Gesundheitsökonomie München
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Medizinische Rehabilitation

 

Entwicklung und Anwendung der RBG bei Diabetes
(Development and application of the RBGs for diabetes)
Gemeinsam mit zwei Rehakliniken mit einer Diabetesabteilung und einer großen Ersatzkasse entwickelt das IfG RBG für die Indikation Diabetes. Wie bei der Orthopädie und Kardiologie werden Mikrodaten aus den Modellkliniken über einen Erhebungsbogen erhoben, um medizinisch und gleichzeitig wirtschaftliche bedarfshomogene Patientengruppen abzugrenzen. Gleichzeitig werden die Fallzusammensetzungen als Basis für eine Anwendung der Ergebnisse erhoben.
(Neubauer, Pfister, Wick: seit 2008)
 

Erprobung der RBG-Fallpauschalen in der Indikation Orthopädie - Grundlagen eines Benchmarking
(Application of a performance oriented remuneration system in orthopaedics as a benchmarking-fundament)
RBG-Fallpauschalen haben neben der Bedeutung für eine leistungsgerechte Vergütung potenziellen Nutzen für das interne Leistungs- und Kostencontrolling. Zusammen mit einer Klinikgruppe wird dieses Potenzial systematisch untersucht. Primäre Zielsetzung dieses Projektes ist es also, mit den für die Orthopädie entwickelten RBG die Fallzusammensetzungen als Voraussetzung für ein Benchmarking auf Leistungserbringerseite zu erproben. Als Nebenziel wird darüber hinaus das Änderungsrisiko durch die Einführung von RBG bestimmt.
(Neubauer, Pfister: seit 2008)
 

Erprobung der RBG-Fallpauschalen in der Indikation Orthopädie
(Application of a performance oriented remuneration system in rehabilitation in orthopaedics)
Zielsetzung des Projektes ist es, die für die Orthopädie entwickelten RBG als leistungsbezogenes Vergütungssystem zu erproben. Auf Kassenseite stehen als Partner große Ersatzkassen  bereit. Auf Seiten der Leistungserbringer ist ein Verbund von Rehakliniken jeweils mit einer Orthopädieabteilung dabei. Neben einer Berechnung von Fallschwere und Basisfallwerten geht es auch um (virtuelle) Vergütungsverhandlungen auf Basis der Rechenergebnisse.
(Neubauer, Pfister: seit 2008)
 

Intervall-Reha als integrierte Versorgungslöung bei COPD
(Intermittent rehabilitation as an integrated health care solution for COPD)
COPD ist eine der weitverbreitetsten und volkswirtschaftlich teuersten Krankheiten in modernen Industrigesellschaften. Das Institut für Gesundheitsökonomik hat ein sektorenübergreifendes Modell entwickelt, in dem Krankenkassen, stationäre und ambulante Rehaeinrichtungen, niedergelassene Ärzte und Krankenhäuser gemeinsam eine optimale medizinische Versorgung der COPD-Patienten verfolgen. Neben den medizinischen Aspekten wird auch die Vergütungsseite einbezogen.
(Neubauer, Pfister: 2007-2008)
 

Ansätze zu einer leistungsorientierten, fallgruppenspezifischen Vergütung in der Rehabilitation
(Development of a performance oriented remuneration system in rehabilitation on the basis of patient groups)
Gemeinsam mit mehreren großen Krankenkassen, Landesverbänden von Privatklinken und einzelnen Modellkliniken hat das IfG vor, ein auf Leistung basierendes Vergütungssystem in den Indikationen Orthopädie und Kardiologie zu entwickeln.
Ziel der Studie ist die Entwicklung eines Klassifikationsmodells zur Gruppierung der Rehabilitationsfälle in bedarfshomogene Rehabilitations-Behandlungsgruppen (RBG). Im Mittelpunkt steht dabei die Schaffung von mehr Transparenz und Vergleichbarkeit des Leistungsgeschehens nach außen (Benchmarking), die Förderung einer klaren Kostenzuordnung nach innen, sowie die Grundsteinlegung für eine fallbezogene Leistungsvergütung in der medizinischen Rehabilitation.
Um Fallgruppen zu bilden werden Mikrodaten aus den Modellkliniken über einen Erhebungsbogen erhoben sowie parallel dazu Kassendaten analysiert.
(Neubauer, Pfister: 2006-2008)
 

Analyse der Auswirkungen des Rehabilitationsfallmanagement einer großen regionalen Krankenkasse
(Analysis of the effects of rehabilitation case management of a large regional statutory health insurance fund)
Nach Einführung von Rehabilitationsfallpauschalen einer großen regionalen Krankenkasse
sowie einer verstärkten Konzentration von Patienten hin zu weniger Rehabilitationskliniken, werden seitens der Leistungserbringer erhebliche Einbußen in der Versorgungsqualität befürchtet.
Vor diesem Hintergrund wurde das IfG seitens der Krankenkasse darum gebeten, eine wissenschaftliche Begleituntersuchung zur Dokumentation möglicher Auswirkungen vorzunehmen. Neben einer indikationsbezogenen Dokumentation einzelner Zeitreihen wie Fallzahlen, Verweildauern und Fallpauschalen wurden zur Messung der Versorgungsqualität die Variablen Verlegungsentfernung vom Akutkrankenhaus in die Reha-Klinik, Wiedereinweisung in ein Akutkrankenhaus, Verweildauerverlängerung sowie Personalschlüssel ebenfalls als Zeitreihen dargestellt. .
(Neubauer, Lewis:  2005)
 

Strukturqualitätsmessungen an bayerischen Reha-Kliniken
(Measurement of structural quality at Bavarian rehabilitation clinics)
Durch die Bildung von Fallpauschalen sind die Kosten einzelner Rehabilitationskliniken direkt miteinander vergleichbar. Fallpauschalen können somit von den Krankenkassen als Steuerungsinstrument hin zu kostengünstigeren Versorgungseinrichtungen verwendet werden. Das IfG wurde in diesem Zusammenhang gebeten, mögliche Korrelationen zwischen niedrigen Fallpauschalen und einer niedrigeren Versorgungsqualität aufzuzeigen. Neben der Analyse von Ärzte-, Pflege- und Therapieschlüsseln hat das IfG einen eigenen Strukturqualitätsindex entwickelt, der für eine größere Stichprobe von Reha-Kliniken der jeweiligen Fallpauschalenhöhe gegenübergestellt werden kann.
(Neubauer, Lewis: 2004 )
 

Untersuchung sinkender Krankenstände und deren Auswirkungen auf die Rehabilitation der Rentenversicherungsträger
(Analysis of reduced absentee rates and their effects on medical rehabilitation financed by pension funds)
Im Auftrag eines großen Rentenversicherungsträgers wurden die Auswirkungen der seit längerem zu beobachtenden sinkenden Krankenstände in der Bundesrepublik Deutschland untersucht. Dabei galt es vor allem herauszufinden, welche Gründe zu dem starken Rückgang in den letzten Jahren geführt haben und welche Folgen sich daraus ergeben. Ein besonderes Augenmerk wurde auf die Frage gerichtet, wie viele Arbeitnehmer aus Angst um ihren Arbeitsplatz auch krank zur Arbeit gehen, wodurch sich wiederum Spätfolgen und Auswirkungen auf den zukünftigen Reha-Bedarf ergeben.
(Neubauer, Beivers: 2004)
 

Bildung von Komplexpauschalen in der neurologischen Rehabilitation
(Integrated treatment fees per case in the area neurological rehabilitation)
Das IfG hat für zwei Reha-Kliniken einer bayerischen Unternehmensgruppe die wissenschaftliche Begleituntersuchung zur Bildung von Komplexpauschalen in der neurologischen Rehabilitation übernommen. Ziel ist es, noch im Laufe des Jahres 2005 für die Gruppe der Hirninfarktpatienten eine phasenübergreifende Fallpauschale zwischen den Kliniken und einzelnen Krankenkassen zu vereinbaren. Hierbei sollen jeweils für die Phasen B und C, sowie C und D entsprechende Komplexpauschalen gebildet werden.
(Neubauer, Lewis: 2003-2005 )
 

Gesundheitsökonomische Analyse der sequentiellen Rehabilitation eines konkreten Therapiezentrums
Im Auftrag eines interdisziplinären Therapiezentrums wird im Rahmen dieses Projektes die sequentielle Rehabilitation zur Behandlung ADHS-erkrankter Kinder untersucht. Hierzu werden die unterschiedlichen Behandlungsmethoden von ADHS-Patienten allgemein dargestellt.
siehe auch: Gesundheitsökonomische Evaluation
(Neubauer, Ujlaky: 2002-2005)
 

 Rehabilitationsbehandlungsgruppen als Basis für eine Kosten- und Leistungssteuerung im Bereich Orthopädie
(Rehabilitation treatment groups as a basis for cost and treatment control in the area of orthopaedics)
Gemeinsam mit mehreren Rehabilitationskliniken hat das IfG Patientenerhebungen in den Bereichen Anschlussheilbehandlung und Heilverfahren durchgeführt. Hierbei wurden Orthopädiepatienten einzelnen validierten Rehabilitationsbehandlungsgruppen (RBGen) zugeordnet, welche eine homogene Leistungs- und Kostenstruktur aufweisen. Die einzelnen medizinischen Leistungen wurden pro Patient und pro RBG vom IfG ökonomisch bewertet. Das anschließende ”Benchmarking” der Ergebnisse ermöglichte eine Beurteilung einzelner Kliniken und deren Behandlungsabläufe. Im Anschluss wurden “best practice guidelines” abgeleitet, die dazu dienen sollen, Behandlungsprozesse zu optimieren.
(Neubauer, Lewis, Stiefelmeyer: 2002-2004)
 

Auswirkungen von DRGs auf die medizinische Rehabilitation von Erwerbstätigen
(Effects of DRGs on medical rehabilitation of the employed workforce)

Für einen großen Sozialversicherungsträger wurden die finanziellen Auswirkungen der Einführung von DRGs auf die Rehabilitation bis zum Jahr 2010 berechnet. Hierbei wurde zum einen ein DRG-Verweildauereffekt - der Effekt einer Verweildauerverkürzung im Akutkrankenhaus mit Teilverlagerung in die Reha - berücksichtigt. Zum anderen wurde ein zweiter Effekt, nämlich der zu erwartende, größere Fallzahlenanstieg in der Anschlussheilbehandlung (DRG-Fallzahleneffekt) berechnet. Das DRG-Szenario wurde schließlich einer theoretischen Entwicklung ohne DRGs gegenübergestellt, um den gesamten DRG-Effekt zu bestimmen. Um zukünftige Möglichkeiten für die deutsche Rehabilitationsversorgung aufzuzeigen, wurde die momentane Rehasituation in Australien genauer beschrieben. Anhand von AR-DRGs wurden für ausgewählte Fallgruppen Patientenstrukturen nach individuellen Schweregraden untersucht.
(Neubauer, Lewis: 2002) 
 

Rehabilitationsbehandlungsgruppen als Basis für eine Kosten- und Leistungssteuerung im Bereich Orthopädie
(Rehabilitation treatment groups as the basis for cost and performance management in the area of orthopaedics)

Gemeinsam mit mehreren Rehabilitationskliniken führt das IfG Patientenerhebungen in den Bereichen Anschlussheilbehandlung und Heilverfahren durch. Hierbei werden Orthopädiepatienten einzelnen validierten Rehabilitationsbehandlungsgruppen (RBGen) zugeordnet, welche eine homogene Leistungs- und Kostenstruktur aufweisen. Das IfG wird die einzelnen medizinischen Leistungen pro Patient und pro RBG ökonomisch bewerten. Das anschließende “Benchmarking“ der Ergebnisse erlaubt eine Beurteilung einzelner Kliniken und deren Behandlungsabläufe. Im Anschluss sollen „best practice guidelines“ abgeleitet und Behandlungsprozesse optimiert werden.
(Neubauer, Lewis: 2002-2004)
 

Abschätzung des Reha-Marktvolumens im Zeitalter von DRGs für ausgewählte Indikationsgebiete
(Estimation of the future volume of rehabilitation under DRGs for selected indications)

Für einen großen deutschen Klinikbetreiber hat das IfG das Reha-Marktvolumen nach DRG-Einführung für die Indikationsgebiete Kardiologie, Neurologie, Orthopädie und Psychosomatik bis in das Jahr 2010 abgeschätzt. Im Hinblick auf die Marktentwicklung in der Rehabilitation können im Anschluss entsprechende Handlungsfelder aufgedeckt und Handlungsstrategien definiert werden.
(Neubauer, Lewis: Start 2002)