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Gesundheitspolitik, Gesundheitsreformen (Health Policy, Health Care Reform)
Kompass Gesundheitspolitik – Erstellung einer Expertise zur Neuausrichtung des GKV-Gesundheitssystems an den Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft
In Zusammenarbeit mit einem bayerischen Verband hat das IfG einen Maßnahmenkatalog entwickelt, wie die GKV-Gesundheitsversorgung auf Grundlage der bewährten Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft hin
zu einer Gesundheitswirtschaft weiterentwickelt werden kann. Dazu wurden Versicherungs-, Vertrags- und Leistungsmarkt getrennt bearbeitet. Das Ergebnis ist ein Gesamtkonzept aus rund 60 Maßnahmen, dass im November 2012 im Rahmen einer Veranstaltung mit Gesundheitsminister Daniel Baar vorgestellt wurde.
(Neubauer, Gmeiner, Wick: 2012)
Der Regionale Gesundheits-Kombi (RGK) - Für ein zukunftsfähiges Gesundheitssystem
Mit dem Konzept des RGK hat das IfG 2009
in Zusammenarbeit mit einem bayerischen Verband einen Vorschlag für eine zukunftsfähige Finanzierungsstruktur der GKV ausgearbeitet. Das Konzept sieht vor, dass nur noch die eingefrorenen Arbeitgeberbeiträge in den Gesundheitsfonds gehen. Die Arbeitnehmerbeiträge werden durch eine regionalisierte, kassenspezifische Gesundheitsprämie für alle Erwachsenen Versicherten ersetzt, die daraus resultierenden Einnahmen verbleiben bei den Krankenkassen. Bei finanzieller Überforderung greift ein steuerfinanzierter Sozialausgleich. Anfang 2011 wurde der Vorschlag aktualisiert und um weitere Details ergänzt.
(Neubauer, Wick: 2011 - zweite Fassung)
Berücksichtigung des Rettungsdienstes im Rahmen des GKV- Versorgungsgesetzes 2011
Im Rahmen einer Kurzexpertise wurde in Zusammenarbeit mit
dem DRK auf Basis des aktuellen politischen Diskussionsstands aufgezeigt, welche Möglichkeiten der Rettungsdienst dazu beitragen kann, um die mit dem Gesetz angestrebten Ziele (in erster Linie die Sicherung der
flächendeckenden medizinischen Versorgung) zu erreichen. (Neubauer, Wick: 2011)
Einheitliche, ermäßigte Besteuerung von Gesundheitsleistungen In mehreren Expertisen (beispielsweise im Auftrag des BPI) hat das Institut für
Gesundheitsökonomik theoretisch analysiert, wie sich eine Aufhebung der Mehrwertsteuer-Befreiung von Gesundheitsleistungen auf die gesamte Gesundheitswirtschaft, die jeweilige Branche sowie den Auftraggeber selbst
auswirken würde. In diesem Rahmen erfolgte dann auch eine Abschätzung der jeweiligen finanziellen Effekte einer solchen Reform. Zudem wurden Wege aufgezeigt, wie den veränderten Steuereinnahmen jeweiligen Akteure
(z. B. öffentliche Haushalte, stationärer Sektor) Rechnung getragen werden kann. (Neubauer, Wick: 2010)
Strukturgutachten über die Ausgestaltung einer ärztlich gestützten integrierten zentralen Leitstelle In dem Strukturgutachten in Zusammenarbeit mit dem ANR e.V. wurde
die herkömmliche Leistellenstruktur mit der einer integrierten Leitstelle verglichen, in der außerhalb der regulären Praxiszeiten zusätzlich ein Arzt mit Berufserfahrung als Disponent in der Rettungsleitstelle
anwesend ist. Dieser Arzt nimmt die Anrufe mit medizinischem Hintergrund entgegen und sichert eine angemessene Versorgung. Beide Leistellenstrukturen wurden zunächst separat analysiert. Anschließend erfolgte in
einer Art Kosten-Nutzen-Analyse auf theoretischer Basis eine vergleichende Gegenüberstellung beider Leitstellenstrukturen. (Neubauer, Wick: 2009)
Die Auswirkungen des GKV-WSG insbesondere des Gesundheitsfonds auf Bayern (The consequences of the GKV-WSG especiall. the Health Fund on Bavaria) Im
vorliegenden Gutachten sollen die regionalen „Belastungen“ Bayerns durch Einführung des Gesundheitsfonds ermittelt werden. Dies hat Auswirkungen auf die bayrische Kassenlandschaft, aber auch auf die
Leistungserbringer. Weiter wird die Codier-Praxis im Rahmen des Morbi-RSA untersucht sowie die regionalen Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise auf die Krankenversicherung.
(Neubauer, Pfister, Minartz: 2009)
Krankenversicherungs- und steuerrechtliche Weiterungen einer Umwandlung von Krankenkassen in privatrechtliche Unternehmen (Health
insurance law and fiscal complications of a transformation of statutory health insurances to under private law companies)
Das Institut für Gesundheitsökonomik hat untersucht, welche Folgen sich aus
einer Umwandlung der Krankenkassen von Körperschaften des öffentlichen Rechts in privatrechtliche Unternehmen ergäben. Hierbei wurden unterschiedliche Perspektiven berücksichtigt: Im Vordergrund stand eine
gesundheitsökonomische Betrachtung der Konsequenzen einer möglichen Privatisierung der Krankenkassen. Daneben fanden aber auch steuerrechtliche Aspekte Berücksichtigung. (Neubauer, Minartz: 2009)
Der Regionale Gesundheits-Kombi (RGK) - Gesundheitsökonomische Analyse und Bewertung (The Regionale Gesundheits-Kombi - health economic analysis and evaluation)
Das Institut für Gesundheitsökonomik wurde beauftragt, ein alternatives nachhaltiges Zukunftsmodell zur Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung zu entwickeln und Überleitungseffekte
ausgehend vom heutigen Gesundheitsfonds differenziert für die Arbeitgeber, ausgewählte Versichertengruppen und Leistungserbringer abzuschätzen. Zentraler Bestandteil sind insbesondere die regionalen Effekte des
neuen Modells. Es erfolgt ferner ein systematischer Vergleich mit weiteren aktuell diskutierten Finanzierungsmodellen anhand einer Nutzwertanalyse. Anfang 2011 ist eine überarbeitete Neuauflage des Konzepts RGK
erschienen. Darin werden die veränderten Rahmenbedingungen durch das GKV-Finanzierungsgesetz einbezogen. Zudem zeigt ein Blick in die Niederlande und die Schweiz, wie eine Gesundheitsprämie eingeführt werden kann
und welche Erfahrungen diese Nachbarstaaten damit bisher haben. (Neubauer, Pfister, Wick: 2009)
Der Gesundheitssektor als Wirtschaftsfaktor in der Europäischen Metropolregion München (The Health Care Management Industry as economic pillar in the European Metropolis Munich)
In diesem Projekt werden zwei Ziele erfolgt. Erstens soll die quantitative und qualitative Bedeutung der Gesundheitswirtschaft in den einzelnen Landkreisen und kreisfreien Städten der EMM bestimmt
werden. Darauf basiert die Entwicklung eines Kompetenzatlanten, in dem übersichtlich die Bedeutung der Gesundheitswirtschaft auf kleinräumiger Ebene bestimmt werden kann. Zweitens wird ein Masterplan zum gezielten
Ausbau der regionalen Strukturen zur nachhaltigen Förderung der Gesundheitsregion EMM erarbeitet. (Neubauer, Pfister, Wick: seit 2008)
Bundeseinheitlicher Basisfallwert für Krankenhausleistungen und seine Konsequenzen: ein falscher Weg aus ordnungspolitischer Sicht (Nationally standardised base rate for hospital services and its consequences: a wrong regulatory policy)
Das Institut für Gesundheitsökonomik hat in dieser Expertise die Nachteile und Folgen bundesweiter staatlicher Einheitspreise, insbesondere in Form des einheitlichen Bundesbasisfallwertes in der
Krankenhausversorgung, aufgezeigt. Dies erfolgte sowohl aus einem ordnungstheoretischen als auch aus einem gesundheitsökonomischen Blickwinkel. Zudem wurden die (quantitativen) Auswirkungen eines
Bundesbasisfallwertes auf die einzelnen Bundesländer betrachtet. Als Alternative zu der Vergütung über einen Bundesbasisfallwert wurde ein Modell wettbewerblicher Preise bzw. Verhandlungspreise mit seinen
wichtigsten Ausgestaltungsmerkmalen vorgestellt. (Neubauer, Minartz: 2008)
Die gesetzliche Krankenversicherung im Umbruch: Analyse, Trends und Perspektiven (The statutory health insurance in transition: analysis, trends and perspectives)
Das Institut für Gesundheitsökonomik hat den GKV-Markt systematisch daraufhin analysiert, welche Entwicklungen insbesondere durch das GKV-WSG kurz- und mittelfristig zu erwarten sind. Methodisch ist
die Untersuchung so aufgebaut, dass jeweils die drei Teilmärkte, nämlich der Finanzierungs-, der Vertrags- und der Leistungsmarkt, getrennt betrachtet werden. Dabei werden jeweils die Akteure und die Handlungsfelder
systematisch geprüft. (Neubauer, Minartz: 2008)
Der Gesundheitsfonds - Finanzielle Auswirkungen des allgemeinen Beitragssatzes in Bayern (The Health Fund - financial effects of the general rate of contribution in Bavaria)
Im vorliegenden Gutachten sollen sowohl die bayrischen Nettopositionen der Mitglieder und der Arbeitgeber in summa als auch der gewichtigen Beitragszahlergruppen „Arbeitgeber“,
„sozialversicherungspflichtig Beschäftigte“ und „gesetzlich versicherte Rentner“ bestimmt werden. Darüber hinaus werden neben den pekuniären Auswirkungen des Gesundheitsfonds auf die Finanzierungsseite erste
Überlegungen zu den Konsequenzen für die Leistungsseite und damit auf die Leistungserbringer angestellt. Besonderes Augenmerk liegt hierbei auf die Krankenhäuser und die Vertragsärzte als die wichtigsten
Leistungserbringer, gerade auch da diese regional organisiert sind. (Neubauer, Pfister: 2008)
Wissenschaftliche Analyse des Gutachtens “Umsetzung und empirische Abschätzung der Übergangsregelungen zur Einführung des Gesundheitsfonds”
- Konvergenzklausel (Scientific analysis of the expertise “Umsetzung und empirische Abschätzung der Übergangsregelungen zur Einführung des Gesundheitsfonds”)
Der Auftraggeber beauftragt den
Auftragnehmer mit einer Analyse des Gutachtens „Umsetzung und empirische Abschätzung der Übergangsregelungen zur Einführung des Gesundheitsfonds (§ 272 SGB V)“ der Professoren Jürgen Wasem und E. Wille sowie von Dr.
F. Buchner. Beinhaltet war eine Gesamtanalyse der Ausführungen, eine auf Bayern bezogene Analyse, eine Bewertung inwiefern die gesetzlichen Vorgaben von den Gutachtern im Sinne der Intention des Gesetzgebers
umgesetzt wurden, die Erarbeitung alternativer Algorithmen zur Umsetzung der Konvergenzklausel sowie die Berechnung der Auswirkungen auf Bayern bei Anwendung der alternativen Algorithmen.
(Neubauer, Pfister: 2008)
Wissenschaftliche Begleitung der Einführung der Gesundheitswirtschaft auf bayerischer Ebene (Scientifical support of the introduction of health care management industry in Bavaria)
Das IfG unterstützt die Etablierung einer starken Gesundheitswirtschaft im Zusammenspiel mit der bayerischen Staatsregierung und dem Landtag. Dies umfasst die Erstellung eines Booklets,
Landtagshearings und regelmäßige Treffen mit politischen Vertretern und Interessengemeinschaften im Gesundheitswesen. Neben wissenschaftlicher Expertise wirkt das IfG organisatorisch mit.
(Neubauer, Pfister: seit 2007)
Berechnung der fiskalischen Auswirkungen einer 7%igen Besteuerung auf Gesundheitsleistungen (Calculation of the fiscal effects from a 7 percentage goods and services tax on health care services in Germany)
In Zusammenarbeit mit einem Krankenhausdienstleister und einem Pharma-Großhändler werden die fiskalischen Effekte einer 7%igen Besteuerung von Gesundheitsdienstleistungen – bei gleichzeitiger Gewährung
des Vorsteuerabzuges – berechnet. Dabei wird auch auf die ermäßigte Besteuerung von Arzneimitteln eingegangen. (Neubauer, Beivers, Pfister: seit 2007)
Finanziellen Auswirkungen des gemeinsamen Beitragssatzes für Mitglieder von gesetzlichen Krankenkassen
(Financial effects of the common rate of contribution for members of statutory health insurances as of 2009) In der Expertise wird eine Prognose des durch den Gesundheitsfonds ab 2009 bedingten zukünftigen
einheitlichen Beitragssatzes angestellt. Die Autoren kommen auf einen geschätzten Beitragssatzanstieg um 0,7 Prozentpunkten ausgehend von durchschnittlich 14,8 Prozent Ende 2007. Gründe hierfür liegen auch in der
Einführung des Fonds, gewichtiger sind jedoch die steigenden Ausgaben im Gesundheitswesen. Ausgehend vom Schätzwert wurden die Verluste und Gewinne in Euro pro Mitglied berechnet. (Neubauer, Pfister: 2007)
Modell zur wettbewerbliche Ausgestaltung des deutschen Gesundheitswesens (Developing a scheme how cerate the German Health-care System more competitiv)
Im Auftrag einer Interessenvertretung der Bayerischen Wirtschaft wird eine Modell erarbeitet, wie das deutsche Gesundheitssystem auf der Finanzierungsseite als auch auf der Leistungserbringerseite mehr
wettbewerblich ausgestaltet werden kann. Dabei wird eine detaillierte Analyse aus ordnungspolitischer und marktwirtschaftlicher Sicht durchgeführt. Es werden konkrete Handlungsoptionen erarbeitet und erste,
konkrete Schritte angezeigt zur Umsetzung angezeigt. (Neubauer, Beivers: 2005)
Wettbewerbsmodell für ein zukunftsfähiges Krankenversicherungssystem in Deutschland (Competition model for a future-oriented health insurance system in Germany)
Diese Analyse verfolgte das Ziel, ein Wettbewerbsmodell für den Gesundheitssektor zu skizzieren. Ausgehend von einem exogenen Schock, dem Pauschalprämienmodell, wurden die wettbewerblichen Auswirkungen
auf die Teilmärkte des Gesundheitssektors, Versicherungsmarkt, Markt für Gruppenverträge und Leistungsmarkt analysiert. Darüber hinaus wurden im Leistungsmarkt die wichtigsten Leistungssektoren und notwendige
Eckpunkte für mehr Wettbewerb untersucht. (Neubauer, Ujlaky: 2004)
Faire Bedingungen für ein “Kooperatives Wettbewerbsmodell” zwischen PKV und GKV (Fair conditions for a “cooperative competition model” between Private and Statutory Health Insurance)
Aufbauend auf der Systematisierung der Bedingungen eines fairen Wettbewerbs wurden mögliche Kooperationsvorschläge zwischen GKV und PKV kritisch hinterfragt. Darüber hinaus wurde ein Alternativmodell
eines kooperativen Wettbewerbs zwischen GKV und PKV für Leistungen, die nicht dem paritätisch finanzierten Pflichtleistungskatalog der GKV angehören, beschrieben. (Neubauer, Ujlaky: 2003)
Morbiditätsorientierte Klassifikationsmodelle im internationalen Vergleich: Gutachten zu Chancen, Risiken und Problemen von morbiditätsorientierten
Vergütungssystemen oder Ausgleichsverfahren (Morbidity oriented classification models in an international comparison: Study regarding opportunities, risks and problems of morbidity oriented reimbursement
systems or equalisation procedure) Ziel des Gutachtens war es aufzuzeigen, inwiefern internationale Patientenklassifikationsmodelle für einen morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich
geeignet sind. Nach einer systematischen Literaturrecherche und -analyse zu ausgewählten, ausnahmslos in den USA oder den Niederlanden entwickelten, morbiditätsorientierten Klassifikationsmodellen, wurden die
ordnungspolitischen Rahmenbedingungen in diesen beiden Ländern dargestellt, um die Eigenschaften der Klassifikationsmodelle im übergreifenden Kontext besser verstehen und einordnen zu können. Es folgte eine
detaillierte Beschreibung der Klassifikationsmodelle nach vordefinierten standardisierten Charakteristika. Auf der Basis dieser Deskription wurden die Modelle einer kriteriengestützten, nutzwertanalytischen
Bewertung unterzogen. Im abschließenden Teil des Gutachtens wurden modellunspezifische Verbesserungen eines direkt morbiditätsbezogenen Risikostrukturausgleichs sowie – vor dem Hintergrund der Diskussion einiger
grundlegender konzeptioneller Mängel der direkten Morbiditätsorientierung – Möglichkeiten zur Weiterentwicklung des bisherigen Risikostrukturausgleichs ohne vollständige Morbiditätsklassifikation skizziert.
(Neubauer, Ujlaky: 2003; Kooperationspartner ISEG Prof. F.w. Schwarz)
Zukunftsmodell für das Gesundheitswesen in Deutschland (EU) und Strategien zu dessen Umsetzung (Future model of healthcare in Germany and the EU and formulation of strategies for implementation)
In Zusammenarbeit mit einem großen privaten Krankenversicherer wurde eine Vision für ein neuartiges und neuausgerichtetes Gesundheitswesen in Deutschland (EU) entwickelt. Auf Grundlage der Vision und einer
Meta-Analyse wurde ein konsistenter Vorschlag für das künftige Gesundheitswesen entwickelt, der auch auf einer Pressekonferenz in Berlin vorgestellt wurde. Dabei wurde der Gesundheitsmarkt auf seine Teilmärkte
(Leistungsmarkt, Versicherungsmarkt, Markt für Versorgungsverträge und europäischer Markt) heruntergebrochen, die separat unter Berücksichtung der Harmonisierung dargestellt wurden. Um nicht nur einen Vorschlag für
die Ausgestaltung des Gesundheitswesens zu machen, sondern auch konkrete Ansätze für eine parlamentarische Mehrheitsfähigkeit auszuarbeiten, wurden Umsetzungsstrategien entwickelt. (Neubauer, Ujlaky: 2002)
Anwendung der DRGs für einen morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich (Application of DRGs to morbidity-orientated risk-structure compensation)
Das zum 01.01.2002 in Kraft getretene Gesetz zur Reform des Risikostrukturausgleiches (RSA) sieht unter anderem vor, bis zum Jahre 2007 einen morbiditätsorientierten RSA einzuführen. Das IfG hat für den
Bundesverband einer gesetzlichen Krankenversicherung eine Machbarkeitsstudie durchgeführt, inwieweit die Diagnosis Related Groups (DRGs), die in Deutschland zum Jahre 2003 bzw. 2004 im akut-stationären
Krankenhaussektor eingeführt werden, für einen „Morbi-RSA“ Verwendung finden können. Hierzu wurden neben der konkreten Berechnung der Transfersumme über einen kassenspezifischen Case-Mix-Index Alternativen für die
Verwendung von DRGs aufgezeigt. siehe auch: Integrierte Versorgung – Disease Management - Netze (Neubauer, Ujlaky: 2001)
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