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Gesundheitspolitik, Gesundheitsreformen (Health Policy, Health Care Reform)
Die Auswirkungen des GKV-WSG insbesondere des Gesundheitsfonds auf Bayern (The consequences of the GKV-WSG especiall. the Health Fund on Bavaria)
Im vorliegenden Gutachten sollen die regionalen „Belastungen“ Bayerns durch Einführung des Gesundheitsfonds ermittelt werden. Dies hat Auswirkungen auf die bayrische Kassenlandschaft, aber auch auf die
Leistungserbringer. Weiter wird die Codier-Praxis im Rahmen des Morbi-RSA untersucht sowie die regionalen Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise auf die Krankenversicherung.
(Neubauer, Pfister, Minartz: 2009)
Krankenversicherungs- und steuerrechtliche Weiterungen einer Umwandlung von
Krankenkassen in privatrechtliche Unternehmen
(Health insurance law and fiscal complications of a transformation of
statutory health insurances to under private law companies)
Das Institut für Gesundheitsökonomik hat untersucht, welche Folgen sich aus
einer Umwandlung der Krankenkassen von Körperschaften des öffentlichen Rechts in privatrechtliche Unternehmen ergäben. Hierbei wurden unterschiedliche Perspektiven berücksichtigt: Im Vordergrund stand eine
gesundheitsökonomische Betrachtung der Konsequenzen einer möglichen Privatisierung der Krankenkassen. Daneben fanden aber auch steuerrechtliche Aspekte Berücksichtigung. (Neubauer, Minartz: 2009)
Der Regionale Gesundheits-Kombi - Gesundheitsökonomische Analyse und Bewertung (The Regionale Gesundheits-Kombi - health economic analysis and evaluation)
Das Institut für Gesundheitsökonomik wurde beauftragt, ein alternatives nachhaltiges Zukunftsmodell zur Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung zu entwickeln und Überleitungseffekte ausgehend
vom heutigen Gesundheitsfonds differenziert für die Arbeitgeber, ausgewählte Versichertengruppen und Leistungserbringer abzuschätzen. Zentraler Bestandteil sind insbesondere die regionalen Effekte des neuen Modells.
Es erfolgt ferner ein systematischer Vergleich mit weiteren aktuell diskutierten Finanzierungsmodellen anhand einer Nutzwertanalyse. (Neubauer, Pfister: 2009)
Der Gesundheitssektor als Wirtschaftsfaktor in der Europäischen Metropolregion München
(The Health Care Management Industry as economic pillar in the European Metropolis Munich) In diesem Projekt werden zwei Ziele erfolgt. Erstens soll die
quantitative und qualitative Bedeutung der Gesundheitswirtschaft in den einzelnen Landkreisen und kreisfreien Städten der EMM bestimmt werden. Darauf basiert die Entwicklung eines Kompetenzatlanten, in dem
übersichtlich die Bedeutung der Gesundheitswirtschaft auf kleinräumiger Ebene bestimmt werden kann. Zweitens wird ein Masterplan zum gezielten Ausbau der regionalen Strukturen zur nachhaltigen Förderung der
Gesundheitsregion EMM erarbeitet. (Neubauer, Pfister: seit 2008)
Bundeseinheitlicher Basisfallwert für Krankenhausleistungen und seine Konsequenzen: ein falscher Weg
aus ordnungspolitischer Sicht
(Nationally standardised base rate for hospital services and its consequences: a wrong regulatory policy)
Das Institut für Gesundheitsökonomik hat in dieser Expertise die Nachteile und Folgen bundesweiter staatlicher Einheitspreise, insbesondere in Form des einheitlichen Bundesbasisfallwertes in der
Krankenhausversorgung, aufgezeigt. Dies erfolgte sowohl aus einem ordnungstheoretischen als auch aus einem gesundheitsökonomischen Blickwinkel. Zudem wurden die (quantitativen) Auswirkungen eines
Bundesbasisfallwertes auf die einzelnen Bundesländer betrachtet. Als Alternative zu der Vergütung über einen Bundesbasisfallwert wurde ein Modell wettbewerblicher Preise bzw. Verhandlungspreise mit seinen
wichtigsten Ausgestaltungsmerkmalen vorgestellt.
(Neubauer, Minartz: 2008)
Die gesetzliche Krankenversicherung im Umbruch: Analyse, Trends und Perspektiven (The statutory health insurance in transition: analysis, trends and perspectives)
Das Institut für Gesundheitsökonomik hat den GKV-Markt systematisch daraufhin analysiert, welche Entwicklungen insbesondere durch das GKV-WSG
kurz- und mittelfristig zu erwarten sind. Methodisch ist die Untersuchung so aufgebaut, dass jeweils die drei Teilmärkte, nämlich der Finanzierungs-, der Vertrags- und der Leistungsmarkt, getrennt betrachtet werden.
Dabei werden jeweils die Akteure und die Handlungsfelder systematisch geprüft.
(Neubauer, Minartz: 2008)
Der Gesundheitsfonds - Finanzielle Auswirkungen des allgemeinen Beitragssatzes in Bayern (The Health Fund - financial effects of the general rate of contribution in Bavaria)
Im vorliegenden Gutachten sollen sowohl die bayrischen Nettopositionen der Mitglieder und der Arbeitgeber in summa als auch der gewichtigen Beitragszahlergruppen „Arbeitgeber“,
„sozialversicherungspflichtig Beschäftigte“ und „gesetzlich versicherte Rentner“ bestimmt werden. Darüber hinaus werden neben den pekuniären
Auswirkungen des Gesundheitsfonds auf die Finanzierungsseite erste Überlegungen zu den Konsequenzen für die Leistungsseite und damit auf die Leistungserbringer angestellt. Besonderes Augenmerk liegt hierbei auf die
Krankenhäuser und die Vertragsärzte als die wichtigsten Leistungserbringer, gerade auch da diese regional organisiert sind. (Neubauer, Pfister: 2008)
Wissenschaftliche Analyse des Gutachtens “Umsetzung und empirische Abschätzung der
Übergangsregelungen zur Einführung des Gesundheitsfonds” - Konvergenzklausel (Scientific analysis of the expertise “Umsetzung und empirische Abschätzung der Übergangsregelungen zur Einführung des
Gesundheitsfonds”) Der Auftraggeber beauftragt den Auftragnehmer mit einer Analyse des Gutachtens „Umsetzung und empirische Abschätzung der Übergangsregelungen zur Einführung des Gesundheitsfonds (§ 272
SGB V)“ der Professoren Jürgen Wasem und E. Wille sowie von Dr. F. Buchner. Beinhaltet war eine Gesamtanalyse der Ausführungen, eine auf
Bayern bezogene Analyse, eine Bewertung inwiefern die gesetzlichen Vorgaben von den Gutachtern im Sinne der Intention des Gesetzgebers umgesetzt wurden, die Erarbeitung alternativer Algorithmen zur Umsetzung der
Konvergenzklausel sowie die Berechnung der Auswirkungen auf Bayern bei Anwendung der alternativen Algorithmen. (Neubauer, Pfister: 2008)
Wissenschaftliche Begleitung der Einführung der Gesundheitswirtschaft auf bayerischer Ebene (Scientifical support of the introduction of health care management industry in Bavaria)
Das IfG unterstützt die Etablierung einer starken Gesundheitswirtschaft im Zusammenspiel mit der bayerischen Staatsregierung und dem Landtag. Dies umfasst die Erstellung eines Booklets, Landtagshearings
und regelmäßige Treffen mit politischen Vertretern und Interessengemeinschaften im Gesundheitswesen. Neben wissenschaftlicher Expertise wirkt das IfG organisatorisch mit. (Neubauer, Pfister: seit 2007)
Berechnung der fiskalischen Auswirkungen einer 7%igen Besteuerung auf Gesundheitsleistungen (Calculation of the fiscal effects from a 7 percentage goods and services tax on health care services in Germany)
In Zusammenarbeit mit einem Krankenhausdienstleister und einem Pharma-Großhändler werden die fiskalischen Effekte einer 7%igen Besteuerung von Gesundheitsdienstleistungen – bei gleichzeitiger Gewährung
des Vorsteuerabzuges – berechnet. Dabei wird auch auf die ermäßigte Besteuerung von Arzneimitteln eingegangen. (Neubauer, Beivers, Pfister: seit 2007)
Finanziellen Auswirkungen des gemeinsamen Beitragssatzes für Mitglieder von gesetzlichen Krankenkassen (Financial effects of the common rate of contribution for members of statutory health insurances as of 2009)
In der Expertise wird eine Prognose des durch den Gesundheitsfonds ab 2009 bedingten zukünftigen einheitlichen Beitragssatzes angestellt. Die Autoren kommen auf einen geschätzten Beitragssatzanstieg um 0,7
Prozentpunkten ausgehend von durchschnittlich 14,8 Prozent Ende 2007. Gründe hierfür liegen auch in der Einführung des Fonds, gewichtiger sind jedoch die steigenden Ausgaben im Gesundheitswesen. Ausgehend vom
Schätzwert wurden die Verluste und Gewinne in Euro pro Mitglied berechnet. (Neubauer, Pfister: 2007)
Modell zur wettbewerbliche Ausgestaltung des deutschen Gesundheitswesens (Developing a scheme how cerate the German Health-care System more competitiv)
Im Auftrag einer Interessenvertretung der Bayerischen Wirtschaft wird eine Modell erarbeitet, wie das deutsche Gesundheitssystem auf der Finanzierungsseite als auch auf der Leistungserbringerseite mehr
wettbewerblich ausgestaltet werden kann. Dabei wird eine detaillierte Analyse aus ordnungspolitischer und marktwirtschaftlicher Sicht durchgeführt. Es werden konkrete Handlungsoptionen erarbeitet
und erste, konkrete Schritte angezeigt zur Umsetzung angezeigt. (Neubauer, Beivers: 2005)
Wettbewerbsmodell für ein zukunftsfähiges Krankenversicherungssystem in Deutschland (Competition model for a future-oriented health insurance system in Germany)
Diese Analyse verfolgte das Ziel, ein Wettbewerbsmodell für den Gesundheitssektor zu skizzieren. Ausgehend von einem exogenen Schock, dem Pauschalprämienmodell, wurden die wettbewerblichen Auswirkungen
auf die Teilmärkte des Gesundheitssektors, Versicherungsmarkt, Markt für Gruppenverträge und Leistungsmarkt analysiert. Darüber hinaus wurden im Leistungsmarkt die wichtigsten Leistungssektoren und notwendige
Eckpunkte für mehr Wettbewerb untersucht. (Neubauer, Ujlaky: 2004)
Faire Bedingungen für ein “Kooperatives Wettbewerbsmodell” zwischen PKV und GKV (Fair conditions for a “cooperative competition model” between Private and Statutory Health Insurance)
Aufbauend auf der Systematisierung der Bedingungen eines fairen Wettbewerbs wurden mögliche Kooperationsvorschläge zwischen GKV und PKV kritisch hinterfragt. Darüber hinaus wurde ein Alternativmodell
eines kooperativen Wettbewerbs zwischen GKV und PKV für Leistungen, die nicht dem paritätisch finanzierten Pflichtleistungskatalog der GKV angehören, beschrieben. (Neubauer, Ujlaky: 2003)
Morbiditätsorientierte Klassifikationsmodelle im internationalen Vergleich: Gutachten zu Chancen,
Risiken und Problemen von morbiditätsorientierten Vergütungssystemen oder Ausgleichsverfahren (Morbidity oriented classification models in an international comparison: Study regarding opportunities, risks and
problems of morbidity oriented reimbursement systems or equalisation procedure) Ziel des Gutachtens war es aufzuzeigen, inwiefern internationale Patientenklassifikationsmodelle für einen
morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich geeignet sind. Nach einer systematischen Literaturrecherche und -analyse zu ausgewählten, ausnahmslos in den USA oder den Niederlanden entwickelten,
morbiditätsorientierten Klassifikationsmodellen, wurden die ordnungspolitischen Rahmenbedingungen in diesen beiden Ländern dargestellt, um die Eigenschaften der Klassifikationsmodelle im übergreifenden Kontext
besser verstehen und einordnen zu können. Es folgte eine detaillierte Beschreibung der Klassifikationsmodelle nach vordefinierten standardisierten Charakteristika. Auf der Basis dieser Deskription wurden die Modelle
einer kriteriengestützten, nutzwertanalytischen Bewertung unterzogen. Im abschließenden Teil des Gutachtens wurden modellunspezifische Verbesserungen eines direkt morbiditätsbezogenen Risikostrukturausgleichs sowie
– vor dem Hintergrund der Diskussion einiger grundlegender konzeptioneller Mängel der direkten Morbiditätsorientierung – Möglichkeiten zur Weiterentwicklung des bisherigen Risikostrukturausgleichs ohne vollständige
Morbiditätsklassifikation skizziert. (Neubauer, Ujlaky: 2003; Kooperationspartner ISEG Prof. F.w. Schwarz)
Zukunftsmodell für das Gesundheitswesen in Deutschland (EU) und Strategien zu dessen Umsetzung (Future model of healthcare in Germany and the EU and formulation of strategies for implementation)
In Zusammenarbeit mit einem großen privaten Krankenversicherer wurde eine Vision für ein neuartiges und neuausgerichtetes Gesundheitswesen in Deutschland (EU) entwickelt. Auf Grundlage der Vision und einer
Meta-Analyse wurde ein konsistenter Vorschlag für das künftige Gesundheitswesen entwickelt, der auch auf einer Pressekonferenz in Berlin vorgestellt wurde. Dabei wurde der Gesundheitsmarkt auf seine Teilmärkte
(Leistungsmarkt, Versicherungsmarkt, Markt für Versorgungsverträge und europäischer Markt) heruntergebrochen, die separat unter Berücksichtung der Harmonisierung dargestellt wurden. Um nicht nur einen Vorschlag für
die Ausgestaltung des Gesundheitswesens zu machen, sondern auch konkrete Ansätze für eine parlamentarische Mehrheitsfähigkeit auszuarbeiten, wurden Umsetzungsstrategien entwickelt. (Neubauer, Ujlaky: 2002)
Anwendung der DRGs für einen morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich (Application of DRGs to morbidity-orientated risk-structure compensation)
Das zum 01.01.2002 in Kraft getretene Gesetz zur Reform des Risikostrukturausgleiches (RSA) sieht unter anderem vor, bis zum Jahre 2007 einen morbiditätsorientierten RSA einzuführen. Das IfG hat für den
Bundesverband einer gesetzlichen Krankenversicherung eine Machbarkeitsstudie durchgeführt, inwieweit die Diagnosis Related Groups (DRGs), die in Deutschland zum Jahre 2003 bzw. 2004 im akut-stationären
Krankenhaussektor eingeführt werden, für einen „Morbi-RSA“ Verwendung finden können. Hierzu wurden neben der konkreten Berechnung der Transfersumme über einen kassenspezifischen Case-Mix-Index Alternativen für die
Verwendung von DRGs aufgezeigt. siehe auch: Integrierte Versorgung – Disease Management - Netze (Neubauer, Ujlaky: 2001)
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