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Pharmaökonomie
(Pharmaeconomics)

 

Patientenindividuelle Zweitverblisterung für Bewohner von Pflegeheimen im Rahmen eines Modellvorhabens nach §§ 63-65 SGB V
(Patient individual secondary pharmaceutical blister packs in care homes)
Gemeinsam mit Offizin-Apothekern, Pflegeheimen, Ärzten und einer großen Krankenkasse soll im Rahmen eines SGB V - Modellvorhabens die potenzielle Vorteilhaftigkeit der patientenindividuellen Zweitverblisterung in Pflegeheimen gegenüber der herkömmlichen Arzneimittelversorgung untersucht werden. Betrachtet werden dabei sowohl die Versorgungsqualität als auch die Versorgungswirtschaftlichkeit. Versorgungsqualität in diesem Kontext bezieht sich vor allem auf die Arzneimittelsicherheit als sine qua non einer optimalen Gesundheitsversorgung der Heimbewohner, wohingegen die Versorgungswirtschaftlichkeit primär Ersparnisse für die Krankenkasse adressiert (die für an der Dienstleistung Verblisterung beteiligte Vergütungspotenziale ermöglichen können). Auf Basis der Erkenntnisse des Modellvorhabens werden last not least mögliche Verbesserungen für das Gesundheitssystem insgesamt eruiert.
(Neubauer, Pfister: seit 2008)

Herausgeberschaft des Sammelbandes “Gut, Günstig, Generika: Marktdynamik zum Nutzen unserer Gesundheitsversorgung
(Editing and publishing of the anthology “Gut, Günstig, Generika”
Die Herausgeberschaft beinhaltet die inhaltliche Leitung der Sitzungen des Projektbeirates, Autorengewinnung und -betreuung,
Monitoring des Fortschritts, Organisation des Review-Prozesses und finale Rezension aller Beiträge und die Gewinnung des Verlags und anschließende Abstimmung mit dem Verlag.
(Neubauer, Pfister: 2008-2009)

Die Arzneimitteldistribution in Deutschland - Mögliche Entwicklungsszenarien unter besonderer Berücksichtigung der eigentümergeführten Apotheke
(The future of the pharamceutical distribution - possible development settings with special regard to community pharmacies)
Ziel des Gutachtens „Die Arzneimitteldistribution in Deutschland – Mögliche Entwicklungsszenarien unter besonderer Berücksichtigung der eigentümergeführten Apotheke“ ist es, in einem ersten Teil den Arzneimittelmarkt, insbesondere die Arzneimitteldistribution, einer Ist-Analyse zu unterziehen. Auf die Ist-Analyse soll eine Identifizierung der Schwachstellen aus staatlicher Sicht folgen. Darauf werden Reformszenarien aufgebaut. Die Reformszenarien werden in ein Worst-Case-, Best-Case- und Trendszenario verdichtet. In ihnen wird die Perspektive der eigentümergeführten Apotheke in den Mittelpunkt gestellt. Zu jedem Szenario werden von uns Handlungsoptionen entwickelt, die dem Auftraggeber als Grundlage für strategische Entscheidungen dienen können.

(Neubauer, Pfister: 2007-2009)

Inhaltliche und organisatorische Durchführung eines Workshops zu Rabattverträgen nach § 130a Abs. 8 SGB V
(Conceptual and organisational realisation of a workshop on rebates under the terms of § 130a Abs. 8 SGB V)
Nachdem mit dem GKV-WSG die Rabattverträge erst so richtig populär wurden, werden in diesem Workshop aus unterschiedlicher Perspektive Erfahrungen geschildert und diskutiert. Beteiligt waren vor allem Krankenkassen, Generika-Unternehmen und Regierungsvertreter.
(Neubauer, Pfister: 2008)

Die Zukunft des Arzneimittelversandhandels - eine sozialempirische Analyse
(The future of the pharmaceutical mail order - a soco-empiric analysis)
Die nachfolgende sozialempirische Studie sammelt die Meinungen und Ansichten von politischen und verbandlichen Entscheidungsträgern sowie Schlüsselakteuren des Pharmamarktes zur Zukunft des Arzneimittelversandhandels wieder.
Eine Bewertung der Aussagen und eine Prognose für die mittlere Frist durch die Verfasser runden das Bild ab. Die finale Bewertung basiert auf den Daten und Informationen, die bis Ende November/Anfang Dezember 2007 den Verfassern zugänglich waren. Dies macht auch den temporären Charakter der Studie deutlich, da die Diskussion noch in vollem Gange ist. Angeschlossen an die Bewertung wird ein Exkurs, in dem wir Gründe für einen verminderten Mehrwertsteuersatz auf alle Gesundheitsleistungen, insbesondere Arzneimittel, darlegen und die Bedeutung einer Senkung der MwSt. für die heimischen Offizinapotheken herausarbeiten.
(Neubauer, Pfister: 2007)

Ausschreibung für Hilfsmittel nach dem GKV-WSG unter besonderer Berücksichtigung der Offizinapotheke
(Bid invitation of therapeutical appliances after the GKV-WSG - effects on and options for community pharmacies)
Mit der neuen Muss-Ausschreibung werden nach Einschätzung vieler Experten ähnlich wie im Arzneimittelmarkt die Preise fallen. Vor diesem Hintergrund werden in diesem Gutachten zunächst die Neuregelungen in den §§ 33, 126 und 127 SGB V im Detail betrachtet. Zur Bestandsaufnahme gehört auch eine ökonomische Kurz-Analyse des Hilfsmittelmarktes und der Ausschreibung als Form der Preisfindung. In einem zweiten Schritt analysieren wir die Auswirkungen auf die Offizinapotheken. Anschließend stellen wir Handlungsoptionen vor, wie sich die Offizinapotheken der veränderten gesetzlichen Lage anpassen können und bewerten diese im Hinblick auf Umsetzungschancen und Priorisierung.
(Neubauer, Pfister: 2007)

Pharmaindustrie und neue medizinische Versorgungseinheiten – Chancen, Herausforderungen und Handlungsoptionen
(The pharmaceutical industry and new medical facilities – chances, challenges and options)
Im Auftrag eines Pharmaunternehmens hat das Institut für Gesundheitsökonomik untersucht, wie sich durch die Konzentration im deutschen Gesundheitswesen die Absatzwege für die Pharmaindustrie ändern. Es wurden die Möglichkeiten und Herausforderungen aufgezeigt, die sich aufgrund der Konzentration der medizinischen Leistungserbringer ergeben. Daraus wurden entsprechende Handlungsoptionen für die Pharmaindustrie abgeleitet.
(Neubauer, Minartz: 2006)

Untersuchung von Rationalisierungspotenzialen durch Outsourcing in einer Krankenhausapotheke
(Analysis of rationalisation potentials through outsourcing in a hospital pharmacy)
Für einen bundesweit agierenden Zulieferer von Arzneimittelkomponenten in Krankenhäuser wurden anhand der konkreten Gegebenheiten eines norddeutschen Universitätsklinikums Potenziale zum Outsourcing bestimmter Dienste der hauseigenen Apotheke untersucht. Im Hinblick auf die Entscheidungsvorbereitung zur künftigen (Neu-) Ausrichtung der internen Organisation des Klinikums („make or buy“) lag dabei das spezielle Augenmerk auf der betriebswirtschaftlichen Analyse der Herstellungsvorgänge, der konkreten Benennung von Rationalisierungspotenzialen sowie der Ermittlung erzielbarer Einsparungen.
(Neubauer, Lindl: 2002)

Disease Management – Ansätze und Möglichkeiten der Mitwirkung von Apothekern
(Disease management - initial steps and possibilities for the cooperation of pharacists)
 Im Auftrag des übergreifenden Verbandes der Apothekerverbände wurde in einem Gutachten überprüft, welche Ansätze und Möglichkeiten der Mitwirkung für Apotheker und Apothekerverbände im Rahmen des Disease Managements bestehen. Hierzu wurde in einem ersten Schritt die Funktionsweise, die Problematik und die Reform des Risikostrukturausgleiches - insbesondere die Disease Management Programme – dargestellt. Anschließend wurden die Tätigkeitsbereiche der Apotheker definiert und in unterschiedliche Basis- und Aufbaumodule gebündelt, die auch Grundlage für die anschließend entwickelte Vergütung der Apotheker im Rahmen des Disease Managements darstellen. Am Beispiel einer der ausgewählten chroni-schen Krankheiten wurden sowohl die Tätigkeiten als auch die Vergütung der Apotheker vorgestellt.
(Neubauer, Ujlaky: 2002)