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Krankenhaus
(Hospital)

 

Konzeption für eine deutsch-arabische Zusammenarbeit im stationären Bereich
(Blueprint for a german-arabic cooperation in clinical treatment)
In Kooperation mit einem Gesundheitsdienstleister wird eine Konzeption erarbeitet, wie deutsche Krankenhäuser mit arabischen Gesundheitseinrichtungen kooperieren können. Hierbei wird das Augenmerk vor allem auf die arabischen Emirate gelegt.
(Neubauer, Beivers, Minartz: seit 2007)

Aktualisierung des Projekts “Krankenhaus-Benchmarking”
(Project “hospital benchmarking”)
Im Rahmen dieses Projekts werden für Krankenhäuser unterschiedlicher Versorgungsstufen
diverse statistische Kennzahlen erhoben. In Form einer Clusterbildung können diese Kennzahlen einander in unterschiedlichen Ausprägungen gegenübergestellt werden. Ziel ist es, im Rahmen von Arbeitsgruppen Erfahrungen zwischen einzelnen Krankenhäusern auszutauschen. Angesichts der Situation einzelner Krankenhäuser können im Anschluss Strategien für individuelle Projektteilnehmer entwickelt werden.
(Neubauer, Beivers: seit 2007: Kooperationspartner KMS (Org. + Info GmbH) )

DRG-Zuordnung und Kostenkalkulation für das Operationsverfahren der mikroskopischen Wirbelsäulen-Laminektomie
(DRG assignment and cost calculation for the operative treatment of microscopic vertebral laminectomy)
Im Auftrag einer orthopädischen Privatklinik wurde das IfG gebeten, den Leistungsaufwand sowie die Behandlungskosten einer sequentiellen, mikroskopischen Wirbelsäulen-Laminek-tomie zu ermitteln.
Da es sich im Gegensatz zu einer offenen Operation um einen weitaus längeren OP-Eingriff handelt, wird die analoge Vergütung beider Operationsverfahren innerhalb ein und derselben DRG seitens der Privatklinik infrage gestellt.
Durch eine Leistungs- und Kostendokumentation wird das IfG die beiden Operationsverfahren einander gegenüberstellen und bei entsprechender Ergebnis-dokumentation  im Sinne einer sachgerechten Vergütung der sequentiellen, mikroskopischen Wirbelsäulen-Laminektomie argumentieren.
(Neubauer, Lewis, Stiefelmeyer: 2005)

Prognose der Sachkostenentwicklung 2005 für die Krankenhäuser der Bundesländer Hessen, Sachsen und Thüringen
(Forecasting the material cost development 2005 for hospitals in the Federal States of Hesse, Saxony and Thuringia)
Im Zuge der Verhandlung landesweiter Basisfallraten im Jahr 2005 müssen sowohl die Entwicklungen der Personalkosten als auch die Entwicklungen der Sachkosten entsprechend prognostiziert werden. Für den Sachkostenbereich wurde das IfG von den Landeskranken-hausgesellschaften der Bundesländer Hessen, Sachsen und Thüringen gebeten, die jeweiligen Entwicklungen im Bereich der Sachkosten zu ermitteln. Hierzu wurden die einzelnen Kostenkomponenten ermittelt und für Teilbereiche entsprechende Preisindizes gebildet. Bei der prognostizierten Entwicklung einzelner Preisindizes fanden Aspekte wie Struktur- und Innovationseffekt, sowie volks- und weltwirtschaftliche Einsflussfaktoren Berücksichtigung.
(Neubauer, Lewis: 2005)

Zukunftsoptionen für Geriatrische Kliniken: Möglichkeiten der Restrukturierung
(Future options for geriatric hospitals: Possibilities for restruction)
Im Auftrag einer Geriatrischen Klinik in Baden Württemberg wurden Zukunftsoptionen entwickelt, anhand derer Geriatrische Kliniken ihre Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbspositionierung verbessern können. Dabei wurde gezielt auf die Möglichkeiten einer effizienteren Auslastung der bestehenden Infrastruktur eingegangen.
(Neubauer, Beivers: 2005)

Die DRG-Konvergenzphase und deren Auswirkungen auf das Innovationspotential der Krankenhäuser
(The DRG convergence phase and its implications for the innovation potential of hospitals)
Im Rahmen dieses Gutachtens wurde dokumentiert, dass durch die bisher geplante DRG-Konvergenzphase ohne eine Unterscheidung nach Versorgungsstufen erhebliche finanzielle Ressourcen der Maximalversorger und somit auch ein erhebliches Innovationspotential verloren gehen würde. Gleichzeitig wurde die geplante DRG-Konvergenzphase in Deutschland den DRG-Erfahrungen aus den USA, Frankreich und Norwegen gegenübergestellt.
Seit Abschluss dieses Gutachtens ist die bisher unzureichende Ausgestaltung der DRG-Konvergenzphase u.a. auch aus ähnlichen Erwägungen heraus im Rahmen des 2. Fallpauschalenänderungsgesetzes durch Neuerungen entsprechend verbessert worden.
(Neubauer, Lewis: 2004)


Vergleich der Kosten aus der Anwendung einer Schlitten- und Bioprothese bei der Behandlung von Arthrose am Kniegelenk
(Cost comparison of a standard prothesis and a biological prothesis for the operation of arthrosis in the knee joint)
Im Jahr 2004 wurden vom IfG zwei Operationsverfahren am Knie in ihren Leistungen sowie den dazugehörigen Kosten einander gegenübergestellt.
Aufgrund längerer OP-Zeiten und einem höheren Materialaufwand konnte ein größerer Kostenaufwand bei der ‚Bioprothese mit Umstellung’ dokumentiert werden. Gleichzeitig wurden vom IfG in Anlehnung an das DRG-System 2004 Argumente für eine sachgerechte Vergütung der ‚Bioprothese mit Umstellung’ angeführt.
(Neubauer, Lewis: 2004)

Konzeptentwicklung zur Bewertung von Angeboten bei der Privatisierung der Krankenhäuser eines Landkreises in Bayern
(Conceptual development for an evaluation of tenders with regards to privatisation of hospitals of a county in Bavaria)
Das Projekt verfolgte das Ziel, für Angebote bei der Privatisierung von Krankenhäusern ein Bewertungsschema zu entwickeln. Das Bewertungsschema zeigt die Stärken und Schwächen sowie die Chancen und Risiken der Angebote systematisiert auf.
(Neubauer, Ujlaky: 2004)

Zukunftsfähige Restrukturierung der Kreiskrankenhäuser eines Landkreises in Oberbayern
(Future-oriented restructuring of rural hospitals  in a county of Upper Bavaria )
Dieses Gutachten verfolgte das Ziel, eine Alternative zu vorliegenden Vorschlägen zur künftigen Ausrichtung der Kliniken eines Landkreises in Oberbayern aufzuzeigen. Im Mittelpunkt stand dabei eine bedarfs- und wohnortnahe Akutversorgung, die im Verbund aus betriebswirtschaftlicher und medizinischer Sichtweise zu optimieren ist. In einem eigenen Abschnitt wurde die Alternative der Privatisierung mit ihren Vor- und Nachteilen dargestellt.
 (Neubauer, Ujlaky: 2004)

Gutachten zur Schaffung zukunftsfähiger Strukturen für die Krankenhausversorgung einer Region in Bayern
(Study for restructuring the hospital landscape in a region of Bavaria)
Das Gutachten stellte mögliche Optionen für eine zukunftsfähige Umstrukturierung von Krankenhäusern vier verschiedener Träger dar. Die Umstrukturierungsoptionen resultierten aus einer Analyse der Ist-Situation im Rahmen einer SWOT-Analyse und einer Bedarfsprognose für die acht Einrichtungen. Neben einer first-best Lösung aus medizinischer und ökonomischer Sicht wurde eine second-best Lösung unter Berücksichtigung politischer Interessen entwickelt.
(Neubauer, Ujlaky: 2004)

Projekt “Krankenhaus-Benchmarking”
(Project “hospital benchmarking”)
Im Rahmen dieses Projekts werden für Krankenhäuser unterschiedlicher Versorgungsstufen
diverse statistische Kennzahlen erhoben. In Form einer Clusterbildung können diese Kennzahlen einander in unterschiedlichen Ausprägungen gegenübergestellt werden. Ziel ist es, im Rahmen von Arbeitsgruppen Erfahrungen zwischen einzelnen Krankenhäusern auszutauschen. Angesichts der Situation einzelner Krankenhäuser können im Anschluss Strategien für individuelle Projektteilnehmer formuliert werden.
(Neubauer, Lewis: seit 2004; Kooperationspartner Prof. Astfäller, KMS (Org. + Info GmbH) )

Gutachten zur Krankenhausumstrukturierung im nördlichen Hessen
(Study for restructuring the hospital landscape in Northern Hesse)
Für eine Gruppe hessischer Kreiskrankenhäuser wurden vom IfG unterschiedliche Holdinglösungen in Form einer horizontalen bzw. einer vertikalen Kooperation mit einem Krankenhaus der Zentralversorgung aufgezeigt. Nach einer Bewertung der beiden Lösungsansätze wurden vom IfG konkrete Handlungsempfehlungen ausgesprochen.
In einem vorangegangenen Bericht für denselben Arbeitgeber wurde bereits auf die Möglichkeit einer gegenseitigen Spezialisierung der Krankenhäuser untereinander eingegangen. Zu diesem Zweck wurden Beispielrechnungen für einen budgetneutralen Austausch von Behandlungsleistungen durchgeführt.
(Neubauer, Lewis: 2003, 2004)

Kreiskrankenhäuser in Hessen – Fit für die Zukunft
(Rural hospitals in the state of Hessia – Fit for the future) 
Im Rahmen eines Benchmarking-Projekts hat das IfG ein Ranking mehrerer hessischen Kreiskrankenhäuser vorgenommen. Hierbei wurden die Krankenhäuser mittels statistischer Kennzahlen in den Bereichen Leistungsspektrum, Wettbewerbsposition und Wirtschaftlichkeit bewertet und einander gegenübergestellt.
(Neubauer, Lewis: 2003)

Einordnung innovativer Behandlungsstrategien vor dem Hintergrund der DRG-Einführung in deutschen Krankenhäusern
(Embedding innovative treatment strategies into the DRG-system of German hospitals)

In Kooperation mit einem weiteren gesundheitsökonomischen Institut und einem großen Pharmaunternehmen wird die Fragestellung geklärt, wie der Einsatz innovativer Behandlungsstrategien unter den erwarteten DRG-Bedingungen einzuschätzen ist. Hierzu wird eine bundesweite Querschnittsanalyse durchgeführt, um die Kostenstruktur des Managements der Thromboembolie-Prophylaxe, der Diagnose und der Behandlung auftretender Komplikationen im klinischen Alltag zu erheben. Abschließend erfolgt die Analyse der ökonomischen Konsequenzen bei einem definierten Patien-tenkollektiv aus der Krankenhausperspektive.
(Neubauer, Ujlaky: 2002)  

Möglichkeiten einer Umstrukturierung kommunaler Krankenhäuser unter besonderer Berücksichtigung einer bestimmten Versorgungsregion in Deutschland
(Possibilites of restructuring the rural hospital landscape under consideration of a specific region in Germany)

Aufbauend auf der Darstellung des Status Quo der Versorgungsregion wird ein Grobkonzept über mögliche Handlungsstrategien für die in der Versorgungsregion beteiligten Krankenhäuser entwickelt. Die Vorteile einer Umstrukturierung wird insbe-sondere den Eigentümern dargestellt. Im Anschluss wird das konkrete Vorteilpotenti-al für die beteiligten Häuser konkretisiert und errechnet.
(Neubauer, Ujlaky: 2002)

Entwicklung von Richtgrößen für eine wirtschaftlich tragfähige stationäre Psychiatrie in Bayern
(Development of guidelines for economically sustainable inpatient psychiatric treatment in Bavaria)

Die Psychiatrie befindet sich seit Jahren in einer Umstrukturierungsphase hin zu einer regionalisierten und dezentralisierten psychiatrischen Versorgung. Dieses Gutachten, im Auftrag des bayerischen Staatsministeriums, gibt gerade für diesen Trend einen Anhaltspunkt für die Planung der psychiatrischen Versorgung. Hierzu wurde ein betriebswirtschaftliches Konzept für die Darstellung der Mindestgröße einer Einrichtung der stationären Erwachsenenpsychiatrie entwickelt und über die Untersuchung mehrerer psychiatrischer Einrichtungen in Bayern überprüft. Neben der stationären Versorgung wurde das Konzept auf Tageskliniken und Kriseneinrichtungen übertragen und auch hier empirisch beurteilt. In einem letzten Schritt wurde die betriebswirtschaftliche auf eine volkswirtschaftliche Betrachtungsweise unter Verwendung einer Kosten-Nutzen-Analyse ausgeweitet.
(Neubauer, Ujlaky: 2002)  

Analyse der Entwicklung des Krankenhausmarktes in Deutschland unter besonderer Berücksichtigung eines kommunalen Klinikums der Maximalversorgung
(Analysis of developments in the German hospital landscape under consideration of a communal clinic of high-level healthcare provision)

Im Rahmen dieses Gutachtens wurde, ausgehend von der allgemeinen Entwicklung des Gesundheitsmarktes, der Krankenhausmarkt in seinen Grundzügen dargestellt. Dabei wurde jeweils für die Angebots- und Nachfrageseite die Entwicklung bis heute dargestellt und eine Prognose bis 2010 abgegeben. Anschließend wurden allgemein die Möglichkeiten der Umstrukturierung eines öffentlichen Krankenhauses aufgezeigt. Darauf aufbauend wurden die Marktchancen des hessischen Klinikums analysiert und ein Stufenplan entwickelt, der die Chancen des Klinikums auf regionaler und nationaler Ebene aufzeigt.
(Ujlaky: 2001)

Anforderungen an die Führungskräfte im Krankenhaus der Zukunft
(Requirements in modern hospitals future management)

Die Zielsetzung dieser Studie, die in Zusammenarbeit mit einer großen Beratungsgesellschaft durchgeführt wurde, bestand darin, auf der Basis des derzeitigen Krankenhausmarktes in Deutschland sowie der zu erwartenden Trends bis 2010 die Anforderungen an Führungskräfte im Krankenhauswesen zu ermitteln. Hierzu wurde die Darstellung über die Entwicklung des Gesundheitswesens und des Krankenhausmarktes als Basis für eine mündliche Expertenbefragung herangezogen. Unter Berücksichtigung der Expertenbefragung wurde ein Fragebogen entwickelt, der an eine repräsentative Stichprobe von Krankenhäusern in Deutschland versandt wurde. Die Aus- und Bewertung dieser repräsentativen Befragung, insbesondere über die Personalauswahl und –beschaffung, wurde in einer Euroforum-Veranstaltung vorgestellt. Die Studie kann über das IfG bezogen werden.
(Ujlaky: 2001)  

Kosteneinsparung in Krankenhäusern durch Outsourcing der Wiederaufbereitung von Medizinprodukten
(Hospital rationalisation potentials through outsourcing of medical product re-use)
Im Auftrag eines in den Vereinigten Staaten und in Deutschland tätigen Wiederaufbereiters von Medizinprodukten wurde das Gesundheitswesen und der Krankenhausmarkt in seiner Struktur analysiert. Darauf aufbauend wurde der Markt für Medizinprodukte als Teil des Krankenhausmarktes untersucht. Die Wiederaufbereitung von Medizinprodukten wurde als Prozess betrachtet und sowohl auf die gesetzlichen Rahmenbedingungen als auch auf ihre Anforderungen überprüft. Anschließend wurden Einsparungspotentiale durch die Wiederaufbereitung von Medizinprodukten auf DRG-Basis, auf Krankenhausbasis sowie auf nationaler und europaweiter Ebene errechnet.
(Ujlaky: 2001)  

Wissenschaftliche Begleitung einer Tagesklinik
(Scientific support to a same-day clinic)

Im Auftrage einer Tagesklinik wurde eine mehrjährige Untersuchung zur Frage der Abgrenzung tagesklinischer Fälle im Krankenhaus von vollstationären Fällen und ambulanten Patienten durchgeführt. Auf der Grundlage der Untersuchungsergebnisse wurden Abgrenzungskriterien für „typische“ tagesklinische Patienten entwickelt. Anhand der Patienten der Einrichtung konnten diese Kriterien erprobt werden. Dabei zeigte sich, dass sich klare Merkmale für die in der untersuchten Tagesklinik behandelten Patienten definieren lassen.
(Neubauer, Lindl: 2001)