Gutachten zur ambulanten Notfallversorgung

Sowohl die Datengrundlage als auch die Kalkulationsmethodik des 2015 veröffentlichten „Gutachtens zur ambulanten Notfallversorgung im Krankenhaus –Fallkostenkalkulation und Strukturanalyse“ (siehe Schütze-Brief Nr. 14/2015 vom 19. Februar 2015) seien „nicht tauglich“, die tatsächlichen Finanzierungsströme der Notfallambulanzen in Krankenhäusern abzubilden, konstatierte Univ.-Professor Dr. Günter Neubauer, Direktor des Instituts für Gesundheitsökonomik (IfG), im Rahmen einer Pressekonferenz der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) am 2. Dezember 2016 in Berlin.

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InfoBrief 10/2016

+++ NACHRICHTEN +++  Die Bayerische TelemedAllianz lädt ein zum 15. Bayerischen Tag der Telemedizin. Der Kongress findet am Dienstag, 28. März 2017, von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr im Klinikum der Universität München, Campus Großhadern, Hörsaaltrakt, Marchioninistr. 15; 81377 München statt. Darüber hinaus wird im Rahmen des 5. Bayerischen Tags der Telemedizin zum dritten Mal der Bayerische Innovationspreis Gesundheitstelematik (BIG) verliehen, mit dem innovative Ideen und Projekte rund um die Themen Telemedizin und eHealth ausgezeichnet werden.

+++ PHARMAÖKONOMIE +++ Seit kurzem werden spezifische Fragen des Marktzugangs von Arzneimitteln und Medizinprodukten (Market Access) von der IfGPh Ltd. bearbeitet, während das Institut für Gesundheitsökonomik (IfG) weiter alle Fragestellungen der Gesundheitsökonomik abdeckt.

Spezifisch für Arzneimittel wurden zwei Software-Produkte für den AMNOG Prozesses entwickelt:

  • Preisrechner für Fertigarzneimittel. Mit dem Preisrechner können die JAHRESTHERAPIEKOSTEN für die GKV auf der Basis der üblichen G-BA Berechnung errechnet werden. Auch eine Zurückrechnung der Jahrestherapiekosten zu APU unter Berücksichtigung der Abschläge/Rabatte ist möglich.
  • EU Preisrechner (Gewichtung EU-Preise). Der Europreisrechner lässt einen automatischen Import der Eurostat-Gewichte für PPP/GDP sowie der Bevölkerungszahlen zu.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ifgph-muenchen.de.

+++ BERATEN +++ Prof. G. Neubauer nimmt an der Vorstandssitzung von Health Care Bayern e.V. Teil. Vorgestellt wurden die Ergebnisse der acht Arbeitskreise. Prof. G. Neubauer stellt die Ergebnisse des von ihm geleiteten Arbeitskreises Telemedizin / Homecare / Innovationen, zusammen mit Prof. Dr. Stefan Feuerbach, vor.

+++BERATEN+++ Prof. G. Neubauer leitet den Beirat einer Reha-Unternehmergruppe. Im Mittelpunkt stand das Thema „Innovation und deren Förderung durch den Innovationsfonds im Bereich der Gesundheitsversorgung“.

+++ DISKUTIEREN +++ Auf dem 6. MSD-Forum übernimmt Prof. G. Neubauer die Leitung des Workshops „Krankenhausversorgung – neu geplant“. Im Mittelpunkt stand die Suche nach einer integrierten Versorgungsplanung. In der Diskussion stellte sich heraus, dass diese am ehesten auf regionale Ebene im Zusammenwirken mit den Kommunen gelingen kann.

+++ DISKUTIEREN +++ Der Aufbau einer Dialyseversorgung in Heimen wurde in einem Expertengespräch mit der Firma Operasan GmbH und Vertretern der Industrie diskutiert. Die zunehmende Zahl der Dialysepatienten in Heimen verlangt eine „heimnahe“ Versorgungsmöglichkeit. Wie diese organisiert und finanziert werden kann ist noch zu erproben.

+++ FORSCHEN +++ In Bad Griesbach stellt das IfG, zusammen mit  dem Unternehmer-Netzwerk Xundland e.V., das Forschungsprojekt „Nachbar hilft Nachbar NHN“ Vertretern von Kommunen vor. Über eine elektronische Plattform können Personen mit Hilfsbedarf und Helfer lokal und regional zusammenfinden. Die Plattform wird vom IfG erstellt und betreut. Die Verantwortung aber soll die jeweilige Kommune übernehmen. In der Diskussion  wurde einerseits der Datenschutz und andererseits der Netzzugang von möglichen Nutzern diskutiert.

+++ DISKUTIEREN +++  Eine Sitzung des Arbeitskreises Telemedizin / Homecare / Innovation wurde von Prof. G. Neubauer moderiert. Referiert wurde zum Thema: „Arzneimittelsicherheit durch Personalisierte Medizin – Herausforderungen und Implementierung am Beispiel des PGXpertsTM Systems“ von Frau Munoz-Galeano (Geschäftsführerin der Fa. HMG Systems Engineering GmbH) und zum Thema: „Kranksein heute und morgen – was verändern digitale Kanäle?“, von Frau Katharina Jünger (Geschäftsführerin der TeleClinic GmbH). In der Diskussion wurden vor allem die Potentiale der vorgestellten Projekte besprochen.

+++ DISKUTIEREN +++ Prof. G. Neubauer nimmt an der Aufsichtsratssitzung einer Gesundheitsholding teil. Im Mittelpunkt stand die Diskussion von Chancen und Risiken eines Zukaufs, sowie der laufende Sanierungsprozess eines Krankenhauses, der Holding.

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Neue Veröffentlichung – “Ambulantisierung der Krankenhäuser”

Ambulantisierung der Krankenhäuser – von Professor Günter Neubauer

erschienen in: IMPLICONplus 09 2016

hier zum downloaden: IMPLICONplus

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Xundland-Veranstaltung am 21.9.2016 in Bad Griesbach “Nachbar hilft Nachbar”

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14.10.2016 · 9:07 AM

InfoBrief 09/2016

+++ NACHRICHTEN +++  Der 15. Europäische Gesundheitskongress München mit dem Leitthema „Innovationsjahr 2016“, dessen Beirat von Prof. Neubauer geleitet wird, rückt näher! Am 20./21. Oktober 2016 diskutieren rund 800 Teilnehmer mit 140 Referenten über: „Neue Chancen für Wettbewerbsfähigkeit und Patientennutzen“. Anmeldungen sind noch möglich.

+++ PHARMAÖKONOMIE +++

  • Dr. med. A. Neubauer: erstellt eine Artikelrevision für ein Kosten-Kosten-Vergleichsmodell. Gegenstand der Berechnung ist das „diabetische Makulaödem“.

 

  • Unter der Leitung von Prof. Dr. med. A. Neubauer arbeiten P. Thienel und C. Minartz (freier Mitarbeiter) an verschiedenen AMNOG Dossierprojekten. Die Projekte bearbeiten in unterschiedlicher Gewichtung alle AMNOG–Module. Die Bearbeitungszeiten erstrecken sich, je nach Projekt, über 3 – 12 Monate.

+++ BERATEN +++ Prof. G. Neubauer bereitet zusammen mit Vertretern der Pharmaindustrie und Health Care Bayern einen Workshop zur Alzheimer Erkrankung vor. Im Mittelpunkt sollen neue Diagnose- und Behandlungsmethoden stehen, die der Krankheit das Schicksalhafte nehmen.

+++BERATEN+++ Prof. G. Neubauer übernimmt einen Impulsvortrag im Rahmen des Fachforums der CDU-Fraktion im Thüringer Landtag in Erfurt. Thema: „Thüringer Krankenhauslandschaft – kranke Landschaft“. Die These, dass Thüringen gemessen an Betten überversorgt ist und die Versorgung einer Umstrukturierung bedarf, wird mit den eingeladenen Experten intensiv diskutiert.

+++ DISKUTIEREN +++ Im Rundschau Magazin des Bayerischen Fernsehens (16. August 2016 ab 21:45 Uhr) nimmt Prof. G. Neubauer als Gesundheitsexperte zu der aktuellen Frage Stellung, ob und warum die Zusatzbeiträge der Krankenkassen weiter steigen werden. Nach seiner Meinung werden auch mittelfristig die Ausgaben der GKV schneller steigen als die Einnahmen. Die Ursachen hierfür sind sowohl im politischen wie gesundheitsökonomischen Umfeld zu suchen. (Der Beitrag ist unter folgendem Link abrufbar: https://www.youtube.com/watch?v=LdsW92ndTfc )

+++ FORSCHEN +++ Prof. G. Neubauer erarbeitet einen Beitrag zum Thema Ambulantisierung der Krankenhäuser. Im Mittelpunkt steht die These, dass in Deutschland die hohe Krankenhaushäufigkeit ein großes Potential beinhaltet. Jedoch ist durch die Reduzierung der Verweildauer das Ambulantisierungspotential bereits in einem beträchtlichen Maße ausgeschöpft worden.  So sind in den letzten 15 Jahren rund 156.000 Krankenhaustage im Jahr 2016 in Deutschland weggefallen. Für die niedergelassenen Fachärzte sieht der Verfasser mehr Chancen als Risiken, was jedoch eine entsprechende Umstrukturierung verlangt. Der Beitrag wird in der Septemberausgabe von Implicon plus veröffentlicht.

+++ FORSCHEN +++ In einem Interview mit der Zeitschrift Health & Care Management, erläutert Prof. G. Neubauer warum jedes Krankenhaus einen Medienbeauftragten haben sollte. Nach seiner Feststellung wählen immer mehr Patienten mit Hilfe des Internets und oder der sozialen Medien das Krankenhaus für eine erforderliche Behandlung aus. Das relativiert die Abhängigkeit der Krankenhäuser von den einweisenden Ärzten und erhöht die Bedeutung der modernen Medien.

 

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Neue Veröffentlichung – Wert von Innovationen in der Krebstherapie

Wert von Innovationen in der Krebsthearpie

Patientenbroschüre von Prof. G. Neubauer und Prof. A. Neubauer

erschienen in: WORTREICH Gesellschaft für individuelle Kommunikation mbH, 07/2016

mit Unterstützung der Roche Pharma AG

hier zum Downloaden: Patientenbroschüre Roche

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Neue Veröffentlichung – Gastkommentar Arzt&Wirtschaft

Kooperationen, insbesondere Ärztenetzen gehört die ambulant-ärztliche Zukunft!

Gastkommentar von Prof. G. Neubauer

erschienen in: Arzt & Wirtschaft, 06/2016, Seite 6

hier zum Downloaden: Gastkommentar – Arzt & Wirtschaft 06/2016

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Neue Veröffentlichung – Neuer Schwung fürs System

Neuer Schwung fürs System

Beitrag von Prof. G. Neubauer

erschienen in: GesundheitsWirtschaft, 10. Jahrgang, 04/2016, August/September 2016, Seite 60-61

hier zum Downloaden: Neuer Schwung fürs System

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Neue Veröffentlichung – Klasse statt Masse

Klasse statt Masse

Beitrag von Prof. G. Neubauer

erschienen in: f&w, 08/2016, Seite 764-766

hier zum Downloaden: Klasse statt Masse

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InfoBrief 08/2016

+++ NACHRICHT +++ Am 1. Juli 2016 begrüßt das IfG zwei neue Mitarbeiter. Dipl.-Kfm. Felix Sill, der als Wissenschaftlicher Mitarbeiter u.a. das Projekt „Nachbar hilft Nachbar“ betreut, und Angelika Ketzer im Sekretariat als Nachfolgerin für Christine Tonigold. Frau Tonigold ist bereits im Mai nach 24 Jahren in den Ruhestand verabschiedet worden.

+++ Pharmaökonomie +++ IFGPH Limited Website online, bündelt die Aktivitäten zu Market Access (www.ifgph-muenchen.de), einschließlich Software Tools, für Innovative Arzneimittel.
• Der Preisrechner Fertigarzneimittel (programmiert von Dr. Ge) steht nun für Interessenten zur Verfügung.
• Als eigenes Programm ist außerdem der EU-Preisrechner abrufbereit.
• Dr. Minartz und Prof. A. Neubauer bearbeiten AMNOG Dossiers in onkologischer und in Orphan Indikation.
• P. Thienel und Prof. A. Neubauer diskutieren mit Therapiezentren das Design einer ökonomischen Registrierstudie – einschließlich nicht-medikamentöser Behandlungsoptionen – in onkologischer Indikation.

+++ BERATEN +++ In einem Interview mit der Firma ALL GLOBAL erläutert Prof. G. Neubauer die sozioökonomischen Aspekte der Alzheimererkrankung. In den Mittelpunkt stellte er die bislang unbefriedigende Früherkennung. Dadurch wird auch der Erfolg einer Behandlung spürbar beeinträchtigt. Die Zunahme der Alzheimer Erkrankung in Folge der Alterung der Bevölkerung, macht erhöhte Forschungstätigkeit höchst wünschenswert. Neuere Ergebnisse in der Pharmaforschung versprechen hoffnungsvolle Fortschritte.

+++ DISKUTIEREN +++ Am 8. Juli 2016 fand das 25. Neubiberger Krankenhausforum statt. Leitthema war: „Krankenhausversorgung 2025 – Herausforderungen und Antworten“. Rund 150 Teilnehmer diskutierten mit namhaften Referenten die Thematik. Nähere Informationen, sowie die Vorträge, sind auf der Homepage: www.neubiberger-krankenhausforum.de zu finden.

+++ FORSCHEN +++ In der Sitzung des Arbeitskreises Regionale Gesundheitsversorgung von Health Care Bayern, stellt das IfG sein innovatives Projekt „Nachbar hilft Nachbar“ vor. Leitidee ist es, die herkömmliche Nachbarschaftshilfe mit Hilfe der modernen Medien auf eine neue Basis zu stellen. Über ein Internetportal können Bürger die Hilfe brauchen und Bürger die Hilfe leisten wollen zusammenfinden. Das Portal wird in Verantwortung der jeweiligen Kommune gepflegt. Ein erstes Pilotprojekt startet im August.

+++ DISKUTIEREN +++ Prof. G. Neubauer nimmt an der Tagung der vbw zum Thema: „Freiheit statt Schranken – unser Gesundheitssystem im Wandel“ teil. Im Mittelpunkt stand die Forderung der Bayerischen Staatsministerin, Frau Hummel, nach einer Regionalisierung des Morbi-RSA. Prof. Ulrich referiert zum Thema „Der Morbi-RSA und seine Verteilungswirkungen“. In einem Diskussionsbeitrag betonte Prof. G. Neubauer dass nicht nur die Regionalisierung, sondern der Gesundheitsfonds selbst, ein Problem darstellt. Er ist für die meisten Beitragszahler intransparent und unverständlich und nimmt den Krankenkassen jegliche Finanzautonomie. Daher ist der Regionale Gesundheitsfonds, wie ihn die vbw vorschlägt, eine überzeugende Alternative. Demnach verbleiben die Versichertenbeiträge bei der jeweiligen Krankenkasse und die restlichen Mittel im Gesundheitsfonds. Diese können für den Morbi-RSA eingesetzt werden. Das Modell beinhaltet implizit regionale Ausgleichskomponenten.

+++ FORSCHEN +++ Prof. G. Neubauer erarbeitet einen Beitrag zum Krankenhaus Report 2017 mit dem Titel „Die Krankenhauslandschaft im Jahre 2030“. Darüber hinaus forscht er nach den Gründen steigender Arbeitsunfähigkeit in Deutschland, sowie über den Trend zur Ambulantisierung und Digitalisierung in den Krankenhäusern.

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