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Integrierte Versorgung (Integrated care)
Patientenindividuelle Zweitverblisterung für Bewohner von Pflegeheimen im Rahmen eines Modellvorhabens nach §§ 63-65 SGB V
(Patient individual secondary pharmaceutical blister packs in care homes) Gemeinsam mit
Offizin-Apothekern, Pflegeheimen, Ärzten und einer großen Krankenkasse soll im Rahmen eines SGB V - Modellvorhabens die potenzielle Vorteilhaftigkeit der patientenindividuellen Zweitverblisterung in Pflegeheimen
gegenüber der herkömmlichen Arzneimittelversorgung untersucht werden. Betrachtet werden dabei sowohl die Versorgungsqualität als auch die Versorgungswirtschaftlichkeit. Versorgungsqualität in diesem Kontext bezieht
sich vor allem auf die Arzneimittelsicherheit als sine qua non einer optimalen Gesundheitsversorgung der Heimbewohner, wohingegen die Versorgungswirtschaftlichkeit primär Ersparnisse für die Krankenkasse adressiert
(die für an der Dienstleistung Verblisterung beteiligte Vergütungspotenziale ermöglichen können). Auf Basis der Erkenntnisse des Modellvorhabens werden last not least mögliche Verbesserungen für das
Gesundheitssystem insgesamt eruiert. (Neubauer, Pfister: seit 2008)
Intervall-Reha als integrierte Versorgungslöung bei COPD
(Intermittent rehabilitation as an integrated health care solution for COPD) COPD ist eine der weitverbreitetsten und volkswirtschaftlich teuersten Krankheiten in modernen Industrigesellschaften. Das Institut
für Gesundheitsökonomik hat ein sektorenübergreifendes Modell entwickelt, in dem Krankenkassen, stationäre und ambulante Rehaeinrichtungen, niedergelassene Ärzte und Krankenhäuser gemeinsam eine optimale
medizinische Versorgung der COPD-Patienten verfolgen. Neben den medizinischen Aspekten wird auch die Vergütungsseite einbezogen. (Neubauer, Pfister: 2007-2008)
Strategische Optionen einer Facharztpraxis – Entwicklung einer Konzeption
(Development of strategic options for settled doctors)
Das Institut für Gesundheitsökonomik hat eine Konzeption mit strategischen Optionen für niedergelassene Fachärzte entwickelt. Hierbei wurde die Arztpraxis als Unternehmen betrachtet und gezeigt, welche
Möglichkeiten Ärzten zur Verfügung stehen, um im sich wandelnden Marktumfeld bestehen zu können. Insbesondere wurden hier die Kooperationsmöglichkeiten untersucht, die sich aus dem liberalisierten Arztrecht
ergeben. (Neubauer, Minartz: 2006)
Konzeption zur Gründung einer MVZ-Praxisklinik (Conception for the formation of a MVZ-clinic) Das Institut für
Gesundheitsökonomik hat eine Konzeption entwickelt, wie die in manchen Bundesländern drohende hausärztliche Unterversorgung verhindert werden kann. Gleichzeitig wurde eine Optimierung der regionalen fachärztlichen
Versorgung angestrebt. Die Gründung eines Integrierten Versorgungszentrums (IVZ) sichert die flächendeckende medizinische Versorgung und steigert die Effizienz der Leistungserbringung, indem die Grenzen zwischen
ambulantem und stationärem Sektor aufgehoben werden. (Neubauer, Minartz: 2006)
Machbarkeitsstudie und gesundheitsökonomische Bewertung der Konzeption eines Medizinischen Kompetenzzentrums (Feasibility study and health economic evaluation of the conceptual design for a medical competence centre )
Im Auftrag einer bayerischen Krankenhaus-Management-Gesellschaft wurde die Konzeption für ein Medizinisches Kompetenzzentrum, welches in einem ehemaligen Krankenhaus entstehen soll, auf seine Machbarkeit
hin überprüft, sowie potentielle Einnahmen geschätzt. Darüber hinaus wurden, nach einer eingehenden Standortanalyse, Handlungsempfehlungen für die zukünftige Marktpositionierung des Medizinischen Kompetenzzentrums
ausgesprochen. (Neubauer, Beivers: 2004)
Visionen der Gesundheitspolitik zur Realisierung eines Gesundheitszentrums (Visions of health politics for the realisation of a health centre)
Im Jahr 2003 hat das IfG für ein bayerisches Krankenhaus der Zentralversorgung ein Strategiepapier zur Realisierung eines Gesundheitszentrums entwickelt. Hierbei wurden Aspekte wie das Bettenpotential im
Bereich medizinische Rehabilitation, Möglichkeiten der Kurzzeitpflege, die Anbindung belegender Facharztpraxen, sowie das Bettenpotential für ein Klinikhotel mit berücksichtigt. (Neubauer, Lewis: 2003)
Disease Management – Ansätze und Möglichkeiten der Mitwirkung von Apothekern (Disease management - initial steps and possibilities for the cooperation of pharacists)
Im Auftrag des übergreifenden Verbandes der Apothekerverbände wurde in einem Gutachten überprüft, welche Ansätze und Möglichkeiten der Mitwirkung für Apotheker und Apothekerverbände im Rahmen des
Disease Managements bestehen. Hierzu wurde in einem ersten Schritt die Funktionsweise, die Problematik und die Reform des Risikostrukturausgleiches - insbesondere die Disease Management Programme – dargestellt.
Anschließend wurden die Tätigkeitsbereiche der Apotheker definiert und in unterschiedliche Basis- und Aufbaumodule gebündelt, die auch Grundlage für die anschließend entwickelte Vergütung der Apotheker im Rahmen des
Disease Managements darstellen. Am Beispiel einer der ausgewählten chroni-schen Krankheiten wurden sowohl die Tätigkeiten als auch die Vergütung der Apotheker vorgestellt. (Neubauer, Ujlaky: 2002)
Integrierte Versorgung onkologischer Patienten (Integrated care of oncological patients) In Zusammenarbeit mit einer
großen Krankenkasse und einem Krankenhaus untersucht das Institut für Gesundheitsökonomik in einem mehrjährigen Projekt patientenbezogene und ökonomische Aspekte einer ambulant-stationär integrierten Versorgung
onkologischer Patienten in einem ländlichen Raum. Dies geschieht mit dem Ziel, die Umsetzungsmöglichkeiten des zugrundeliegenden Modells der Integrierten Versorgung nach § 140 ff SGB V auch in anderen Regionen zu
erarbeiten. (Neubauer, Lewis, Lindl: 2002)
Anwendung der DRGs für einen morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich
Das zum 01.01.2002 in Kraft getretene Gesetz zur Reform des Risikostrukturausgleiches (RSA) sieht unter anderem vor, bis zum
Jahre 2007 einen morbiditätsorientierten RSA einzuführen. Das IfG hat für den Bundesverband einer gesetzlichen Krankenversicherung eine Machbarkeitsstudie durchgeführt, inwieweit die Diagnosis Related Groups (DRGs),
die in Deutschland zum Jahre 2003 bzw. 2004 im akut-stationären Krankenhaussektor eingeführt werden, für einen „Morbi-RSA“ Verwendung finden können. Hierzu wurden neben der konkreten Berechnung der Transfersumme
über einen kassenspezifischen Case-Mix-Index Alternativen für die Verwendung von DRGs aufgezeigt. siehe auch: Gesundheitsreform (Neubauer, Ujlaky: 2001)
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