nicht zu einer sprunghaften, sondern vielmehr zu einer langsam zunehmenden Ausgabenentwicklung, Sie gehen zudem davon aus, dass sich – wie bereits für die Ausgaben in anderen Indikationsgebieten evident – die Kosten für Onkologika langfristig stabilisieren werden.

Sie erhalten die kostenlose Publikation, die mit Unterstützung von Bristol-Myers Squibb entstanden ist, als Druckversion auf Anfrage kostenfrei (49 Seiten) bzw. als PDF zum Download unter

Link zum PDF der Publikation: Bleiben Onkologika bezahlbar? (04/2018)

Verfasst von Prof. A. S. Neubauer und Dr. Ch. Minartz, 09-04-2018

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Prof. Neubauer gibt ein Interview in der Zeitschrift f&w 3/18

Link zum Interview

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Prof. Dr. Günter Neubauer ist Jurymitglied beim Wettberwerbsverfahren “Digitales Alpendorf”

Zur Förderung der Digitalisierung des ländlichen Alpenraums in Bayern wird das Projekt durch die  Bayerische Staatsregierung unterstützt. Nachdem am 04.05.2018  die Bewerbungen eingegangen sind, wird unter anderem Prof. Neubauer in der Jury mitwirken. Bis ca. Ende Juli 2018 wird die »Modellgemeinde« aus den eingehenden Bewerbungen durch eine unabhängige Jury ausgewählt. Der Ministerrat entscheidet im Anschluss.

Ab dem 16. März 2018  werden Termin und Wettbewerbsformulare auf der Projekthomepage »www.digitales-dorf.bayern« veröffentlicht.

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Interview mit Prof. Neubauer in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung

14.01.2018

Die Vorteile der besseren Leistungen muss man allerdings relativieren. „Die Privaten vermitteln das wohlige Gefühl, eine bessere medizinische Versorgung zu garantieren“, sagt Günter Neubauer, Leiter des privaten, unabhängigen Instituts für Gesundheitsökonomik in München. „Aber meist ist sie nicht besser, sondern nur anders.“ Zum Beispiel im Krankenhaus. „Die ärztlichen Behandlungsleitlinien sind für alle Patienten gleich.“ Privatversicherte würden also nicht besser operiert als gesetzliche. Der Unterschied liegt im Komfort: Ein- oder Zweitbettzimmer, eventuell besseres Essen, Chefarztbehandlung.

Auch die Chefarztbehandlung ist eine zweischneidige Sache. „Oft sind die Oberärzte mit neuen Behandlungsmethoden vertrauter, weil sie häufiger operieren als der Chefarzt, der auch viel mit der Klinikverwaltung zu tun hat“, sagt Neubauer. Zum anderen verweise der Chef auch manchmal aus Zeitgründen auf seinen Oberarzt. Der operiert aber auch gesetzlich Versicherte.

Privatversicherte werden umfangreicher untersucht, weil der Arzt das einzeln abrechnen kann. „Manchmal würden sie aber auch zu viel behandelt und schneller operiert als nötig, weil das für den Doktor lukrativ ist“, sagt Gesundheitsökonom Neubauer.

Geschrieben von Dyrk Scherff

 

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Online-Statement auf www.hcm-magazin.de

Prof. Neubauer gibt ein Statement im Health&Care Management Magazin  zur ordnungspolitischen Ausrichtung der Gesundheitspolitik:

Start der HCM-Umfrage-Serie zur Bundestagswahl „Was fehlt, ist eine ordnungspolitische Ausrichtung der Gesundheitspolitik“

Das war schon ein ernüchternder Sonntagabend: Beim Bundestagswahl-TV-Duell zwischen Kanzlerin Dr. Angela Merkel und Herausforderer Martin Schulz wurden Parteiprogrammdetails zu Gesundheit, Medizin und Pflege überhaupt nicht diskutiert. Hingegen haben Fachleute der Branche bezüglich dieser Themen viele Forderungen. HCM startet hier eine dreiteilige Online-Umfrage-Serie. Wir wollten wissen: Was erwarten Sie für diesen Markt von der nächsten Bundesregierung?

von Carolina Heske

Insgesamt verfolgten 16,23 Millionen Zuschauer am 3. September 2017 das von ARD, RTL, SAT.1 und ZDF live übertragene „TV-Duell” zwischen Kanzlerin Dr. Angela Merkel (CDU) und ihrem SPD-Herausforderer Martin Schulz am Bildschirm. Beim 97-minütigen Schlagabtausch wartete die Gesundheitsbranche jedoch vergeblich auf Statements zu Medizin und Pflege. Im Gegenteil: Lediglich das Wort Pflege kam kurz vor – als die amtierende Kanzlerin in der 65. Minute zum Thema Rente erwähnte, u.a. einer Pflegefachkraft könne man nicht sagen, dass sie bis zum 70. Lebensjahr arbeiten solle. Schulz erwähnte immerhin die Krankenschwester, die bedeutend weniger verdiene als ein Manager – bei seinem Abschlussplädoyer in Minute 94.

HCM geht jetzt in die Verlängerung dieses unbefriedigenden TV-Matches: Ab heute und auch je zu Beginn der kommenden beiden Wochen – also bis zur Bundestagswahl am 24. September – präsentieren wir Ihnen wichtige Forderungen von Fachleuten aus der Gesundheitswirtschaft.

„Diesen Mut kann ich bei keiner der gegenwärtigen parlamentarischen Parteien erkennen“

Prof. Dr. Günter Neubauer etwa bilanziert: „Minister Gröhe wird als der deutsche Gesundheitsminister in die Annalen eingehen, der die meisten Gesetze in einer Legislaturperiode durchgesetzt hat. Dabei wurden víele wichtige Themen angegangen. Was fehlt, ist jedoch eine ordnungspolitische Ausrichtung der Gesundheitspolitik“, so der Direktor des Instituts für Gesundheitsökonomik (IfG).

„Es geht darum, das Verhältnis zwischen Staat, Gemeinsamer Selbstverwaltung und Basis, das sind Patienten und Ärzte sowie Versicherte und ihre Krankenkasse, neu zu ordnen. Der schwache Anlauf mit dem Selbstverwaltungsstärkungsgesetz muss als missglückt eingestuft werden. Es fehlt der Mut, dem Subsidaritätsprinzip gegenüber dem Prinzip der Solidarität mehr Geltung zu verschaffen. Diesen Mut kann ich bei keiner der gegenwärtigen parlamentarischen Parteien erkennen. Es bleibt abzuwarten welche Parteien im nächsten Bundestag dazukommen werden?“

© hcm-magazin.de 2017 – Alle Rechte vorbehalten

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Seminar für Gesundheitsökonomie

Am 08.Juli 2017 wurde ein Seminar “Gesundheitsökonomie” im Rahmen der Berufspolitischen Bildung der Landeszahnärztekammer Bayerns von Prof. Neubauer gehalten.

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Professor Günter Neubauer sprach auf der Sitzung des Bundesvorstandes des Freien Verbandes Deutscher Zahnärzte e.V. (FVDZ), in Düsseldorf

Thema:

Stärkung der Patientensouveränität in der zahnmedizinischen Versorgung durch persönliche Patientenkonten – das Patientenstärkungsmodell  (PSM)

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PhysioPraX-Portal

Das IfG betreut die betriebswirtschaftlich orientierte Datenerhebung bei den Mitgliedern des ZVK Bayern und VPT Bayern. Erhoben werden die Daten des Wirtschaftsjahres 2015.  PhysioPrax 2015 haben sich auch die entsprechenden Verbände aus Rheinland-Pfalz / Saarland angeschlossen, sowie Physio Deutschland LV Hessen. Weitere Verbände sind im Gespräch.

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Schlussbericht zur Wirtschaftlichkeit des internetbasierten Rehasonanz – Nachsorgekonzeptes

Das IfG stellt den Schlussbericht zur Wirtschaftlichkeit des internetbasierten Rehasonanz – Nachsorgekonzeptes:

In dieser Studie werden adipöse Reha-Patienten über einen Zeitraum von 3 Jahren, davon 1 Jahr vor der Rehamaßnahme und 2 Jahre nach der Rehamaßnahme, bzgl. der Ausgaben Ihrer Krankenkasse beobachtet. Es soll die Nachhaltigkeit der Rehabilitation auf die Ausgaben der Gesetzlichen Krankenkasse bewertet werden.

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Bayerisches Fernsehen Rundschau (2.1.2017)

Professor Neubauer bezog am 2. Januar 2017, zu der aktuellen Erhöhung der GKV –  Zusatzbeiträge, in der Rundschau des Bayerischen Fernsehens dazu Stellung.

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